Digitalisierung des ärztlichen Rezeptes

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein. Solche Fragen wird niemand mehr stellen.
Hinlegen

Haben Sie davon etwas mitbekommen? Ich nicht. Dabei ist es seit 20.10.20 in der BRD ein Gesetz: In einem Jahr, ab Januar 22, wird jedes ärztliche Rezept nur noch digital ausgestellt werden.

IBM stellt den Server, auf dem die Rezepte liegen werden. Und die Gematik entwickelt grad noch die Software für die Apple- und die Google- und die Huawei-Handys und Tablets aller PatientInnen, auf denen alle Rezepte dann landen.

Und all die – IBM, Apple, Google, Huawei zum Beispiel – freuen sich auf diesen unglaublichen Datenschatz.
Denn es ist doch geil zu wissen, wer welches Anti-Depressivum bekommt, wer Viagra und wer MS-Medikamente.

Bislang wussten das mein Arzt, meine Apotheke und meine Krankenkasse.

Dann wissen es auch Apple, Google, Huawei, IBM, alle Geheimdienste, alle Headhunter, mein Kollege, der schon immer auf meinen Posten scharf war, alle Hacker, die mich damit jederzeit erpressen können, und natürlich mein Chef.
Chef der Gematik ist übrigens jener Busenfreund von Gesundheitsminister Spahn, der zuvor Pharma-Manager war, Spahn die Wohnung in Schöneberg verkauft hat und von ihm dann zum Chef der Gematik gemacht wurde.

Haben Sie etwas davon mitbekommen?
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Und haben Sie mitbekommen, dass die „elektronische Patientenakte“, die unsere Regierung genauso zwangseinführt, noch viel unerträglicher ist, weil damit der obrigkeitliche Durchgriff auf Sie als Mensch, also als körperliches und mithin an- und hinfälliges Wesen, noch viel unerträglicher ist – aus genau den gleichen Gründen wie beim E-Rezept?

Und haben Sie etwas davon mitbekommen, dass ab August diesen Jahres in der BRD nur noch Personalausweise mit Fingerabdruck ausgestellt werden (wen wundert’s da, dass man „wg. Corona“ keinen Termin im Bürgeramt bekommt, um seinen Ausweis zu verlängern)?
Ich kaue gottseidank so sehr an meinen Fingerkuppen, dass keine Biometrie da was finden wird, was vermessen werden kann.

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Haben Sie von alldem irgendetwas mitbekommen?
Interessiert es Sie überhaupt?

Vermutlich nicht. Denn Sie sind ja eine unbescholtene Bürgerin, ein unbescholtener Bürger. Da darf Väterchen Staat doch gern sehen, welche Medikamente der Herr Doktor Ihnen aufgrund welcher Diagnosen verschreibt. Und Ihr Chef darf das auch sehen, denn Sie sind ja voll leistungsfähig. Und was sollten sich Hacker für Sie allenfalls mal saisonal mittelmalades Unschuldslamm interessieren; die erpressen doch nur dort, wo es sich lohnt, nicht wahr?

Träumen Sie weiter.
Falls Sie mal ein paar Stunden wach sein sollten, bitte ich Sie, ein oder zwei Bücher zu lesen (und BITTE bestellen Sie die nicht bei Amazon!):
George Orwell: 1984.
Aldous Huxley: Schöne neue Welt. (Originaltitel: „Brave New World“ – also: „Tapfere neue Welt“ trifft’s vielleicht eher).


„Dröpche für Dröpche“ (in meiner Kindheit gab es da mal so eine Werbung, da ging es – bezeichnenderweise – um Milch). Bald werde ich mich niederlegen.

Und ich weiß, dass ich niemanden verrate, genauso wenig wie ich Schuld an diesem grauenhaften Versagen der Gattung „Mensch“ trage. Jedenfalls nicht mehr Schuld als Sie.

Jetzt kann ich mich vielleicht doch hinlegen. Denn: Doch noch Impfzwang

Impfung

Jetzt wird es wohl doch so kommen: Ohne „Impfung“ wird nichts mehr erlaubt sein an Leben (gleichgültig, dass auch in den nächsten Monaten niemand wissen wird, ob die kurzfristig entwickelten Impfungen ‚helfen‘ und wenn ja, wofür/wogegen und das wie lange; und ob es längerfristig Impfschäden gravierenden Ausmaßes geben wird).
Denn plötzlich – so titelte vorgestern die FAZ online – „fordert“ das die Wirtschaft:
Ohne Impfung kein Konsum vor Ort: kein leibhaftiger Einkauf, keine Reise, kein Restaurantbesuch, keine Hotelübernachtung, kein gar Nix mehr.
Das – so die regierungsamtlich grasenden Gazetten – fordere jetzt die Wirtschaft (nicht etwa die Regierung), und es werden prompt die entsprechenden Pressemitteilungen entsprechender Verbände zitiert.

Ich frage mich:
Wenn die „Corona“-Impfungen tatsächlich den Schutz bieten, von dem die regierungsamtlich grasenden Gazetten ständig fantasieren – wen sollen die Menschen, die sich dieser Impfung verweigern, dann noch gefährden? Alle Geimpften sind dann doch immun.

Wenn also künftig nur Corona-ImpfgegnerInnen sich gegenseitig anstecken können, dann könnte man

a) ihnen eine Verzichtserklärung auf medizinische Behandlung im Falle einer Covid19-Erkrankung abverlangen (ich habe übrigens seit Monaten eine solche Verzichtserklärung ganz freiwillig und selbstbestimmt bei mir, und seit etwa zehn Jahren eine, die jedweder intensivmedizinischen Behandlung gilt, und zwar in Gestalt einer sehr detaillierten Patientenverfügung in meinem Todesfall-Ordner in der Küche auf dem Tisch),

und man könnte

b) allen Menschen, die wissentlich ihre Gesundheit gefährden (z.B. durch Autofahren, Rauchen, Alkohol Trinken, Putzen, Auf-die-Straße-Treten, Atmen u.s.w.) und damit das Gesundheitssystem belasten, die medizinische Behandlung verweigern, die sie eventuell irgendwann einmal aufgrund ihres gefährlichen Verhaltens benötigen,

und man könnte

c) allen Menschen, die ich unter b) schon erwähnte, zur Strafe die ihnen (bis März 2020 hierzulande zumindest im Falle einer vorliegenden Staatsbürgerschaft) zustehenden Grundrechte entziehen – und zwar auf ewig.


Wenn die Zwangsimpfung kommt, lege ich mich doch nieder.
Ich habe keine Kinder. Ich bin nicht schuld an der Entwicklung meiner Gattung.
Und ich trage keine Schuld an ihrer Dummheit.

~ ~ ~ ~ ~ ~
Diese Dummheit, diese unerträgliche Dummheit hat
ein Gutes:
Sie bremst meinen witwesken Narzissmus aus.

Aber heute will der Raum haben:

Wegen des mal wieder ramponierten Zehs
(erst dreimal dooring auf dem flitzeroten Fahrrad, jetzt zum 3. Mal Zehramponade am Türrahmen – also wird, aller Zahlenmagie nach, wohl bald eine Tür aufgehen)
war heute statt des iron-widow-Parcours’ eine Radtour dran.
Der Mitbewohner war – genau: „mit“!
Wir sind auf dem flitzeroten Fahrrad an meinem letzten echten (und mithin vorwitwesken) Arbeitsplatz, einer sogenannten Universität, vorbeigeflitzt.
Auf dem Rückweg hab ich dort angehalten.
Der Mitbewohner hat sich das Gebäude von außen angeguckt.
Ich habe ein Foto gemacht, vom Mitbewohner vor der Ruine.
Ruine – ja.
Alles, was dort einst war – und gut und wichtig war –, ist schon lange zerfallen.
Es gibt keinen kritischen Geist mehr;
nö: Es gibt gar keinen Geist mehr, nirgends.
{Ich darf mich niederlegen. Mit meiner persönlichen Schuld. Langsam ist’s okay. Ich darf mich niederlegen.
Das wäre besser. Ich träume ewiges Einerlei. Keine Lektüre hilft.
Nur gähnt und kratz sich und wittert der Gnom.}

„Verlorene Lebensjahre“ – oder: Nö, is’ doch nix mit „Hinlegen“ angesichts der täglichen RKI-Verarsche

[Alle Webseiten, die ich hier verlinke, habe ich am 18. und 19.02.21 letztmals aufgerufen.]

9,6 Lebensjahre habe jeder „Corona-Tote“ (an, mit?) durchschnittlich verloren, so verlautbarte das RKI in Gestalt einer im Ärzteblatt am 12.02.2021 veröffentlichten Analyse.
Lustigerweise heißt es dort zur Methode der Untersuchung jener ‚verlorenen Lebenszeit‘: „Vorerkrankungen bei COVID-19-Verstorbenen werden nicht berücksichtigt“ (PDF-Version der Studie, S. 2, Spalte 1; vgl, auch S. 1, Spalte 1 in der Zusammenfassung unter „Methode“).

Und nicht minder lustig ist angesichts der verlorenen 9,6 Jahre, dass 67 – 90 % der „Corona-Toten“ (an, mit?) im Jahr 2020 in der BRD BewohnerInnen von Alten- und Pflegeheimen waren – lustig ist das, weil die in den Zeiten vor Corona nach Heimeintritt eine durchschnittliche ‚Verweildauer‘ im Heim von 6 Monaten bis zu 2,5 Jahren hatten (nur um sicherzugehen, dass verstanden wird, was das heißt: Diese HeimbewohnerInnen sind auch vor Corona von ihrem Heimplatz aus nicht mehr umgezogen, sind keinem neuen Beruf, keiner neuen Liebe mehr nachgezogen – die sind im Schnitt nach 6 Monaten bis 2,5 Jahren gestorben da in ihrem Alten- oder Pflegeheim, wie die meisten Menschen hierzulande das mit 80, 90 Jahren, spätestens um die 100 herum tun, glücklicherweise).

Vorerkrankungen also hat das RKI bei seiner landauf, landab in den großen Medien zwecks neuerlicher Panik-Mache hoch- und runtergebeteten Studie genauso wenig berücksichtigt wie die Tatsache, dass zwei Drittel bis 90 % der „Corona-Toten“ gar keine „9,6 Lebensjahre“ mehr „verlieren“ konnten, weil sie durchschnittlich noch maximal 2,5 Jahre (minimal noch ein halbes Jahr) zu leben gehabt hätten.
~ ~ ~
So lassen wir uns also mithilfe irgendwelcher völlig sinnlosen, weil: willkürlich gesetzten Zahlen weiterhin verarschen, nunmehr mit „9,6 [an oder mit Covid] verlorenen Lebensjahren“.
Da kann ich mich nicht hinlegen.

Übrigens Pflegeheime: Dass wir nun seit einem Jahr unsere Liebe für die dort von uns wirtschafts- und selbstverwirklichungszweckmäßigst letztabgestellten Alten entdecken (es uns bis dato aber scheißegal war, dass sie dort an Dekubitus und anderen ‚Pflegemissständen‘ krepieren) – dass wir also seit geraumer Zeit unsere hochbetagten HeimbewohnerInnen so in unser Herz geschlossen haben, dass wir ihnen als Kriegstraumatisierten zum Abspritzen Bundeswehr-Soldaten in Kampfeinsatzuniform, aber keine Ordnungsamtsangehörigen an die Seite stellen, die überprüfen könnten, ob die Hygiene-Vorschriften eingehalten werden – das wundert mich nicht mehr.
Denn unsere wackeren Ordnungsamtsmitarbeiter müssen rodelnde Kinder und Eltern bei Verstößen gegen die Hygiene-Vorschriften am Berg abfangen, bußgeldbescheiden und platzverweisen (teutscher Ordnungs[amts]wahn in extremis ab Minute 5:40).

Übrigens: „Corona-Tote“ (an/mit?) unter 60 Jahren gab es 2020 weltweit etwa 3 – 4 %. Vor allem in den USA. Wieviele davon adipös waren (jaja, fett zu sein, war nie gesund und ist neben hohem Lebensalter einer der höchsten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf einer Covid19-Infektion), weiß ich nicht.
Aber hinlegen kann ich mich da nicht, wenn diese 3-4 % unter 60 Jahre alten „Corona-Toten“ (an/mit?) instrumentalisiert werden, um ein Regime des Schreckens zu etablieren, das allen Menschen die Luft zum Atmen nimmt (außen einigen, die menschlicher sind als der Rest, nicht wahr, das kennen wir doch).

Und interessant ist übrigens auch noch dies:
Trotz aller ob dieser „verlorenen 9,6 Lebensjahre“ vergossenen Krokodilstränen des RKI, der Regierung und ihrer Büttel (inklusive Medientross) lässt es sich das RKI in selbiger Studie nicht nehmen, am Rande anzumerken: „Die Analyse der Übersterblichkeit legt aber nahe, dass die COVID-19-Pandemie am Ende des Jahres 2020 etwa das Niveau schwerer Influenzawellen erreicht hat.“ (PDF-Version der Studie, S. 6, Spalte 1; Herv. C.L.)
– „Klar: dank all unserer Lockdowns!!!“, werden nun noch etwa 45% der BewohnerInnen der BRD denken (glaubt man den Umfragen).

Diese 45% möchte ich darauf hinweisen, dass es längst amtlich ist: Ein wesentlicher Unterschied zwischen Staaten mit ‚harten‘ Maßnahmen (Lockdown etc.) und gar keinen oder nur geringfügigen Maßnahmen konnte für 2020 nicht festgestellt werden.
Auch hierzulande sind die meisten Alten aus den Heimen an/mit Corona gestorben, nachdem unsere demokratisch und verfassungsrechtlich nicht legitimierte Corona-Curie harte Lockdowns über das Land verhängt hatte – wochen- und monatelang später sind sie gestorben.
Und all das, das Sterben des abgesonderten und einsamen Leibes an der Beatmungsmaschine und das Sterben des lebendigen Geistes der ganzen Gattung im Sperrmodus des Denkens, all das passiert bis heute.
Da kann ich mich nicht hinlegen.

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

– Ich habe aber keine Enkel, denn ich habe keine Kinder in die Welt gewürgt: Nie fand ich mich und mein Genmaterial oder das der Gattung „Mensch“ allgemein so dermaßen wertvoll, dass es mir ein Bedürfnis gewesen wäre, mich, mein Genmaterial oder die Gattung fortzupflanzen.

Ich muss also nicht mehr aufstehn.

Ich darf liegenbleiben und mir diesen ganzen Wahnsinn der Gattung „Mensch“ da nun betrachten, all diesen Corona-Maßnahmen-Irrsinn zwecks Todesverleugnung, der der Gattung „Mensch“ alles Leben austreibt.

Gerade heute erfuhr ich von Schweizer JournalistInnen, dass wir vermutlich unsere Alten totspritzen, nur damit sie als „Corona-geimpft“ gelten können (und wir hierzulande tun das übrigens mithilfe der Bundeswehr in Uniform, die auf die demenzkranken Kriegskinder da in den Pflegeheimen natürlich mega-eitschibumbeitschi wirkt):
https://corona-transition.org/von-knapp-zehn-millionen-geimpften-starben-in-grossbritannien-bis-jetzt-244.

Ich DARF liegenbleiben. Ich habe mich nie fortgepflanzt und hatte nie das Bedürfnis – wohl, weil ich immer ahnte, dass unsere Gattung ein evolutionärer Irrtum ist, was sie nun wieder beweist da mit all ihren vollkommen lächerlichen Corona-Maßnahmen und all ihrer perversen Maßnahmen-Hörigkeit.

Ich muss nicht mehr aufstehn.
Urlaub gemacht habe ich schon vor dem Tod nicht mehr, der letzte Urlaub ist jetzt über 13 Jahre her; genauso wenig bin ich seither dienstlich gereist; in Restaurants war ich mangels Geld und Gelegenheit seit dem Tod etwa zweieinhalb mal pro Jahr, da ist’s für mich nicht tragisch, dass ich jetzt etwa anderthalb Jahre gar nicht mehr in einem Restaurant gewesen bin; Freunde habe ich nach dem Tod noch vier, die kann ich nun genauso selten sehen wie immer und noch dazu, ohne gegen die Kontaktverbote zu verstoßen, da ich ja nur eine bin und ein Haushalt eine Aushäusige empfangen darf (und umgekehrt, was mir noch ein bissl wichtig ist, weil die Freunde eher zu mir kommen als ich zu ihnen).
Die seit dem Tode von mir aufgenommene nebenberufliche Erwerbsarbeit geht dieser Gesellschaft eh schon immer am Arsch vorbei (warum sonst zahlt sie in Gestalt des Bundesministeriums des Inneren/Bamf uns Integrationskurs-DozentInnen netto etwa 9-15 Euro die Stunde, aber keine Unterrichtsvor- und -nachbereitung, keine Sozialversicherung, kein Krankengeld, kein Urlaubsgeld, doch das alles natürlich nur, wenn ein Studienabschluss vorliegt?). Da ist es jetzt völlig egal, dass meine Kolleginnen und ich uns unseren Arsch aufreißen, um mit unseren eigenen Mitteln online-Deutsch-Unterricht für MigrantInnen zu ermöglichen – und doch immer wieder damit scheitern, weil technische und didaktische Empfänglichkeiten auf der LernerInnen-Seite naturgemäß schwächeln und das Bamf unsere 4 Unterrichtsstunden nicht bezahlt, wenn der Screenshot unscharf gerät.

Ja. Ich darf liegenbleiben.

Ich habe jetzt genug gegen diesen Corona-Wahnsinn geschrieben.
Ich habe jetzt für’s Leben genug geschrieben.

Die Mehrzahl der Menschen ist wie immer: Sie sehen nichts, sie hören nichts, sie fühlen nichts und sie denken nichts, was außerhalb ihrer Haut + Genpool und 5m sowie innerhalb von 10 Min. stattfindet.

Ich darf liegenbleiben.

Falsch: Ich darf mich niederlegen.

Sonntag sollen 15 Grad werden. Sonntag soll die Sonne scheinen.
Vielleicht hole ich den Deckchair aus seinem Winterquartier auf den Balkon. Und lege mich darauf nieder. In die Sonne.

Aufstehn!

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

Der Berliner „Tagesspiegel“ schreibt, dass die Berliner Corona-Verordnung ab dem 14.02.2021 vorsehe, dass man „draußen und drinnen“ noch „allein“ mit und bei sich sein dürfe:

– was bin ich da froh!!! Denn ich hätte es dem Berliner Senat zugetraut, dass er einem jeden Menschen nun auch verbietet, allein bei sich zu sein.
Ist ja auch ein womöglich staatsgefährdendes Risiko: da so der Mensch allein bei sich im eigenen Kopfe … Was haben wir also für eine coole, liberale, freiheitsliebende Landesregierung!

– Und was erst für coole, liebealle, freiheitserziehende Medien! Da muss man gar nicht nur den Tsp. bemühen:
Das ARD-Magazin „Panorama“ fakte irgendwann zwischen dem 11. und dem 15.02.2021 nicht nur nachträglich (nach einem Hinweis auf gravierende Fehler und nicht minder gravierende journalistische Unsauberkeiten in der Berichterstattung) die eigene Sendung – nö:
Es entblödete sich auch nicht, eine zumindest ‚fragwürdige‘ Todesstatistik des Paul-Ehrlich-Instituts über Corona-Impfungen und Todesfälle weder in der Sendung vom 11.02.21 noch in den späteren, kaum oder gar nicht markierten Eingriffen in die in der Mediathek abrufbare Sendungsaufzeichnung ansatzweise mal zu HINTERFRAGEN:
https://norberthaering.de/news/panorama/ (Wieder einmal danke an Herrn Häring!)

Das aber: Das Tun und Treiben, Wollen und Woken, Mächteln und Machten der Exekutive, Legislative (okay, die hat sich ohnehin selbst abgeschafft) und Judikative kritisch zu hinterfragen, statt die Propaganda einer techno- und autokratischen Politkaste zu verbreiten – das war und ist die Aufgabe der freien Presse und vor allem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hierzulande!
Statt dessen üben deren MitarbeiterInnen und sonstige Angehörige (z.B. in den Chefetagen) sich nunmehr in „Haltung“, aber das haben sie ja auch seit 1999 in ihren bolognarisierten kultur- und medienwissenschaftlichen BA- und MA-Studiengängen gelernt:
Etwaig noch vorhandene Rudimente eigenen Geistes vor dem Bulimie-Lernen mit Risperdal wegzukauen, währenddessen dann (und damals schon wieder sowas von trendy) bisschen „e“ zu dampfen (Aber Achtung: Bald gibt’s da Tabaksteuer und hässliche Bildchen drauf!), und hinterher immerhin imstande zu sein, den Bleistift für den Multiple Choice-Test festHALTEN zu können, denn mehr bedarf’s dabei bekanntlich nicht.
(Und alle Profs. und WiMis haben’s abgenickt – bloß keine Klage riskieren, weil eine definitiv unterirdische Studien‚leistung‘ nicht mit mindestens 2 benotet wurde, gelle? Who cares? Wenn mir nur der Exzellenz-Einlauf zwecks dauerhafter Selbstbefurzräucherung und damit das letztgültige Einschweben meines Peergroup-Review-Awards in mein erst dann endgültig videokonferenzkacheltaugliches homeoffice zuteil wird!*)
~ ~ ~

Aber woher sollen heutige JournalistInnen auch wissen, was eine journalistische Haltung ist? – Die letztlich nur eine besonders ausgeprägte Form von staatskritischer Haltung ist (in der BRD kann man auch von verfassungspatriotischer H. sprechen), die wiederum in der gesamten Gattung „homo sapiens“ letztlich nur eine besonders ausgeprägte Form von geistes~gegenwärtiger Haltung ist.
Dabei steht doch die Gegenwart des menschlichen Geistes unserer Gattung gut an, wenn nicht gar zu, und ziert uns ohnehin (vielleicht sind wir ja die einzige irdische Spezies mit ästhetischem Bewusstsein – jedenfalls gibt es viel Geist in unseren Liedern, Bildern, Büchern.)
Warum aber exorzieren wir ihn, unsern Geist, nun noch viel exzessiver als vor 20, 25 Jahren?!

Warum darf ein deutscher Ministerpräsident 2020 erst einen „Ethikrat“ etablieren, der ihn beraten soll, und dann 2021 dessen Mitglieder feuern, nur weil sie seiner Politik nicht zum Munde reden, so als lebten wir vor 1789?
Warum dürfen deutsche Polizisten in Mannschaftsstärke und voller Kampfmontur über erlaubterweise maskenlose Radfahrerinnen und rodelnde Kinder herfallen, so als lebten wir 1935?
Warum darf eine deutsche Bundesregierung seit 12 Monaten nur eine Perspektive einnehmen, sich nur von einer Beratergruppe beraten lassen, nur ein politisches ‚Instrument‘ benutzen (das es zuvor nie gab) und damit die labile deutsche Demokratie zugrunderichten?

Aufstehn! Oh, freedom!
{Es gab da mal so zwei Lieder …}

*Ich erspare mir heute, über die sogenannten MINT-Fächer nachzudenken. Sie sind allerdings hinsichtlich der studentischen Ausbildung nicht einen Deut besser als die neuen ehemaligen Geisteswissenschaften (waren im Gegenteil nicht nur diesbezüglich immer um etliche Gewichtsklassen schlechter und haben unter Bologna-Bedingungen natürlich nicht aufschließen können), und sie liefern nun wieder – wie schon öfter in der deutschen Geschichte – WissenschaftlerInnen, die so blind sind, dass sie ihre Wissenschaft und deren Ergebnisse tatsächlich für „wertfrei, objektiv, evident“ und damit in ihrer Logik für regierungshandlungsrelevant halten.

Aufstehen

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

Kurshalten

Aufstehen müsste man.

Jetzt, da hierzulande die um ihrer selbst Willen machtgeile Politkaste – sekundiert von genauso aller Humanität beraubten Medienfuzzis und MöchtegernwissenschaftlerInnen – erneut beschlossen hat, diesen ganzen vollkommenen Wahnsinn der Todesverleugnung nochmals zu verlängern, welcher weltweit bereits unzählige Tote verursacht hat und weiterhin verursachen wird, welcher Milliarden von Menschen dauerhaft ihrer ökonomischen und kulturellen Lebensgrundlagen beraubt, und welcher der kleinen Elite der Transhumanen & Highesthightech-Profiteuren & WeltregierungsfaschistInnen (gern mit sinologischem Aufbaustudium) in die Hände spielt (weil diese jämmerlichen Kretins, die unsere sogenannte gesellschaftliche Elite bilden, ernsthaft hoffen, dort mal mitspielen zu dürfen).

Aufstehen müsste man.

Aber wir bleiben sitzen. Und finden’s ganz schrecklich, wie die Regierung von Weißrussland oder die von Russland oder von Myanmar mit ihren außerparlamentarischen Oppositionen umgeht, wie dort zum Beispiel auf DemonstrantInnen eingeknüppelt wird.

Und schlucken’s, dass unsere Regierungsbehörden uns mittlerweile verbieten, Demonstrationen mit mehr als 10 Menschen anzumelden (geschweige denn durchzuführen):
https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/demonstrationsfreiheit/

Und schlucken’s, dass ein 200-seitiges Pandemie-‚Konzept‘, das im letzten März von ein paar wenigen Hanseln im Bundesinnenministerium, im Robert-Koch-Institut und in einigen anderen amtlichen, semi-amtlichen und unamtlichen Institutionen ausbaldowert wurde, und das seither der massgebliche Leitfaden des Regierungshandelns [sic!] ist,
1. mühsam in die Öffentlichkeit geklagt werden muss,
2. dann zu rund 50% geschwärzt der Öffentlichkeit übergeben wird,
3. im Wesentlichen eine einzige ‚Pandemie-Maßnahme‘ vorsieht: Totale Panikmache – und das
4. mit dem Ziel der totalen Vernichtung der freiheitlich demokratischen Grundordnung, namentlich der im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verbürgten Grundrechte.
https://www.achgut.com/artikel/zwischenruf_zur_coronalage_zum_10.02.2021_

Aufstehen müsste ich, kurshalten.
(So kann ich jetzt doch noch nicht davonsegeln, oder – ach Lebensmensch, Du fehlst mir. Doch ich will nicht egoistisch sein, sondern mich gerade in diesen Zeiten für Dich freuen.)

„Und dann und wann ein weißer Elefant“

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

Und dann und wann
Ich möcht’ in die Pause zwischen den weißen Elefanten schlüpfen. Dort ist das letzte Frei.


Mir reicht es. Mir reicht diese „Pandemie-Politik“, mir reichen diese „Corona-Maßnahmen“. Mir reicht diese Letztverdinglichung und Letztverdummung der überwiegend brav folgeleistenden Menschenmehrheit zwecks Macht-(=Profit-, das ist ja einerlei)Maximierung einiger weniger Menschen, die sich überdies oft nicht entblöden, ewig leben zu wollen, und die sich seit Jahrzehnten immer mehr Macht=Profit verschaffen. (Und nein: Ich denke nicht, dass die sich in einer konzertierten Aktion miteinander und ‚gegen uns verschworen‘ haben. Aber ich beobachte seit drei, vier Jahrzehnten, dass sich ein Zeitgeist in den verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren entfaltet, der als Macht-/Profit-Generierungsmaschine Weniger wirksam ist und zur Kretinisierung [Stichwort „Bologna“], Kommodifizierung und Verelendung der Meisten führt.)

Fakten:

(Alle Links und PDF-Dateien wurden von mir letztmalig aufgerufen am 06.02.2021; die angeführten PDF-Dateien müssen in den Browser eingegeben werden.)

  • Die vom RKI eingesetzte „Arbeitsgemeinschaft Influzenza“, deren Funktion es ist, die Entwicklung von ernsten Atemwegserkrankungen (also nicht nur der Influenza, sondern auch aktuell Covid19) in der Bevölkerung der BRD mittels sogenannter Sentinel-Praxen zu überwachen, hält in ihrem Wochenbericht zur 52. und 53. Kalenderwoche 2020/21 fest:
    „Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE-Raten) in der Bevölkerung (GrippeWeb) ist in der 52. und 53. KW 2020 im Vergleich zu den Vorwochen bundesweit weiter zurückgegangen. […] Die ARE-Rate liegt weiterhin deutlich unter dem Niveau der Werte der Vorsaisons. […] Im Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren wurden in der 52. KW und 53. KW 2020 in insgesamt 32 (29 %) der 111 eingesandten Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert, darunter 17 (15 %) mit Rhinoviren und 15 (14 %) mit SARS-CoV-2. Influenzaviren wurden nicht nachgewiesen.“
    Quelle: https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2020-53.pdf
  • Die Drosten-SarsCoV2-PCR-Tests zur Ermittlung einer Covid19-Infektion sind wie auch die sie dokumentierende Publikation nicht valide, sondern ganz im Gegenteil höchst fehleranfällig bzw. fehlerhaft, wie ein internationales Expertengremium im November 2020 festgestellt hat; überdies werden in der Publikation Drostens zu diesen Tests gravierende Interessenkonflikte des Autors verschwiegen – wohlgemerkt durch den Autor, also Drosten selbst: „Neither the presented test nor the manuscript itself fulfils the requirements for an acceptable scientific publication. Further, serious conflicts of interest of the authors are not mentioned.“
    Quelle: Studie des internationalen Expertengremiums, abstract, vorletzter Absatz: https://cormandrostenreview.com/report/
    Der nichthabilitierte Professor Christian Drosten, dessen kumulative Dissertation 1. entgegen dem bundesrepublikanischen Zwang zur Veröffentlichung von Dissertationen vor der Doktorgradverleihung offenbar nicht veröffentlicht wurde, weshalb jetzt außerhalb der Mutteruni keine Exemplare auffindbar sind, und dessen kumulative Dissertation 2. – wie üblich bei kumulativen Dissertationen, mit denen sich niemand in den Geisteswissenschaften je blicken lassen dürfte – die Ergebnisse von Aufsätzen versammelt, an denen (und das ist selbst bei kumulativen Diss. nicht üblich!) sein Doktorvater maßgeblich mitgewirkt hat und den ich deshalb nicht als „Doktor“ tituliere – jener Christian Drosten sagte 2014 selbst, dass seine PCR-Tests – sofern sie überhaupt richtig durchgeführt und ausgewertet werden können – auch noch den letzten Virus-Molekül-Schrott ermitteln:
    „Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall“. (Damals ging’s nicht um Covid19, sondern um Mers.)
    Quelle: https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologe-drosten-im-gespraech-2014-die-who-kann-nur-empfehlungen-aussprechen/9903228-2.html
  • Die „Zahlen“ (Inzidenz, R-Wert, Todesfälle), die uns täglich von der Regierungsbehörde RKI und etwa anderthalbtäglich von Bundes- und Landesregierungen vorgehalten werden, sind bekanntlich schlicht ohne Referenz. Der Mathematik-Didaktiker Wolfram Meyerhöfer nannte diese Praxis am 04.02.2021 in einem Interview auf Indubio „eine Messung ohne Eichung“ und empfahl hinsichtlich der täglich bulletinierten [= betonierten? / zu Bullets geformten? C.L.] „Pandemie-Zahlen“ ganz allgemein dringlich, „völlig auf die Betrachtung dieser Daten zu verzichten“.
    Quelle: https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_98_leben_in_geld_umrechnen
    (Persönliche Anmerkung: Sehr hörenswertes Interview, das insbesondere am Schluss auf die unterschiedlichen Wissenschaftskulturen hinweist. Zit. Meyerhöfer zu den politikberatenden Pandemie-Wissenschaften Virologie/Epidemilogie:
    „Das ist ein bestimmter Strang von Wissenschaft, nämlich positivistische Wissenschaft, die Menschen vermisst und aus diesem Vermessen von Menschen dann bestimmte Schlussfolgerungen zieht. Und das ist eine sehr bürokratische Wissenschaft, und diese bürokratische Wissenschaft passt halt ganz gut zu politischen Entscheidungsprozessen. […] die Politik bedient sich in immer stärkerem Maße genau dieser Wissenschaft, die so funktioniert, dass sie alles Menschliche in Segmente zerlegt und messbar macht […] und so tut, als ob man den Menschen in Zahlen fassen könnte. Das ist aber nicht Wissenschaft.“ A.a.O., ab Min. 36:50.)

    (Vgl. zum ideologischen Verlautbarungscharakter der täglichen RKI-„Zahlen“ auch das ZDF-Heute-Interview vom 23.11.2020 mit dem Internisten Prof. Dr. Matthias Schrappe: https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/videos/schrappe-corona-kritik-video-100.html)
  • Der Anteil der über 80-Jährigen an der bundesrepublikanischen Gesamtbevölkerung ist in den letzten 4-5 Jahren statistisch signifikant gestiegen (Quelle: https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/bericht-4.pdf). Also ist es kein Wunder, dass von ihnen nun allmählich mehr Individuen sterben.
    Ein wesentlicher Haupttodesauslöser (nicht „Todesursache“) für diese multimoribunde Bevölkerungsgruppe waren schon immer Atemwegserkrankungen, die sich auf ihren altersbedingt ohnehin ‚schlechten‘ Gesundheitszustand aufsetzen (und oft zu einer tödlichen Lungenentzündung führen).
    Vgl. https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/S21-Sterbealter-Todesursachen-Geschlecht-ab-1980.html;jsessionid=93BDF26F992BA3A5474F6905BFB62849.2_cid380?nn=9992092
    Ich vermute: Etliche der nun komatös und durch Plastik abgeschottet von aller Menschlichkeit wie ein Zombievirus-Träger gestorbenen und noch sterbenden hochbetagten Seniorinnen und Senioren könnten noch leben, wenn wir sie jetzt nicht massenweise ins Koma versetzten und dann invasiv zwangsbeatmen würden, sondern wenn wir sie wie bei allen Atemwegserkrankungen in diesem Alter sanft maskenunterstützt zu Atem kommen ließen, und sie sich täglich am Besuch ihrer Lieben erfreuen könnten.
    Und ich weiß: Etliche der jetzt verstorbenen Hochbetagten wären ein paar Minuten oder Tage oder Wochen oder Monate später auch ohne Covid19 gestorben. Und sie werden es weiterhin tun.

Und ich begrüße unser aller Tod als wesentlichen Garanten unserer Gattungsentwicklung – auch und gerade der Entwicklung unserer Menschlichkeit.

Über das Sterben, das jetzt regierungsamtlich verboten ist

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“
IchEisbär
Beim Sterben meines Lebensmenschen war ich dabei: Ich habe ihn während seines (und unseres) Sterbens bei der Hand und in meinem Blick gehalten.

Einige Male war ich selbst mitten in meinem Sterben – nein: Nicht so wie alle, die wir (jetzt noch) bekanntlich mitten im Leben am Sterben sind, sondern direkt auf dem Weg zu meinem Tod, den ich ein paar Momente später erreicht hätte.

Der Lebensmensch ist wirklich „entschlafen“.
Fast hätte ich, die neben ihm lag, es nicht bemerkt, so leis und ruhig ging er.
Zwei Tage davor war er noch bei seinen Eltern zum Abendessen. Einen Tag davor noch mittags beim Arzt. Ein paar Stunden zuvor noch in Diskussionen mit den neuen Krankenhausärzten.
Er hat dann das Atmen bleiben lassen, mit der Hilfe eines ungebremst laufenden Morphintropfes.
Er hat nicht ein einziges Mal nach Luft „gerungen“, er hat nicht geröchelt, er hatte keine Schnappatmung.
Er hat einfach das Atmen langsam bleiben lassen.
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Bis heute bin ich seinem Tod so dankbar, dass ich es nicht sagen kann.

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Als ich auf dem direkten Weg zu meinem Tod war, war es so: Ich bin eingeschlafen.
Und alles war weg. Wie im Schlaf, anfangs, wenn man einfach nur schläft, nicht träumt. Wenn die Welt weg ist, der Körper weg ist, der Geist weg ist.
Wenn das ist, was man nicht sagen kann.

Ich denke, dass so der Tod ist.
Und ich weiß, dass das Sterben wirklich manchmal ein dem Leben Entschlafen sein kann.

Das ist das Einzige, das mir noch Mut gibt.

Denn jetzt bin ich in einer Welt voller Menschen, die das Leben&Sterben und sein Resultat, den Tod, erst abschaffen und dann verbieten wollen (für den Fall, dass doch noch einer sterben möchte).

Ein Vorgeschmack darauf sind die politischen „Corona-Maßnahmen“, die das Leben verbieten, damit keiner mehr stirbt, und die den bislang dennoch erfolgenden Tod zusammen mit dem Menschen, zu dem er gehört, in Isolationshaft gesteckt haben [der Lebensmensch und ich hätten heutzutage keine Chance mehr, unsern Tod gemeinsam zu erleben – am 12.11.2010 konnten wir das].

Diese „Maßnahmen“ folgen bekanntlich Drehbüchern, die für tatsächliche Pandemie-Planspiele geschrieben wurden, welche von Menschen finanziert wurden, die Unsterblichkeit erlangen wollen und von „transhuman“ schwärmen: also von der Entäußerung unserer Menschlichkeit.

Unsterblichkeit erlangen wollen auch Menschen, die andere Dinge finanziert haben und finanzieren. Auch sie wollen „transhuman“ werden, auch sie wollen unsere Menschlichkeit – unser leibliches Leben, unser persönliches Sterben – auslöschen.

Zum Beispiel Martine Rothblatt, eine Transfrau, die von der ‚Überwindung des Fleisches‘ fantasiert, wie ich heute in einem leider hinter der paywall verborgenen FAZ-Artikel las.
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Ich sehe das alles, sehe diese Menschen, die ihre persönliche Unsterblichkeit wollen und bereit sind, dafür unser aller Menschlichkeit zu opfern (auch all diese PolitikerInnen und VirologInnen und EpidemologInnen und HintergrundstrippenzieherInnen, die das wollen und tun, sehe ich).

Und ich frage mich: Umgotteswillen, um meiner Toten Willen, und um meinetwillen! :
– Warum bilden sich diese Menschen ein, unverzichtbar zu sein?!
– Warum bilden sich diese Menschen ein, die Zukunft der Anderen, Ungeborenen verhindern zu dürfen, weil sie denken, dass ihre Gegenwärtigkeit so viel besser sei?!
– Warum bilden sich diese Menschen ein, die Menschheit auslöschen zu können, damit ihr sonstwie gehypter „mind“ in irgendwelchen sonstwie administrierten KI-Kreisläufen ewig 0 oder 1 sabbert. – Ewig.

Und ich frage mich: Haben diese Menschen je darüber nachgedacht, was Ewigkeit, was ewiges Leben heißt?
Endlos das Allbekannte leben, endlos, immer, no way out

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So, wie es aussieht, wird es in nicht allzu weiter Ferne ein Akt menschlichen Widerstands sein, zu sterben.

Denn über kurz oder lang wird dem Menschen der Tod verboten sein.
Nur das riesige Heer der organischen Lebensformen – darunter die Unzähligen aus der Gattung Homo sapiens, die schon immer außerhalb oder am Rande der „Zivilisationsmarker“ litten, statt menschenwürdig zu leben – wird weiterhin verenden und dann als Biomasse receycelt und in die Energiekreisläufe der „Transhumanen“ eingespeist werden.

Denn die Gattung Homo sapiens hat jetzt vor ihrer Todesangst offenbar endgültig kapituliert. Hat den Weg in ihre Selbstvernichtung gewählt:
Jetzt transformieren wir uns selbst in die Unsterblichkeit hinein.
Und opfern alles, was uns ausmacht: Zweifel, Liebe, Angst, Wut, das Träumen und die Fähigkeit, mit dem Unberechneten und Unberechenbaren leben zu können – leben, nicht „0“ und „1“ in ewiger Dauerschleife pingen.

{ Ich bin kein Teil mehr von euch, ich bin ein witwesker Eisbär. Ich kann sterben.
Ihr dauert mich. }

Am Meer

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

Seit etwa drei Monaten habe ich nicht mehr die Haut eines anderen Menschen berührt und ist meine Haut nicht mehr von einem anderen Menschen berührt worden.
Seit etwa zwei Monaten sehe ich nur noch einen Menschen ohne Maske und nicht auf einer Bildschirmkachel, sondern real – dann und wann.
Seit etwa einem halben Monat weiß ich, was ich zuvor mir nur allein gedacht habe: Dass dieses ganze Corona-Pandemie-Ding einfach nur Todesverleugnungswahnsinn ist, wie er seit langer Zeit schon unter dem knappen einen Prozent der Reichmächtigsten dieser Welt grassiert (es besitzt rd. 44% des Vermögens dieser Welt, andere Statistiken weisen 80% aus).

All das macht etwas mit mir, sogar mit mir, dem witwesken Eisbären. Den die Gattung „Mensch“ schon so lange vor allem anwidert. Der schon so lange allein ist. Der schon so lange an und mit seiner Todesangst arbeitet (und ja: gerade in letzter Zeit ist die nochmals erheblich kleiner geworden).

„Müde“ ist nicht mehr das passende Wort, auch nicht „verstummen“ oder „Sehnsucht“. Diese Worte und Zustände sind alle durch zu häufigen Gebrauch verschlissen.
Mein Zustand bewegt sich durch die Stille und durch die Berührungslosigkeit und durch den Wahnsinn der Todesverleugner = Sterbensverbieter = Menschheitsschänder* hindurch ins Jenseits dieser Worte.
{* Zu deren neuesten Menschheitsschändungen s. hier im Blog eines Ökonomen.}

Seltsamerweise sehe ich mich trotz allem noch einmal am Meer. (Das war vor elf Jahren unser Bild. Nie haben wir es einander genauer beschrieben, aber so sah es aus: der Lebensmensch und ich an einem leeren, nicht unbedingt sonnigen Strand vor dem Meer liegend auf unseren Strandhandtüchern oder auch auf einer Decke, nicht von Tränen, von der Gischt ein wenig salzig. Und wie beim Einschlafen, nur jetzt rücklings, Hand in Hand. Nebeneinander. Ein jeder bei sich, bei diesem Geruch und diesem Klang des Meeres, mit dem Körper auf dem Sand unter der dünnen Stoffbahn und inmitten der salzigen Luft. Und nur die Hände, vielleicht – wie so oft beim Einschlafen, nur jetzt rücklings – auch bloß zwei Finger beisammen, ineinander. Keine Fläche: ein Punkt.)

Nur weil ich jetzt allein am Meer sein werde, sehe mich dort unterm Deppich (den ich bekanntlich nicht habe, aber das macht ja nichts, denn auch ans Meer werde ich nicht mehr kommen: Unsere allmächtigen Todesverbieter und Menschheitsschänder haben es verboten auf immerdar zu all ihrer Wohl).

Schutzraum

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

Einst, um nicht mitzuverzweifeln (sondern um mir meine Art des Zweifelns freizukämpfen), ging ich manchmal rennen oder lief ziellos auf Straßen, Wegen umher, tags wie nachts.
Einst, um nicht mitverrückt zu werden, beendete ich Blutsbande.
Einst, um nicht mitzuverleugnen, forderte ich jede Freundschaft heraus bis zum Äußersten.

Jetzt, da es für mich nicht mehr um Verzweiflung, Blutsbande und Freundschaft geht, jetzt, um nicht erneut mitzuverzweifeln, mitverrückt zu werden und mitzuverleugnen, jetzt halte ich einen Schild über mich.
Auf dessen Innenseite steht die Frage an mich, die von nun an jede Nachricht hier einleiten wird: Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“

Unter ihm
bin ich.

Neben allen Bruchstücken über die „Corona-Maßnahmen“-Wahrheiten (vollkommene Schwachsinnigkeit der RKI-„Pandemie-Zahlen“; von der WHO nun selbst bestätigte Unverlässlichkeit der PCR-Tests; invasive Beatmung der ‚schweren Verläufe‘ mit +50%iger Sterbensquote aufgrund der Therapie zwecks Schutz des medizinischen Personals statt besserer Patientenbehandlung; Verdummung der Bevölkerung via Dauer-Panik-Modus; allmähliche Zersetzung der Erinnerung an die im GG verankerten Grundrechte u.s.w.) –

neben all diesen Bruchstücken der Wahrheit über den Zustand dieser Menschenwelt, die aus lauter Angst vorm Tod nunmehr alles Leben verbietet (und alles Sterben endgültig dem Menschen – als Beteiligter und als Zeuge – entzogen und zu einer Angelegenheit in Maschinenkreisläufen gemacht hat),
daneben

lese ich (nach dem „Landgericht“ endlich) Ursula Krechels „Shanghai fern von wo“ (langsam, langsam, weil die Leben dort so -, weil die Atemzüge derer, die diese Leben gelebt haben, meine stocken lassen) und Olga Martynovas „Engelherd“.

„Der Engelherd“ ist der erste – das erste Ding so als Buch; Menschen gab es da bislang nicht –, der den Schellenengel kennt. Den von Klee, den natürlich abermillionen Menschen kennen. Nur, dass er tatsächlich da ist
– das, so dachte ich bislang immer, sei des Lebensmenschen und mein Geheimnis.
Aber das kennt auch dieser Roman.

Is schon seltsam.

Dass er mir nun wiederbegegnet.
Und klimpert. Grinst. Frech. zärtlich. Und wieder wech. Bei Dir. Womöglich.
Oder halt, wie ich nun lernen musste, bei jemand anderem, in einem Buch.

Wie ich nun lernen musste. : Bücher können das.
Autorinnen können das. Künstler können das. Autoren und Künstlerinnen können das. Bild und Text können das. Linie, Farbe, Buchstaben, Satzzeichen. Und die Leere dazwischen.

In der ist der Schellenengel – wenn er sich zeigt.
Manchmal hüpft er auf meinem Schild herum. Manchmal hüpft er in diesem Buch herum. Dann klimpert’s. Und ich krieg Gänsehaut, weil ich das seit – keine Ahnung – über zehn Jahren nicht mehr gehört hab.