„Zeugnis ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Lange herrschte hier Schweigen. Ohnehin immer seltener schrieb (und sprach) ich in der letzten Zeit.
Sprachlosigkeit macht sich schon lange breit.
Das akzeptiere ich nicht, noch nicht!
Ich habe jetzt die D-Taste an meinem Thinkpad wieder angeklebt (sie hatte nicht mehr funktioniert, daraufhin nahm ich sie ab, um sie zu reinigen, was zum Herausspringen eines gebrochenen Plastik-Rähmchens führte, so dass ich dachte, die ganze Kiste sei nun im Arsch. Nö! Einfach improvisieren. – Das erscheint mir exemplarisch).
Ich spüre, dass ich suche: Nach einem neuen ‚Format‘, nun, da die Drei Kassandras Geschichte sind, weil auch dort die eigene Wahrheit nicht ertragen wird; nun, da Dobrinth (Innenminister, CSU) mit den Integrationskursen auch meine Verdienstmöglichkeit im Begriff ist zu schreddern, weil er AfD-Stimmen abfangen und durch die Streichung der Integrationskurse um bis zu 75% ein paar Millionen (durch’s Parlament bereits bewilligte!) Euro für den Zig-Milliarden-Haushalt der Merz/Klingbeil-Regierungskatastrophe einsparen bzw. an den Pimmel-Pianisten Selenskyj und seine goldenen Klos und Riesenvillen und für dessen unter anderem von ukrainischen Faschisten mit Menschenmaterial versorgtem Fleischwolf namens Krieg auszahlen möchte.
Ich suche in mir. Noch habe ich nichts gefunden, nichts außer wachsendem, sprachlosem Zorn.
PS: Mein aktueller Integrationskurs hat beim Abschluss-Sprachtest das beste Ergebnis in meinen 11 Jahren Lehrtätigkeit in diesem Bereich erzielt:
89% haben ihn mit B1 bestanden (18 von 16 TeilnehmerInnen), fast alle B1er haben ein „sehr gutes B1“ gemacht.
Nächste Woche endet er. Und ob ich dann in drei Wochen wie ursprünglich vom Träger geplant einen neuen Kurs starten kann, ist wegen Dobrinths Kahlschlag des 26-Jahre alten, trotz aller berechtigter Detail-Kritik ziemlich erfolgreichen Integrationskurs-Systems mehr als fraglich.








