Ist zwîvel herzen nâchgebûr

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Ist zwîvel herzen nâchgebûr“, so beginnt der Prolog des mittelalterlichen deutschsprachigen Parzival-Romans von Wolfram von Eschenbach.* Und an diesem allerersten Vers haben sich unzählige AltgermanistInnen die Zähne ausgebissen (ganz zu schweigen von den folgenden gut hundert weiteren Prolog-Versen und dem Rest).
Ist der Zweifel ein Nachbar des Herzens, ist der Zweifel dem Herzen nah – ja was dann?! Mal abgesehen davon, dass Nachbarschaft und Nähe wohl auch um 1210 schon differente Zustände waren.
Wolfram schreibt weiter: „daz muoz der sêle werden sûr.“*

Und darauf können wir uns vielleicht über 800 Jahre hinweg verständigen.
Wem der Zweifel neben dem Herzen wohnt, der erlebt in der Seele einen dauernden Zitroneneis-Moment.

De omnibus dubitandum“, so schrieb Marx ins Poesie- (oder sonstwie-)Album seiner Tochter Jenny, genau 100 Jahre vor meinem Geburtsjahr: ‚An allem ist zu zweifeln‘.

Ich weiß nicht mehr genau, wann mein Zitroneneis-Moment mir spürbar wurde, wann ich begriff (und es muss ein leibliches Begreifen gewesen sein), dass garantierte Süße jederzeit ergänzt werden kann durch eine Säure, die einem durch Mark, Bein und Muskeln saust und letztere in einem Verkrampfungsschock kurzzeitig entgleisen lässt, um den gesamten Organismus danach auf einem neuen Niveau wach und staunend – also im Urzustand der Philosophie – bei sich zu versammeln.
(Und dass das Süße erst durch diesen Kontrast seine Qualität erhält. Aber das nur am Rande.)

Irgendwann in der 5. oder 6. Klasse lasen wir einen Text mit dem Titel „Projekt Baby X“ (also irgendwann zwischen 1977 und 1979). Darin ging es um den Versuch eines Elternpaares, ihr Baby vor- und nachgeburtlich als ‚geschlechtsneutralen‘ Menschen gedeihen zu lassen. Kein Rosa, kein Blau, nirgends.
Ich kann mich nicht mehr genauer an diesen Text erinnern. (Soweit ich weiß, handelte es sich um eine einzige Geschichte des Scheiterns.) Doch ist er mein erster erinnerlicher Zitroneneis-Moment.

Zweifel sind seither lebensbestimmend für mich. Sauer, kratzig, hart – und immer wieder von herzenswärmender Süße.
Und deshalb gilt für mich: An allem ist zu zweifeln. Niemandem ist blind zu folgen. Alternativen gibt es immer und ihre Güte ist zu prüfen, und an denjenigen mit Gütesiegel ist dann erneut zu zweifeln. Und auch und gerade sich selbst und die eigenen Überzeugungen, Ansichten und Gefühlsäußerungen dem Zweifel zu unterziehen, ist Teil der täglichen, unabschließbaren Denkarbeit. (Hm, das könnte vielleicht auch als Definition von „Wissenschaft“ taugen – als Beschreibung von Menschlichkeit im 21. Jahrhundert erscheint es mir unhintergehbar.)

Und deshalb widern mich die Wielers („Hinterfragen Sie nichts!“) und die Merkels („Das ist alternativlos!“) und ihre Klone und SpeichelleckerInnen einfach nur an.

Immer werde ich, als agelstern varwe tuot*, schwarz, weiß und das Grau dazwischen im Gefieder der Elster sehen und haben.
Und dann und wann ein Zitroneneis.

*Wolfram von Eschenbach: Parzival. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe von Karl Lachmann. Übersetzung von Peter Knecht. Einführung zum Text von Bernd Schirok. Berlin, New York 1998; V.1-2 und 6.

Und ich danke nicht nur dem toten Wolfram von Eschenbach, jenem mittelalterlichen Autor und Gesprächspartner u.a. von Frau Minne, sondern auch dem toten Bernhard Theobald, meinem Mann und Lebensmenschen, für ihre Worte und die Inspiration, die mir, und nicht nur mir, Lebenden daraus bis heute erwachsen.

Jetzt etwas Lustvolles

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Pizza-Party der Freien Linken vor 2G-Szenepizzeria in Neukölln

Hier kommt das Video über die Protestaktion der Freien Linken Berlin am 12.10. diesen Jahres vor der „kollektiv-veganen“ Neuköllner Szene-Pizzeria „La Stella Nera“, die an jenem Dienstag das 2G-Apartheid-Regime einführte.
Gemacht haben es zwei cineastische freie linke Künstler, eine Frau hinter der Kamera und der Musik, ein Mann am Schneidetisch – merci dafür!!!
https://tube.freie-linke.su/w/9u4i1oLcWezpe2uXK47YS5

Obwohl ich an dem Abend vor dem faschistoid-verblödeten Etablissement dabei war, hat mir erst das Video gezeigt, wie fröhlich, lustvoll und schön – kurzum: wie menschlich diese Protestaktion war (Verzeihung, ich bin halt ein witwesker Eisbär, die brauchen bissl länger).
Bei der nächsten werde ich das in mir tragen und mich daran zu erinnern versuchen (wie immer ohne Gewähr).
Morgen ist’s schon wieder so weit auf der „Es reicht!“-Demonstration, die in vielen Städten stattfinden wird, darunter auch in Berlin ab 13 Uhr vor dem Bundesgesundheitsministerium.

Der 3. Schuss

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

(Alle folgenden links habe ich, wenn nicht anders angegeben, zuletzt abgerufen am 22.10.2021)

1) Schuss in ’n Ofen
Nachdem jetzt für Pfizer/Biontech offiziell festgestellt wurde, dass die „Wirksamkeit“ ihrer medizinisch fälschlicherweise als „Impfstoff“ deklarierter experimenteller Gen-Therapie nach 5 – 7 Monaten nur noch bei 20% liegt (https://www.pharmazeutische-zeitung.de/corona-immunitaet-nach-vier-monaten-nur-noch-bei-20-prozent-128711/), wird nun für den 3. Schuss mobil gemacht.
In dem verlinkten Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung wird übrigens immer noch behauptet, dass diese ‚Impfung‘ „sehr effizient vor Covid-19 bedingten Krankenhausaufenthalten und Todesfällen“ schütze.
– Dem widersprechen die Daten des RKI:
Laut dem aktuellen Bericht vom 21.10.2021 beläuft sich in Kalenderwoche 38-41 bei den über 60-jährigen Doppeltgeimpften der Anteil der wahrscheinlichen Impfdurchbrüche mit Covid19-Symptomen auf 57%, ihr Anteil an hospitalisierten „Covid19-Fällen“ auf 42%, ihr Anteil an „Covid19-Fällen“ auf Intensivstationen auf 29,9% und ihr Anteil an den „Covid19-Verstorbenen“ MENSCHEN auf 41,4%:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-10-21.pdf?__blob=publicationFile, zuletzt abgerufen am 21.10.2021, s. Tabelle 4 auf S. 23.

Sogar das bislang völlig auf Regierungslinie ‚berichtende‘, SPD-nahe „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ kann das jetzt nicht mehr ignorieren: https://www.rnd.de/gesundheit/corona-streit-ueber-die-pandemie-der-ungeimpften-JV2QJS4A2FAA5CZD2VDY6ALMWE.html

Der 3. Schuss also soll es nun richten, schon in diesem Jahr und womöglich für alle ab 50 Jahren (so empfiehlt es irgendein Prof. von irgendeiner medizinischen Hochschule, der auch mal seine fünf Sekunden Berühmtheit haben will; zitiert wird er übrigens vom notorischen „Fakten-Checker“ der Tagesschau, deren Redaktion diese Aufgabe ja schon seit Jahren nicht mehr allein bewältigen kann: https://www.tagesschau.de/investigativ/booster-impfungen-101.html).
Anlässlich dessen darf ich wieder einmal die Meldungen unerwünschter Nebenwirkungen der „Impfung“ genannten Gentherapien gegen Covid19 anführen, ich greife nur die schweren Nebenwirkungen (mit Hospitalisierung etc.) und die Todesfälle heraus:
Das für die Sammlung und Auswertung zuständige deutsche PEI (Paul-Ehrlich-Institut) hat bislang nur die bis zum 31. 08.21 eingegangenen Meldungen veröffentlicht:
15.122 schwere Nebenwirkungen und 1450 Todesfall-Meldungen sind in zeitlichem Zusammenhang mit den 4 Covid19-„Impf“-Stoffen bis dahin binnen 8 Monaten seit dem 27.12.21 (Beginn des „Impfens“) eingegangen.
(s. https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?cms_pos=6, zuletzt abgerufen am 21.10.21. Dem Link folgend, rufe man dann die PDF-Datei „Bericht über Verdachtsfälle […] Berichtszeitraum 27.12.20–31.08.21“ auf und gucke zum Beispiel auf S. 14 unter die Graphik.)
Zur Erinnerung:
Für ALLE Impfstoffe zusammen sind in 20 Jahren (2000-2021) 24.438 schwere Nebenwirkungen und 456 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit ihrer Verabreichung beim PEI eingegangen.
(s. https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/uaw-datenbank/uaw-datenbank-node.html#UAWDB, dort Button „weiter zum Bereich der gemeldeten Verdachtsfälle“ anklicken, dann Button „Auswertung“ anklicken.)

Die EMA, das europäische Pendant zum deutschen PEI, das europaweit ‚sammelt‘, führt bis zum 19.10.2021 für alle vier Covid19-„Vakzine“ zusammen auf:
532 Todesfälle (aha, aber allein in der BRD sind doch bereits 1450 gemeldet worden …); 18.507 Fälle schwerer Nebenwirkungen, die sich nicht mehr erholt haben; und 471 Fälle schwerer Nebenwirkungen, die sich zwar „erholt“, aber Folgeschäden davongetragen haben. (https://www.adrreports.eu/de/search_subst.html#, dort auf den Buchstaben „C“ gehen, dann runterscrollen bis „Covid19“: Dort sind für alle 4 Vakzine gesonderte ‚Datenauswertungen‘ zu finden: jeweilger Reiter „Numbers of Individual Cases for a selected Reaction“ aufrufen und dann dort die Tabelle „Outcome“; ich habe die Zahlen für alle 4 „Impfstoffe“ addiert).

Letztlich beweisen beide Statistiken das gleiche, das auch die RKI-Statistiken (seien es nun „Covid19-Fälle“, also „Inzidenzen“, oder „Impfdurchbrüche“ oder „Covid19-Tote“ u.s.w.) und die gefälschten Betten-Zahlen der Damen und vornehmlich Herren Intensivmediziner von der DIVI bewiesen haben und bis heute beweisen: Eine systematische Erhebung derjenigen Zahlen, die eine evidenzbasierte Begründung der Maßnahmen-Entscheidungen der „Pandemie“-Politik ermöglichen würde, erfolgt bis heute nicht. (Bösere Zungen als meine nannten das schon im August 2021 „politisch gewollt“, so z.B. der Chef des konservativen Kieler Wirtschaftsinstitutes Ifw, G. Felbermayr: https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/das-ifw-in-den-medien/2021/08/systematische-datenerhebung-ist-politisch-nicht-gewollt/).
Hinzu kommt, dass nach Schätzungen „vor Corona“ nur etwa 5-10% selbst schwerer Arzneimittelnebenwirkungen überhaupt gemeldet werden (das wusste schon 1999 das Ärzteblatt; da seither der alltägliche bürokratische Aufwand in Arztpraxen und Krankenhäusern noch weiter angestiegen ist, dürfe sich diese Zahl kaum verringert haben: https://www.aerzteblatt.de/archiv/17922/Unerwuenschte-Arzneimittelwirkungen-Zu-viele-Aerzte-sind-meldemuede).
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2) Schuss auf die Matrix
And now for something completely different:
Zu möglichen Hintergründen des globalen Geschehens, das uns nun seit 19 Monaten umtreibt, zu denen ich bereits früher manche Analyse (inkl. Hypothesen) hier erwähnt und verlinkt habe.
Gestern habe ich dazu ein – wie ich finde – brauchbares (vor allem in seiner Kürze von rd. 45 Min.) Video aus den Niederlanden gefunden (leider nur auf Englisch):
https://www.bitchute.com/video/0Ui3O1voFECS/.
Es versucht die Frage zu beantworten, wem die Welt eigentlich gehört. (Ja, so naiv kann diese Frage heutzutage gestellt werden, denn die Welt gehört tatsächlich ein paar Menschen – und das sind nicht viele.)
Wer wenig Zeit hat, möge vielleicht doch die Minuten 38:16 – 42:17 ansehen. Denn dort erläutert der belgische Virologe und während der Schweinegrippe (2009-2010) regierungsamtliche Krisenmanager Marc Van Ranst in einem Vortrag im britischen „Chatham House“ [warum schrieb ich ursprünglich „Cheatham“?!], das maßgeblich von der „Bill-and-Melinda-Gates-Foundation“ sowie der George Soros-Stiftung „Open Society Foundation“ finanziert wird, am 22.01.2019, wie er durch unbegründetes Panik-Schüren, Medien-Manipulationen und schlichtes Lügen das Impfen während der Schweinegrippe vorangetrieben hat.
(Damals jedoch reichten noch 80-120 Impfopfer in Europa, die unheilbar an Narkolepsie erkrankten, um diese unselige Kampagne zu beenden … Heute sind wir in Deutschland womöglich schon bei 1450 „Impf“-Toten, darunter bereits einige tote Kinder, deren Covid19-Erkrankungsrisiko bei 0,0008 Prozent liegt. Und nichts an Spritzungen hört auf – im Gegenteil: Nun kommt der 3. Schuss für alle.)
Hier ein paar Zitate (sorry, falls Schreibfehler vorhanden sind, es handelt sich um meine Transkription):
Van Ranst bemerkt zu der von ihm mitkreierten anfänglichen ‚Pandemie‘-Regierungskampagne, die in den Schlagzeilen mit „One Voice, One Message“ wiedergegeben wurde und überparteilichen politischen ‚Zusammenhalt‘ simulieren sollte: „The second advantage is, that you in Brussels can play the complete naiv guy.“
Zum Umgang mit den Medien: „You have to be omnipresent that first day or the first days, so that you attrack the media attention. You make an agreement with them that you will tell them all […], and they are not going to search for alternative voices there. If you do that, that makes things a lot easier.“
Zur (puren) Modellierung von Todeszahlen: „7 death a day at the peak of the epidemic. I used that in the media […]. That is true in every year [Lachen im Publikum], even in poor pandemicly [Lachen im Publikum].“
Und dann erzählt der Staatsvirologe Belgiens, wie er eine Situation im belgischen Fußball „missused“, also mißbraucht, habe: Das belgische Fußballteam habe sich beim Impfen vorgedrängelt, als der Impfstoff noch den „Risikogruppen“ vorbehalten gewesen sei: „I thought, I can play with that, so I made a big fuzz about this [Lachen im Publikum und beim Redner; …], but it worked.“ Nun hätten auf einmal alle diesen ach so hochwirksamen Impfstoff haben wollen …

Passend zu diesem Video (in seiner Gänze), das – wie gesagt – danach fragt, wem eigentlich die Welt gehört, gibt es heute einen Artikel von Norbert Häring, dem linken Ökonomen und Journalisten, auf seinem Blog mit folgender Überschrift und Vorspann:
„Die Wall Street greift nach der Kontrolle über unsere gesamte Umwelt
20. 10. 2021 | Die Mächtigen der Finanzwelt haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die großen Kapitalsammelstellen wie Blackrock und die Megareichen wie Jeff Bezos und Bill Gates in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Rechte an allen natürlichen Ressourcen aufkaufen, die sich irgendwie zu Geld machen lassen. Das würde ihre Macht auf eine neue Stufe heben.“

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3) Schüsse von Pfeilen mit Federschaft – oder: Zwei Zeugnisse rückengerader Redlichkeit
a) Der Politologe und Blogger Clemens Heni, den via Mail kennenzulernen ich die Ehre und das Vergnügen hatte, hat am 20.10.2021 die aktuelle Corona-Berichterstattung der „Berliner Zeitung“ über die Situation in den Niederlanden akribisch auseinandergenommen (also analysiert), und konnte nachweisen, dass und wie die „Berliner Zeitung“ lügt, indem er die dort ‚aufbereiteten‘ (neudeutsch: geframten) Zahlen mit den von den holländischen Regierungsinstitutionen offiziell gelieferten Rohdaten verglich – eine mehr als lohnende Lektüre nicht nur für alle Nachwuchs-JournalistInnen.
Heni konstatiert zum Beispiel: „Die Berliner Zeitung möchte unbedingt sagen, dass die “Lockerungen” – sprich die Rückkehr von GRUNDRECHTEN – Schuld hätten an immer mehr Toten. Das entspricht aber nicht der Wirklichkeit.“ Und weiter: „Wären die Berliner Zeitung oder die Deutsche Presse-Agentur (dpa) an seriösem Journalismus interessiert, hätten sie getitelt: »Ohne Maske und Abstand fast halb so viele C-Tote und Patient*innen auf ICUs in Holland […wie] in Deutschland.«
Das entspräche den Tatsachen. Doch wer ist schon an Tatsachen interessiert, wenn man die Impf-Apartheid exekutieren möchte und panische Angst davor hat, dass die Panik aufhört?“

https://www.clemensheni.net/holland-weniger-hospitalisierungen-corona/

b) Der Philosoph Michael Andrick hat – einen Tag vor Clemens Henis Blogartikel – in eben dieser „Berliner Zeitung“ eine philosophische Kolumne veröffentlicht, die ebenso bemerkenswert mutig (so muss man das heute leider nennen) wie Heni sagt, was ist.
Dort heißt es u.a.: „Die Verfertigung und das Offenbarwerden der selbst gemachten Katastrophe deutscher Pandemiepolitik konnten nur verängstigte Menschen zeitweise übersehen oder verdrängen.“ Und weiter: „Allein die Prüfung auch aller Indizien für schuldhaftes Verhalten der Handelnden kann klären, ob wir es seit März 2020 noch mit redlich bemühtem Fehlermachen im Verbund mit dem Unwillen zu tun haben, diese einzugestehen, oder aber mit staatlichem Unrecht. Jeder Abgeordnete sollte deshalb die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses fordern und betreiben.“
Und schließlich folgert Andrick: „Kommt der Untersuchungsausschuss aber nicht […–] Wir müssten dann erkennen, in unserer aktuellen Ordnung einem Netzwerk von Parteifunktionären und regierungshörigen Leitmedien ausgeliefert zu sein.
Dieser politisch-mediale Komplex, so müssten wir konstatieren, stiftet ganz einfach „seine“ Wirklichkeit und verhängt sie über uns Untertanen wie ein Fatum: ganz einfach durch Allgegenwart in Rundfunk und Fernsehen sowie durch Diffamierung abweichender Positionen mit moralischen Schmähbegriffen.
Ist unsere Freiheit und Selbstbestimmung schon in dieser Weise zu Tode medialisiert? Kann der politisch-mediale Komplex in einem journalistischen Regierungskorridor seine eigene Unangreifbarkeit organisieren? Oder werden aufrechte Abgeordnete die Rechenschaftspflicht der Regierung gegenüber der Bevölkerung durchsetzen? Es gibt für uns kein Leben in Würde ohne diese Pflicht der Regierung, ohne diese kollektive Bemühung um Wahrhaftigkeit.“

(https://archive.ph/fA95K, abgerufen am 22.10.2021; in der Zeitung selbst hinter Bezahlschranke)

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Mein persönlicher 3. „Schuss“ steht noch aus. Zwei sind fehlgegangen, einer in ein Telefon, der andere in einen Rübenhaufen. Der dritte wird sein Ziel treffen. Sofern nicht zuvor ein Ast im Herbststurm, eine sich öffnende Autotür oder ein anderer Unfall das Ziel erreicht.

Offener Brief an Volker Bouffier

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)
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Dr. Corinna Laude
XXXXXXXXXXX XX
XXXXX Berlin

An Herrn Volker Bouffier
Ministerpräsident von Hessen
Georg-August-Zinn-Str. 1
65183 Wiesbaden

Ihr 2G-Erlass vom 12.10.2021

Berlin, den 16.10.2021

Werter Herr Bouffier,

in Ihrer Funktion als Ministerpräsident Hessens haben Sie in Kooperation mit Ihrer Staatskanzlei am 12.10.2021 neue „Corona-Regeln“ erlassen (dass Sie etwas derart in die Grundrechte Ihrer hessischen MitbürgerInnen Eingreifendes nun überhaupt verfügen können, haben das hessische Landesparlament und das Bundestagsparlament verschuldet).
Sie haben durchgesetzt, dass alle Einzelhandelsgeschäfte inklusive solcher, die die Grundversorgung der Bevölkerung ermöglichen, künftig „Ungeimpfte“ (übrigens: Menschen) aus ihren Geschäften aussperren können („2G-Regel“).

Sie, werter Herr Bouffier, haben also durchgesetzt, dass etwa 25-15% der hessischen Bevölkerung verhungern könnten, weil diese Menschen nach wie vor auf ihren Grundrechten der körperlichen Unversehrheit und der Meinungsfreiheit sowie auf der fehlenden Impfpflicht bestehen und sagen: „Nein, ich muss mich nicht freiwillig impfen lassen!“, nun aber aufgrund Ihres Erlasses, werter Herr Bouffier, vielleicht keine Lebensmittel mehr zu kaufen imstande sind und mithin verhungern könnten.

Sie, werter Herr Bouffier, wissen wie ich, dass „Geimpfte“ (übrigens: Menschen) genauso „infektiös“ wie „Ungeimpfte“ (übrigens: Menschen) sind, und dass auch die „Geimpften“ (übrigens: Menschen) – leider zunehmend – schwere Covid19-Krankheitsverläufe erleiden.
Falls Sie das nicht wissen sollten, empfehle ich Ihnen die Lektüre der RKI-Berichte:
Laut dem aktuellen Bericht vom 14.10.2021 beläuft sich in Kalenderwoche 37-40 bei den über 60-jährigen Doppeltgeimpften (übrigens: Menschen) der Anteil der wahrscheinlichen Impfdurchbrüche (übrigens: Menschen) mit Covid19-Symptomen auf 55,4%, ihr Anteil an hospitalisierten „Covid19-Fällen“ (übrigens: Menschen) auf 39,6%, ihr Anteil an „Covid19-Fällen“ (ja, genau: Menschen) auf Intensivstationen auf 28,8% und ihr Anteil an den „Covid19-Verstorbenen“ MENSCHEN auf 34,7%:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-10-14.pdf?__blob=publicationFilem, zuletzt abgerufen am 16.10.2021, s. Tabelle 4 auf S. 23f.

Und Sie, werter Herr Bouffier, wissen wie ich, dass die Meldungen schwerer Nebenwirkungen, die vom 27.12.2020 (Beginn der Impfkampagne) bis zum 31.08.2021 vom Paul-Ehrlich-Institut zu den 4 „Covid19-Impfstoffen“ bislang registriert worden sind, sich auf
15.122 belaufen und auf
1450 Todesfälle.
Das wissen Sie, werter Herr Bouffier, wie ich (denn jeder kann es jederzeit nachlesen: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html?cms_pos=6, zuletzt abgerufen am 01.10.21. Dem Link folgend, rufe man dann die PDF-Datei „Bericht über Verdachtsfälle […] Berichtszeitraum 27.12.20–31.08.21“ auf und gucke zum Beispiel auf S. 14 unter die Graphik).

– Und, werter Herr Bouffier, Sie wissen genauso wie ich, dass in den letzten 20 Jahren für alle Impfstoffe zusammen die gemeldeten schweren Nebenwirkungen
24.438 betrugen und die
Todesfälle 456.
(Quelle: https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/uaw-datenbank/uaw-datenbank-node.html#UAWDB, dort Button „weiter zum Bereich der gemeldeten Verdachtsfälle“ anklicken, dann Button „Auswertung“ anklicken):

Impfschäden 2000-2020 (PEI)
(So sieht die Übersicht 2000-2020 beim PEI am 16.10.2021 aus. Vielleicht sieht sie ja aber bald anders aus …)

Ich darf für Sie, ehrenwerter Herr Bouffier, noch einmal kurz zusammenfassen:
Das dafür zuständige PEI vermeldet
1450 Tote mutmaßlich von 4 „Impfstoffen“ binnen 8 Monaten
vs.
456 Tote mutmaßlich von (keine Ahnung, wie viel genau) 10, 15 (?) Impfstoffen binnen 20 Jahren.
Sie, ehrenwerter Herr Bouffier, wissen das. Und wenn Sie es tatsächlich noch nicht gewusst haben sollten, dann könnten Sie es jetzt durch die Lektüre meines Briefes an Sie wissen.

Doch Sie, ehrenwerter Herr Bouffier, Sie haben nun durch Ihren Erlass dafür gesorgt, dass Menschen, die all das wissen und noch viel mehr Fragen stellen (zu den Langzeitfolgen der neuen gentherapeutischen „Impf“-Stoffe; zur Sinnhaftigkeit einer jeden einzelnen, massivst die Grundrechte Artikel 1-19 im Grundgesetz beschneidenden Corona-Politik-Maßnahmen; zur regierungsamtlichen und medialen buchstäblichen Verteufelung renomierter WissenschaftlerInnen, die andere Hypothesen zu „Corona“ aufstellten und bis heute aufstellen; zur selbstbesorgten Gleichschaltung der ehemaligen Leitmedien, aus denen nur noch Regierungspropaganda tönt; zur Selberabschaffung der Parlamente per Akklamation zu den Beschlüssen der unlegitimierten ‚Ministerpräsidenten-Konferenzen + Merkel‘, zu den Überarbeitungen des Infektionsschutzgesetzes und zu den „Notbremsen“ und zu vielem anderen mehr)
– Sie, ehrenwerter Herr Bouffier, haben nun durch Ihren Erlass dafür gesorgt, dass die 15-25% der Menschen, die diesen Erlass in Frage und all diese Fragen stellen, womöglich keine Lebensmittel mehr kaufen können, dass die verhungern müssen, wenn sie sich nicht „freiwillig“ impfen lassen.

Gestatten Sie mir am Ende ein persönliches Wort, Herr Bouffier:
Vor bald 11 Jahren starb mein Mann und Lebensmensch mit knapp 47 Jahren nach 15 Monaten des medizinisch-ärztlichen Irrsinns mit einem Krebs und an der Angst vor diesem Irrsinn.
Ich dachte ein paar dunkle Jahre später, als es wieder licht um mich zu werden begann, dass ich das schlimmste Grauen meines Lebens hinter mir hätte.
Doch seit dem März 2020 merke ich, dass ich mich geirrt habe: Das schlimmste Grauen meines Lebens ist jetzt.
Und es kulminiert in Ihnen, Herr Bouffier, und Ihrem Erlass, der besagt, „Ungeimpften“ (übrigens: Menschen) das Betreten von sämtlichen Lebensmittelläden verbieten zu können, wenn die LadeninhaberInnen es so wollen.
Sie jedenfalls, Herr Bouffier, wollen, dass die das wollen. Sonst hätten Sie eine solche Verfügung nicht erlassen.

Sie sind für mich das personifizierte Grauen, Herr Bouffier.
Und ich wünsche Ihnen, dass in kurzer Zeit „die Wissenschaft“ dekretieren wird, dass Ihr Krebs retrograd hochansteckend ist (angeblich gibt es ja bereits ansteckende Krebsarten), und dass allen daran einstmals erkrankten „Fällen“ sofort der Zugang zu sämtlichen öffentlichen und privaten Innenräumen außer den einzurichtenden Verwahranstalten versagt wird, und dass für all diese „Fälle“ dann eine permanente Kennzeichnungspflicht in Gestalt einer dauerhaft über Kopf und Hals zu tragenden nachtschwarzen Kapuze (mindestens 100 den Blickdichte) erlassen wird.
Und das wünsche ich Ihnen von Herzen, sollten Sie jetzt nicht wieder zur menschlichen Vernunft zurückfinden.

Von dem durch Sie persönlich, Herr Bouffier, verursachten Grauen bis ins Mark getroffen
Dr. Corinna Laude

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Falls jemand weiß, wie ich diesen „offenen“ Brief wirklich öffentlich machen kann, wäre ich für Hinweise dankbar; ich habe ihn heute nur per E-Mail-Formular an das Büro von V. Bouffier verschickt.

Kaputt

kaputt
„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Immer klarer wird mir: Alles ist kaputt. Nie wieder wird es eine „Rückkehr zur Normalität“ geben (also ins menschliche Leben vor dem Frühjahr 2020).
Sie haben es geschafft, sie haben alles kaputt gemacht.
Doch was heißt „sie“?! – Ihr. Ihr Menschen, Ihr habt es geschafft. Ihr habt alles kaputt gemacht.

Nie wieder werde ich ein öffentlich-rechtliches Medium oder eine einst „groß“ genannte Zeitung ohne allergrößtes Misstrauen rezipieren.
Nie wieder werde ich eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen, ohne vorab danach gefragt zu haben, ob sie/er mitgespritzt und/oder auf dem „G“-Regime bestanden hat.
Nie wieder werde ich Geschäfte, Restaurants, Cafés, sogenannte Kultureinrichtungen oder Veranstaltungen von Leuten in der Kulturbranche besuchen, die beim 2G-Regime mitgemacht haben (sofern ich Kenntnis davon habe, und ich werde stets danach fragen).
Nie wieder werde ich unbefangen mit gespritzten FreundInnen, Bekannten und NachbarInnen – also mit fast allen um mich herum – sprechen können, denn sie alle sind auf ihre Art MitläuferInnen und legen Zeugnis ab davon, wie dumm oder bequem oder unmenschlich die Gattung – auch nach den Menschlichkeitskatastrophen des 20. Jahrhunderts – immer noch ist.

Nie wieder werde ich „zur Normalität zurückkehren“, selbst dann nicht, wenn der Corona-Wahnsinn irgendwann die Menschheit nicht mehr umfangen sollte.

Nie wieder werde ich ein offener Mensch sein.

Dafür, das kaputt gemacht zu haben – sogar bei einem immer schon eisbärigen Menschen wie mir –, dafür verfluche ich die TäterInnen (den MitläuferInnen gilt meine lebenslange Distanz). Und ich meine das wortwörtlich: Fluch über Euch, die Ihr Corona-Politik macht und aktiv umsetzt, die Ihr also die Menschlichkeit und die Menschheit verraten habt und weiterhin verratet: FLUCH ÜBER EUCH!
Doch soweit ich in den „Impf“-Schadensstatistiken und den „geimpften“ Covid19-Todesstatistiken weltweit sehe, bedarf es meines Fluches gar nicht. Denn Ihr habt euch selbst verflucht, und das grausamerweise wohl bis ins dritte Glied.
~ ~ ~

{ Und erneut lerne ich: Es wiederholt sich alles. Wieder und wieder. Nihil sub sole novum. (Prediger 1,10)
Denn ich habe das schon erlebt. Ich konnte schon einmal nicht zur „Normalität“ zurückkehren.
Damals verhinderten das ein Krebs, geballter Ärztewahnsinn sowie des Lebensmenschen und meine Unzulänglichkeiten.
Heute verhindern das Menschen, die zu totalitären „G“-MitläuferInnen oder -Monstren geworden sind.
Meine damalige Erfahrung aber war eine private. Heute ist buchstäblich die ganze Welt davon betroffen, dass Menschenmonstren sie daran hindert, zu ihrer Normalität, zu ihren humanitären Standards, ihren lebensweltlich erprobten Existenzweisen zurückzukehren. – Standards und Existensweisen wohlgemerkt, die stetigem Wandel unterworfen waren. Nie aber ihrer völligen Vernichtung, doch genau das ist nun im Begriff zu geschehen.

Fluch über die Täterinnen und Täter!
Und uns allen, die wir bis heute Mensch geblieben sind: Beharrungskraft! }

Ich kenne das (Nachtrag vom 22.09.21)

Ich kenne das.

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Ja, ich kenn’ das.

Ich weiß, wie sich das anfühlt und ausnimmt.
Irgendwann am allerletzten Ende des Wahnsinns sieht man der Hoffnung und der Verzweiflung und ihren jeweiligen Gründen sehr genau zu.
Wesentlich mehr aber macht man dann nicht.

Dem geht die Phase der ‚Wahrnehmungsfindung‘ voraus. Alles – Augen, Ohren, Nase, Zunge, Tastsinn und auch das Außer denen, das dann da ist – geht in diesem Notfall-Modus auf Empfang. Und empfängt und filtert extrem raus, aber empfängt. Und filtert raus. Und empfängt. Und filtert. Und empfängt.

Ich kenne das.

Ich habe eben die beiden Fotos meines Lebensmenschen, die auf und neben meinem Schreibtisch stehen, umgedreht: Ich sehe ihn jetzt.
Eine hat einmal gesagt: „Der blickt einem ja direkt ins Herz“, als sie das eine Foto gesehen hatte. – Ja. Tut er. Tat er. Und tut er auf dem Foto immer noch.
Und ‚normalerweise‘ sehe ich die Rückseite dieser beiden Fotos an, wenn ich auf sie blicke.
Weil er mir, wenn ich sie umdrehe, mitten ins Herz blickt. Und ich ihm.
Und das Herz dann stehen bleibt. Am 12.11.10. und zu jeder Stunde, in der der Vorhang reißt.

Ich weiß also, wovon ich spreche:
Irgendwann am allerletzten Ende des Wahnsinns sieht man der Hoffnung und der Verzweiflung und ihren jeweiligen Gründen sehr genau zu.
Wesentlich mehr aber macht man dann nicht.

Zuvor jedoch, vor dem allerletzten Ende, da macht man fast alles. Man sieht nicht zu, man macht.
Da bin ich jetzt wieder.
Doch nun in einem Schrecken biblischen Ausmaßes, während es vor elf Jahren eine persönliche Katastrophe war.

Und wieder Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer) Und wachsend an Wut und Verzweiflung. (C.L.)

Wie schon vor anderthalb Jahren wiederholen die „Regierenden“ und ihre „VollstreckerInnen“ das, was sie doch laut eigenem Bekunden nie wieder tun wollten, weil es zigtausend Tote verursacht hat:
Sie sperren auch jetzt immer noch die Alten in den Pflege- und Altenheimen (und die kranken Menschen in den Krankenhäusern) in Isolationshaft, wenn ein „Corona-Ausbruch“ (logischerweise trotz „Impfung“) auftritt:
https://www.corodok.de/bayreuth-geimpfte-infizierte/

DAS war es, was mich vor anderthalb Jahren, im März 2020, aufweckte und antrieb, genau hinzugucken:
Dass wir die ‚ganz normal‘ Kranken und speziell die ‚ganz normal‘ alten Kranken nun ganz offen in Isolationshaft wegsperrten, dass wir Besuche verboten in Krankenhäusern, in Pflege- und Altenheimen
„wegen Corona“ auch ganz ohne „Corona“:

Totales Besuchsverbot. Monatelang. Totale Isolationshaft. Monatelang.

DAS hat mich damals geweckt.
Denn wenn der Lebensmensch und ich SO – also mit Besuchsverbot und in Isolationshaft – den Krebs hätten erleben müssen, dann wären wir nicht erst nach 15 Monaten krepiert, sondern bereits nach fünf Tagen; um genau zu sein: nach der 1. OP und dem sich daraufhin entwickelnden Riss in der OP-Naht, der eine Sepsis und eine Bauchfellentzündung zur Folge hatte, was nur wenige überleben.

Wir aber hatten 15 Monate, um mit dem Wahnsinn des medizinisch-ärztlich-pharmakologischen Komplexes fertig zu werden und den Krebs hinter uns zu lassen.
Und wir hatten in diesen 15 Monaten immer eine Chance.
Denn wir waren nicht allein. Der Lebensmensch war nicht allein. Ich war nicht allein. Uns war klar: Jetzt bedarf es aller Kraft, jetzt bedarf es mehr als eines Menschen. Wir wussten uns zusammen.
Und wir waren ZUSAMMEN.

Auch physisch.
Zigmal war ich nachts bei ihm, später dann auch tags, denn wir „kauften“ mich wortwörtlich in sein Krankenhauszimmer ein. Und wo das nicht ging, war ich in der Nähe in Hotels untergebracht, tags jedoch und bis weit in die Nacht bei ihm im Krankenhaus oder wann immer möglich gemeinsam im Außengelände. Jede Chemo haben wir gemeinsam erlebt, ein jeder auf seine Weise (und dass der Lebensmensch auch da den viel entsetzlicheren Teil zu tragen hatte, weiß ich).
Wir wussten: Allein geht da jetzt zur Abwechselung mal nichts.
Jetzt geht – wenn überhaupt – nur ZUSAMMEN.

Der einzige, der ein Recht hatte, mich des Krankenhauszimmers zu verweisen, war der Lebensmensch. (Übrigens hat er davon nie Gebrauch gemacht, auch wenn es manchmal wohl sinnvoll gewesen wäre.)
Ich hingegen habe dann und wann von meinem Recht Gebrauch gemacht, mich dem Krankenhauszimmer eine Weile zu entziehen. (Denn schnell lernten wir: Wer denen, die im Irrsinn des medizinisch-ärztlich-pharmakologischen Komplex arbeiten, nicht immer kritisch auf die Finger schaut, hat sehr schnell sein Leben oder zumindest dauerhaft seine Gesundheit verloren; also musste einer seinen Verstand beisammen halten – und das konnte nur der sein, der nicht als Kranker diesem Betrieb des Irrsinns ausgeliefert war.)

Und wir hatten in diesen 15 Monaten immer eine Chance.

Jetzt – unter Corona-Bedingungen, unter Besuchsverboten, Wegsperren und Isolationshaft hätten wir gar keine Chance.

WO, zum Teufel, sind jetzt die Angehörigen der KrankenhauspatientInnen und der Alten in den Pflege- und Altenheimen?!
WARUM, zum Teufel, machen die bei diesen Besuchsverboten, bei diesem Wegsperren, bei dieser monatelangen Isolationshaft mit?!
WO sind die und WARUM machen die das mit?!

Kann’s sein, dass sich hier eine weitere Wahrheit über die Menschheit offenbart (so, wie sich in den letzten 18 Monaten schon viele Wahrheiten über die Menschen offenbart haben)?
Kann’s sein, dass den Angehörigen die Isolationshaft ihrer Kranken, ihrer Alten, ihrer kranken Alten gar nicht unlieb ist? Und ihr Ableben ebenfalls nicht (schon gar nicht als „Corona-Opfer“)?

Wie ich auf diesen skandalösen Gedanken komme?
Nun, erstens wäre dieses „Nicht unlieb Sein“ selbstverständlich ganz unbewusst, also gleichsam unschuldig, nichts, für das man haftbar zu machen wäre, nichts, das man sich selbst eingestehen müssten, denn: Man wüsste ja gar nicht, was man da irgendwo im Unbewussten so dächte.
Und zweitens: Wir alle haben vor „Corona“ jahrzehntelang dabei zugesehen, wie sich unsere Alten in den Pflegeheimen zehntausendfach zu Tode wundliegen, zehntausendfach bis zum Tode fixiert und sediert werden, zehntausendfach von völlig überfordertem Personal geschlagen und anderweitig, mitunter bis zum Tode, malträtiert werden. Ich kann mich da noch an etliche Reportagen im ÖRR und flammende Artikel in der Presse erinnern. Und wir alle haben dabei zugesehen. Einfach nur zugesehen, mehr nicht.

– Ich persönlich habe keine andere Erklärung dafür, dass die Angehörigen der Alten jetzt zehn- , vermutlich eher hunderttausendfach mitmachen bei diesem unmenschlichen Horror des Wegsperrens, Einsperrens, Totalisolierens in den Pflege- und Altenheimen – und in den Krankenhäusern.

~ ~ ~
Und dass mich heute ein Glück durchströmt, wenn ich mir klar mache, dass ich damals jederzeit beim Lebensmenschen sein und ihn auch in seinen letzten Augenblicken im Arm halten konnte, während das heute nicht mehr erlaubt ist – das ist völlig pervers.

Wo seid Ihr Angehörigen der in monatelange Isolationshaft gesteckten Alten?!
Wo seid Ihr Angehörigen der mit Besuchsverboten (oder radikalen Besuchseinschränkungen) ‚belegten‘ Krebskranken?!

Fremde Worte, innig vertraut

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Marcus J. Ludwig hat am 24.09.2021 auf seinem von mir erst gestern entdeckten Blog einen Eintrag unter der Überschrift „Die Unfähigkeit zu bedauern“ erstellt, auf den ich heute aufmerksam machen möchte (nicht zuletzt, da mir eigene Worte angesichts des gestrigen Wahlergebnisses fehlen):
https://empore.blog/die-unfaehigkeit-zu-bedauern/ (abgerufen am 27.09.2021)

Am Ende heißt es dort:
»Für die derzeit und in näherer Zukunft regierenden Politiker sind alle Korrekturmöglichkeiten passé. Alle Zeitfenster sind geschlossen, alle Brücken sind abgebrochen, sie müssen vorwärts wanken auf dem einmal eingeschlagenen Weg des hygienischen Totalitarismus, des allzuständigen Sanitätsstaates, der selektiven Szientokratie. Oppositionelle Kräfte haben im politischen Prozess kaum eine Chance.
Eine Änderung müsste von den Bürgern ausgehen. Von Menschen, die erwachsen und rational werden wollen. Sie müssten eine ganz andere Welt wollen. Irgendwie wollen sie aber nun mal diese. Sie wollen eine Welt, in der Corona-Krisen möglich sind. Oder andere Krisen. Hauptsache irgendetwas, das sie von einem Leben in Freiheit abhält, einem Leben in echter, menschengemäßer, lebensgefährlicher Freiheit.«
(Kursivierung C.L.)

Ganz persönlich: Eine Bitte des witwesken Eisbären an die Menschheit

witwesker Eisbär
„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Könnte, bitte, die Menschheit wieder zur Vernunft kommen? Bitte.

Liebe Menschheit,
finde doch bitte endlich wieder zurück zu Deinem einstigen Zivilisationsstatus, zu Deiner Vernunft, Deinem Verstand und Deiner Fähigkeit, mit dem Mitmenschen mitzufühlen (und im Grunde ist das alles eins, aber das hast Du, liebe Menschheit, jetzt vergessen, wie auch jedes Einzelne davon).

Bitte, liebe Menschheit,
finde zurück zu Deinem Verstand und zu Deinem Gefühl. Bitte. Bitte!

Jetzt schlachtes Du, Menschheit, jetzt schlachtest Du, Mensch dieser Menschheit, Deine Kinder: Du „impfst“ sie genetisch mit Spike-Proteinen.
– Bitte, ich witwesker Eisbär, bitte Dich, Mensch, finde zurück zu Deiner Vernunft und Deinem Mitgefühl.

Darum bitte ich Dich, Mensch. Ich, ein witwesker Eisbär, der kinderlos und auch sonst allein ist und sein Leben so beenden wird.
Ich bitte Dich, Mensch dieser aktuellen Menschheit: Lass Dein Kind nicht „impfen“.
Ich bitte Dich, Mensch dieser aktuellen Menschheit: Lass Gegenargumente, lass Diskussion, lass Denken wieder zu.
Ich bitte Dich, Mensch dieser aktuellen Menschheit: Mach Menschlichkeit wieder möglich.

Bitte, könnte die Menschheit endlich wieder zu sich selbst zurückfinden?
Bitte!

Für Grundgesetz, Demokratie und Freiheit!

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Für das Grundgesetz, die Demokratie und die Freiheit (auch und gerade des Denkens) gehe ich nachher am 25.09.21 um 12 Uhr am Bahnhof Zoo auf die Straße.
Denn das Grundgesetz, die Demokratie und die Freiheit (auch und gerade des Denkens) hat die noch amtierende Bundesregierung unter der ‚Führung‘ der Bundeskanzlerin Merkel
Merkel vom Affen, äh, von der Fledermaus, äh, vom Vogel gebissen: SCHREIEND in Totalpanik
hier im Vogelpark Marlow, Mecklenburg-Vorpommern, am 24.09.2021, vom Affen, äh, von einer Fledermaus, äh, von einem Vogel gebissen und schreiend in Totalpanik (Bildquelle:
https://kinder.wdr.de/radio/kiraka/nachrichten/klicker/Merkel-im-Vogelpark-100.html, abgerufen am 25.09.21)

außer Kraft gesetzt.
Seltsamerweise hat Bundeskanzlerin Merkel bei der Außerkraftsetzung von Grundgesetz, Demokratie und Freiheit nicht so geschrien wie auf dem Foto oben.

Und hier die Route der polizeilich genehmigten Demonstration für die Wiederherstellung der Freiheit, der Demokratie und des Grundgesetzes (mitinitiiert von den Freien Linken) ab 12 Uhr startend am Zoo (Berlin):

Vielleicht sehen wir uns nachher?