Klartext weltweit von Institutsleitern, Verbandsvorsitzenden, Nobelpreisträgern aus den Disziplinen: Virologie, Epidemologie, Pathologie, Pneumologie, Intensivmedizin und so weiter

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Ein österreichischer Prof. Dr. Dr. und Facharzt u.a. in Mikrobiologie, Virologie, Epidemologie hat für den österreichischen Privatsender „Servus TV“ Anfang diesen Jahres eine Dokumentation erstellt. Die ist nun online.

Er ist um die Welt gereist und hat mit Kollegen gesprochen: unter anderem mit Ärzten und Ärzteverbandsvorsitzenden in Bergamo, mit deutschen und österreichischen Pathologen, mit us-amerikanischen Pneumologen, mit ärztlichen Klinik-Konzern-Beratern in Thailand, mit weltweit renomierten Physikern, Chemikern, Virologen, Epidemologen. (Sorry, alles Jungs.)
Das Thema: Die Corona-„Pandemie“.

https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/

Jede Minute von den insgesamt 90 Minuten ist absolut sehenswert.
(Wer wenig Zeit hat, möge sich bitte wenigstens diese fünf Minuten ansehen: 45:18 – 50:57.)
~

Heute habe ich per Autopsie erfahren, dass die Leute glauben, „der Inzidenzwert“ gebe an, wie viele an Covid19 erkrankte Personen von 100.000 Menschen in mindestens ärztlicher, wenn nicht in Krankenhausbehandlung seien.
Das zu glauben, bekannte heute ein Mensch mit akademischer Bildung und einem intellektuellen Berufsleben, das freilich schon seit mehreren Jahren altersbedingt beendet ist.

Es ist gut, dass ich schon längst alle Hoffnung aufgegeben habe. Andernfalls wäre ich heute angesichts dieses Bekenntnisses („Aber die Inzidenz sagt doch die Covid-Kranken in ärztlicher Behandlung oder schon in den Krankenhäusern!“) vollkommen hoffnungslos geworden. So aber habe ich die „Inzidenz“ erklärt. Und den „PCR-Test“.
– Ich bin sicher: Dieser Mensch, der nur die Süddeutsche und den Tagesspiegel liest, kein Fernsehen sieht und paar „was mit Medien“-Kinder in hohen akademischen Positionen im europäischen Ausland hat, die entsprechend bubblen, will nichts mehr begreifen. Ich bin sicher: All mein Erklären war völlig umsonst. Egal. Solange ich lebe, lege ich Zeugnis ab.

Noch einmal eine Rundmail

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Heute ist Kriegsende. Vor 76 Jahren haben die nationalsozialistischen Deutschen endlich kapituliert, und der von ihnen begonnene Krieg, der etwa 60 Millionen tote Menschen verursacht hat, war zu Ende.
Und ihre Vernichtung von etwa 6 Millionen Menschen in Todesfabriken war auch zu Ende.

Das Vernichtungswerk meiner Vorfahren war heute vor 76 Jahren endlich zu Ende.

Meine Großeltern waren beteiligt. Mein Vater wurde mit 18 oder 19 noch eingezogen.

Und es war großes Schweigen, während ich heranwuchs.
Nie habe ich erfahren, warum mein Großvater in „russischer Kriegsgefangenschaft“ war („er war doch nur Hausmeister!“). Einmal erfuhr ich, dass mein Vater sich unter Leichen auf einem LKW verstecken musste nach dem Kriegsende. Ein einziges Mal wurde mir diese Information zuteil, und weitere Fragen (ich hatte sie!) waren Tabu, „verboten sich von selbst“ (so nennt sich das bis heute), wurden mir untersagt.

Heute ist dieses deutsche Vernichtungswerk seit 76 Jahren zu Ende.

Seit bald anderthalb Jahren hat ein neues begonnen.

Deshalb habe ich noch einmal eine Nachricht verschickt, eine Rundmail, meine dritte an diese AdressatInnen, hier kommt sie, denn ich adressiere sie an alle Menschen:

»
[…] erneut möchte ich mit euch ein paar Informationen zur Corona-Pandemie teilen, erneut kommen sie weitgehend aus ‚untadeligen‘ Presseerzeugnissen – in diesem Falle aus der Berliner Zeitung:
a) 05.05.21, https://www.berliner-zeitung.de/open-source/notfallsanitaeter-meine-kritik-an-den-corona-massnahmen-li.156271 :
Ein Notfall-Sanitäter grenzt sich massiv von der Kritik an der Schauspieler*innen-Initiative“#allesdichtmachen“ ab („Der Shitstorm gegen die Initiative war maßlos bis repressiv“) und bringt aus seiner beruflichen Erfahrung als Notfallsanitäter ein paar Klarstellungen zur Pandemie-Situation („Davon, dass die Einsatzbelastung über das Aufkommen früherer Jahre gestiegen sei, kann keine Rede sein.“).

b) 07.05.21, https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/anwaeltin-widerstand-aus-der-mitte-der-gesellschaft-waechst-li.157912 :
Eine Anwältin, die bislang insbesondere Flüchtlinge und sozial benachteiligte Menschen vertritt, ist angesichts des neuen Infektionsschutzgesetzes alarmiert über den Zustand unseres (einstigen) freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates:
„Wir sollten besorgt nach China schauen. Wir sind nicht mehr so weit entfernt von einem System, in dem die Gewährung der Grundrechte an vom Staat vorgegebenes Wohlverhalten gekoppelt wird.“
Diese Entwicklung weg vom demokratischen Freiheits- hin zum „paternalistischen“ Sicherheitsstaat, in dem die Gerichte das Handeln der Regierung nicht mehr kritisch kontrollieren, sondern nur noch seine willfährigen Sekundanten sind, sieht sie spätestens seit 9/11 gegeben.
In der aktuellen Situation beobachtet sie, dass wir unser Rechtssytem völlig umgekrempelt und das Prinzip der Beweislast in sein Gegenteil verkehrt haben: „Die Menschen müssen beweisen, dass sie nicht krank sind. Alle werden als potentielle Gefährder*innen angesehen. Alle müssen nun beweisen, dass sie für die Gesellschaft ungefährlich sind, was natürlich nicht geht. […] Um die Grundrechte zurückzubekommen, muss die Gesundheit nachgewiesen werden.“
Entsprechend kritisch äußert sie sich auch zur ‚Impfung‘, die immer stärker zu einer Zwangsimpfung zu werden drohe.

c) Nun kommt etwas Unbotmäßiges (also etwas aus keinem der Leitmedien): Es gibt mittlerweile eine Initiative von Menschen aus medizinischen und juristischen Berufen, die für #allesdichtmachen danke sagen.
Gestern fand ich dort das (mich) sehr bewegende Zeugnis eines über 70 Jahre alten Richters a.D., der nun sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben wird, weil er die Corona-Politik unserer Bundesregierung für gänzlich irrsinnig hält:
https://www.youtube.com/watch?v=Z7X1KE-ZUqA

Beste Grüße
Corinna (hoffentlich habe ich im Betreff meiner Nachricht für alle, die sich mit Ansichten, die mit ihrer eigenen nicht identisch sind, nicht auseinandersetzen wollen, darauf hingewiesen, dass nun wohlmöglich eine solche Ansicht folgt)
«

Und weil ich den letzten link hier schon gestern veröffentlich habe, folgt jetzt noch ein neuer (thx. @ einen!):
Die Möhre sagt, was über #allesdichtmachen von allen BürgerInnen unisono und im Namen der An-Covid-Toten zu sagen ist – aber nur der An-Covid-Toten! Nicht, dass wir uns da erdreisten dürften, auch im Namen der Krebs-, Herzinfarkt- oder sonstigen Toten zu sprechen!!! Denn über die, über den ganz normalen Tod, der immer und überall alle zwischen 0 und über 100 Lebensjahren zu sich nimmt, müssen wir jetzt und immerdar SCHWEIGEN !
https://www.youtube.com/watch?v=TXzqyVTNHys

Und hier noch ein Zeugnis (im Gedenken an Klemperer):

Ein Richter (a.D.) sagt am 6. Mai 2021 in diesem Land sein Entsetzen über dieses Land:

https://www.youtube.com/watch?v=Z7X1KE-ZUqA

Und vermutlich wird seine Aussage bald von Youtube gelöscht werden.
Deshalb hier das Foto dieser Aussage:
Richter Manfred Kölsch am 6. Mai 2021

Hier die Transkription seiner Worte:

„Ich bin Manfred Kölsch. In meiner fast 40jährigen Tätigkeit als Richter hätte ich mir nie gedacht, dass ein Virus die deutsche Verfassungsarchitektur aus den Angeln heben könnte. Der Föderalismus wird mit Hilfe der Ministerpräsidenten zu Grabe getragen. Der beschlossene Inzidenzwert-Automatismus verstößt gegen das Rechtsstaatsprinzip, da es ein Maßnahme-Gesetz ist, und die Verkürzung des Individualrechtsschutzes verstößt gegen Artikel 19, Absatz 4 Grundgesetz.
80 Millionen Bürger werden von einem Lockdown in den anderen geführt. Aufgrund von unzulänglichen PCR-Tests und beliebigen Inzidenz-Werten — ohne sichtbaren Erfolg!
Dabei werden die tatsächlich Gefährdeten nicht ausreichend geschützt.
Unsere Kinder gehören sicherlich nicht zu den Gefährdern oder den Gefährdeten, das ist vielfach belegt. Und dennoch werden sie täglich mit Tests, Masken und bald auch Impfungen traktiert. Mit einem beschlossenen Inzidenzwert von 165, der geradezu an Willkür grenzt, steht ihnen der nächste Lockdown bevor.
Ich protestiere gegen diese unverhältnismäßigen Maßnahmen der Exekutive, aber auch gegen die unzulängliche Kontrolle der Exekutive durch die Rechtsprechung.
Ich protestiere speziell dadurch, dass ich jetzt das mir vor vielen Jahren verliehene Bundesverdienstkreuz zurückgebe.“

Nachtrag @ „Th. Bein“ anlässlich des Kommentares vom 28. März 2021

Du hast behauptet: „In Kitas und Kindergärten erkranken immer mehr Kinder schwer.“

Hier die Statistik des RKI vom 4. Mai 2021:
Unter allen vom RKI seit Beginn der „Corona-Pandemie“ (also seit März 2020) als „Covid19-Todesfälle“ gezählten Toten (zu denen nachgewiesenermaßen für das RKI auch alle Verkehrs-, Krebs-, Herzinfarkt- und sonstigen anderweitigen Toten mit positivem Corona-PCR-Test gehören) – zu all diesen angeblichen 83.369 Corona-Toten (Stichtag 4.5.2021)
gehörten:
11 Kinder im Alter von 0 – 9 Jahren
sowie
6 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 19 Jahren.
Ein Fall davon wird derzeit noch „validiert“.
Bei 11 dieser 17 Kinder und Jugendlichen sind Vorerkrankungen bekannt.

Und jetzt – da mir als einer Person, die sagt, dass die Menschheit durch die Corona-Politik wahnsinnig geworden ist, nicht geglaubt wird – kommt nun
der Screenshot aus dem Bericht des RKI zum Beweis dessen, dass in der BRD bisher insgesamt (von März 2020 bis heute) „an/mit Corona 16 bis 17 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren gestorben sind; bei 11 von ihnen lagen Vorerkrankungen vor“:

RKI-Lagebericht 04.05.21: Bislang insgesamt (2020 bis heute) 16-17 tote Kinder und Jugendliche

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Mai_2021/2021-05-04-de.pdf?__blob=publicationFile, S. 12.)

Danke allen von #allesdichtmachen

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

(Weil ich keine Hoffnung und keine Kraft mehr habe, sammle ich hier nur noch das, was ich entweder gefunden oder in Mails noch selbst geschrieben habe.)

Danke, liebe Menschen von #allesdichtmachen,

meinen allerherzlichsten Dank für eure Aktion! Für euren Mut, die Wahrheit zu sagen auf mittlerweile noch 26 verschiedene Weisen (von ursprünglich mal 53; doch wer mit dem eigenen Tod oder dem der Kinder bedroht wird, kann keine Wahrheit mehr sagen).

Ich habe jedes Video von euch gesehen (alle 53) und jedes Mal mich zutiefst geschämt dafür, dass ich den von euch kristallklar benannten regierungsamtlichen Corona-Politik-Wahnsinn dulde. Und mehr als das.

Ich mache diesen Wahnsinn mit.

– Ich verlasse kaum noch das Haus (wohin sollte ich auch gehen? Meinen Teilzeitjob im Witwesk – Deutschlehrerin in Integrationskursen – darf ich nur noch via Videokonferenz-Tool, also als kleine Kachel, ausüben. In eine Oper, ein Konzert oder ein Theater – alles Kultur-Räume, die ich mir nach etwa sieben Jahren in früher Witwenschaft gegen meine Depression und das HartzIVieren mühsam neu erkämpft hatte – darf ich nicht mehr gehen. Und von den nach dem Tod meines Lebensmenschen noch übrig gebliebenen wenigen Freunden meiden mich jetzt einige als eine „Covidiotin“).
– Ich trage im Supermarkt nunmehr irgendwelche FFP2-Masken (im Januar noch billig im Internet geschossen, denn bislang kontrolliert ja niemand Maskenbeschaffenheit, -herkunft, -Kennzeichnung etc.).
– Ich werde nun meinen ersten „Schnelltest“ machen lassen, weil mir das Haar in die Augen wächst.

Und meine Augen sollen doch weit geöffnet bleiben, denn mit Andreas Gryphius möchte ich „augenklar die Angst der herben Welt abschildern“, diesen ganzen vollkommenen Wahnsinn namens Todesangst, den sich die Regierungen weltweit nun dienstbar gemacht haben, um dadurch nicht nur Freiheit, Gemeinsinn [sieht irgendeiner noch die Millionen Corona-Maßnahmen-Toten, die wir auf der ganzen Welt schon verschuldet haben und weiterhin sterben lassen?!] und Demokratie zu vernichten, sondern auch das Denken als vielleicht wesentlichstes Merkmal der Gattung „Mensch“.
Also muss ich zum Friseur.

Vielleicht aber rasiere ich mir auch demnächst einfach die Haare ab.
Vielleicht, wenn auf https://allesdichtmachen.de/ gar kein Video mehr zu finden ist. Weil dann alle, die ein Video gemacht haben, mit dem Tod bedroht wurden. Weil vielleicht schon die ersten getötet wurden. Oder weil unsere Regierung vielleicht schon die ersten Kasernierungslager eingerichtet hat für solche wie uns.

Danke nochmals für euren Mut! (Ich würde daraus gern mehr Kraft schöpfen. Aber ich halte die Situation für völlig aussichtslos. Trotzdem:Bin seit 14 Monaten ein Schwedenfan)

Alles Gute wünscht euch
Corinna Laude

Eine letzte Bitte

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Jede Nacht gegen 1 Uhr steht – seit einiger Zeit – über meiner Staße ein Helikopter. Dann fliegt er weiter. (Gerade höre ich ihn wieder einmal.)

Man darf keine Blumen mehr vor der Tür eines Verwaltungsgerichts ablegen, um an einen mutigen Richter zu erinnern.
Man darf keine zwei Menschen mehr bei sich empfangen.
Man darf nicht mehr demonstrieren.
Man darf nicht mehr sagen, was man weiß.

Ich kann nicht mehr.

Und das ist gut so.

Denn die Gattung „Mensch“ ist inmitten ihrer großen Transformation, mitten in ihrem Great Reset, mitten in ihrer Disruption.
Der Neue Mensch ist
mein Gegenteil.

Eine letzte Bitte habe ich: Bitte findet einen neuen Namen für die neue Gattung. Ihr seid im post-humanen Zeitalter, also bitte: Findet eine neue Bezeichnung für euresgleichen: Menschen seid ihr nicht mehr.

Langsame Ankunft

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

An vier Abenden pro Woche muss ich jeweils etwa 3,5 Zeitstunden lang funktionieren, also sprechen, zuhören, meine Mimik im Griff haben, freundlich sein – besser noch: fröhlich wirken.
Natürlich alles online, denn meine nebenberufliche Tätigkeit (und nein: Schon längst habe ich keinen „Hauptberuf“ mehr, aber diese Begriffe sind wie alle ohnehin nichts wert) findet seit Mitte Dezember 2020 wieder nur noch online statt.
Das geht noch weitere drei Wochen so. Danach wird es sich dann wieder auf zwei Abende pro Woche reduzieren. Oder auf Null.

Nie erschien mir all mein Tun sinnloser als jetzt. – Noch nicht einmal im Krebs. Denn da war wenigstens klar, dass ich nichts und auch sonst keiner {auch kein Arzt!!!} „etwas tun“ kann. Sondern, dass außer Vorhandensein und Abwarten nichts, gar nichts möglich ist (und auch das war manchmal nicht möglich).
Jetzt aber erscheint mir all mein Tun, dieses ganze allabendliche DaZeln, der wöchentliche oder besser noch 14tägige Einkauf, das vormittägliche Aufstehen, der Frühjahrsputz, der Gang zum Briefkasten dann und wann – alles vollkommen sinnlos.

Nie wieder werde ich in einem Opernhaus eine Oper hören.
Nie wieder werde ich die Gattung „Mensch“ achten können.
Nie wieder werde ich ans Meer fahren dürfen.

Immer schon war ich in bestimmter Hinsicht langsam im Begreifen – aller mir zigmal attestierten „schnellen Auffassungsgabe“ zum Trotz. Und so dauert es auch diesmal lange. Aber ich spüre: Langsam kommt es bei mir an.
Dass alles vollkommen sinnlos war und ist, was ich je tat und tu’. – Und mehr noch: Dass es spätestens jetzt ein Verbrechen ist. Wie schon im Falle meiner vier Großeltern, die auch einfach nur mittaten und allmorgendlich aufstanden, putzten, kochten, zum Briefkasten, zur Arbeit und zum Einkaufen gingen von 1933 bis 1945.

Dass ich allein bin, ist hilfreich. Aus mindestens zwei Gründen:
1. Einer der letzten tröstlichen Gedanken, die ich noch habe, ist, dass der Lebensmensch diesen Angst-Wahn der Menschheit und den daraus resultierenden Totalitarismus jetzt nicht mehr miterleben muss.
2. Wäre der Lebensmensch noch da – wer weiß, ob wir uns nicht gegenseitig inmitten dieses namenlosen Menschheitsirrsinns „Halt“ gäben und ihn dadurch verleugneten.

Dass ich allein bin, macht mich augenklar (thx einmal wieder @ Gryphius für dieses Wort).
Was ich jetzt sehe, entsetzt und ekelt mich wie nichts zuvor, das ich als Augenzeugin sah.
Dass ich allein bin, lässt mich langsam ankommen im Letzten, das ich wie alles, was lebt, noch zu tun habe. (Und ich stürbe gern außerhalb meines Entsetzens und Ekels: ich stürbe gern fern von der Gattung „Mensch“. – Sinnlose Konjunktive, wieder einmal.)

Weil ich müde bin, verzweifelt und hoffnungslos, und weil mich die menschliche Dummheit schwinden macht,

kopiere ich jetzt hier nur das herein, was ich heute (nein: gestern) noch einmal als Rundmail – und entsprechend selbstzensiert und lückenhaft – verschickte:

…,

nun leben wir also unter den Bedingungen des neuen Infektionsschutzgesetzes und haben in wichtigen gesellschaftlichen Sektoren die Demokratie-sichernden Prinzipien „Föderalismus“ und „Gewaltenteilung“ einstweilen suspendiert sowie dafür gesorgt, dass der einzelne Mensch in diesem Land bis auf Weiteres nicht mehr die Gerichte anrufen kann, um sich gegen Behörden(willkür) bei der Durchsetzung des IfSG zur Wehr zu setzen.

Doch nicht diese allseits bekannten Informationen möchte ich heute mit euch teilen, sondern unter anderem eine Graphik aus dem „Täglichen Lagebericht des RKI“ vom 20.04.21 (vom letzten Dienstag also, weil immer nur dienstags dort die Todesfälle nach Altersgruppe angegeben werden):

RKI 23.04.21: Todesfälle nach Alter

Von bislang insgesamt an/mit (das ist dem RKI immer noch einerlei, so dass nach wie vor auch Verkehrsunfallopfer, Herzinfakt- oder Krebs-Tote bei Vorliegen eines positiven PCR-Tests als Corona-Tote gezählt werden), – von den bislang ingesamt (2020 bis jetzt) 80.092 an/mit „Corona“ verstorbenen Menschen waren 70.536 Personen über 70 Jahre alt, das sind 88,06%.
Und es waren 54.736 Menschen von den „Corona-Toten“ über 80 Jahre alt, das sind 68,34%.
(Wer den ganzen Bericht ansehen mag:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Apr_2021/Archiv_Apr_2021.html)

Das Statistische Bundesamt vermeldete am 13.04.21, dass im März diesen Jahres im Vergleich zu den vier Vorjahren eine UNTERsterblichkeit von 11% vorlag (und für die erste April-Hälfte eine Untersterblichkeit von 6%):
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/04/PD21_185_12621.html;jsessionid=4E2774524AEB7DC64E407A048FAD6E7F.live731

In der BRD lebten laut Statistischem Bundesamt am 30.09.2020 (das ist die letzte aktuell erhobene Zahl) 83.190556 Mio. Menschen (https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/Tabellen/zensus-geschlecht-staatsangehoerigkeit-2020.html)
Laut RKI-Tagesbericht vom 24.04.21 waren bis zum 23.04.21 299.100 aktive Covid19-Fälle gemeldet (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Apr_2021/2021-04-23-de.pdf?__blob=publicationFile, S. 1).
Das heißt, dass aktuell 0,35 % aller in der BRD lebenden Menschen eine (gemeldete, weil irgendwie ‚bemerkte‘, in rd. 95% aber ohne ernstere bzw. gänzlich ohne Symptome verlaufende) Infektion mit dem Sars-CoV2-Virus haben.

Und davon sind am 23.04.21 5.054 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung gewesen (wovon 2.852 Personen, also 56%, invasiv beatmet wurden). Das, die 5.054 Personen auf Intensivstation, sind von den 299.100 aktuellen Fällen (die irgendwie ‚bekannt‘ geworden sind) 1,68%.

Auf der anderen Seite steht unter anderem:

  • Wir beschulen seit über einem Jahr unsere Kinder und Jugendlichen nicht mehr grundgesetzgemäß (die Schulpflicht beeinhaltet normalerweise auch persönliche Anwesenheit).
    2020 haben mehr als doppelt so viele Jugendliche wie üblich die Schule ohne Abschluss abgebrochen, und 2021 wird es mindestens noch einmal so viele SchulabrecherInnen geben:
    https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/jugendaemter-warnen-zahl-der-schulabbrecher-koennte-sich-verdoppeln-17298206.html.
    25% der SchülerInnen sind mit dem Schulstoff mittlerweile in einem dramatischen Rückstand. (https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/karliczek-eine-milliarde-euro-fuer-corona-nachhilfe-17266269.html).
  • Wir nehmen im Vergleich zu Lockdown-freien Jahren über 30% mehr Suizid-Versuche in Kauf. Laut einer Umfrage unter an Depression Erkrankten haben in 6 Lockdown-Monaten hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung 140.000 Menschen versucht, sich das Leben zu nehmen. Normalerweise werden pro Jahr etwa 210.000 Suizidversuche unternommen – das ist eine Steigerung von 33%.
    (Pressemitteilung zur Umfrage von der Deutschen Depressionshilfe:
    https://www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/pressemitteilungen.)
  • Wir lassen Familienunternehmen, Klein- und KleinstunternehmerInnen und Soloselbständige allmählich verzweifeln.
  • Wir schläfern unsere kulturellen Einrichtungen und damit unsere kulturellen Errungenschaften langsam ein. Zu letzteren zählten einst auch ein freier, fairer Austausch unterschiedlicher Meinungen sowie entsprechende kontroverse Diskussionen; dass es damit heutzutage vorbei ist und Menschen, die sich kritisch zur Corona-Politik äußern, von den VerfechterInnen dieser Politik als „Nazis“/„Idioten“ niedergeschrieben und damit in den Mainstream-Medien auch niedergeschrien werden, konnte man zuletzt anhand der Initiative www.allesdichtmachen.de erleben.

Das alles und noch viel mehr ist die andere Seite.

Ihr gegenüber stehen 80.092 Menschen, die seit 2020 in der BRD an/mit Corona verstorben sind und die zu 88% deutlich über 70 Jahre alt (und entsprechend gesundheitlich vorgeschädigt) waren.

Nicht mehr nichts tun!

Was ich heute als Rundbrief verschickte:


Die folgenden Links führen – bis auf wenige, von mir gekennzeichnete Ausnahmen – auf ganz ‚offizielle‘ Webseiten (z.B. von wissenschaftlichen Zeitschriften, WHO-Dokumenten, Presseartikeln).
Dennoch liest, hört und sieht man darüber fast nichts und meist gar nichts im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder den großen privaten (Print-)Medien. Deshalb möchte ich sie mit euch teilen.

I.
Das Familiengericht Weimar hat in einem Urteil vom 8. April 2021 für zwei Weimarer Schulen sämtliche dort gültigen Corona-Maßnahmen (Maskenpflicht, Abstandsgebot, Testzwang) verboten und angeordnet, dass normaler Präsenzunterricht zu halten ist.
(Leider gilt das in diesem Falle nur für die zwei Schulen der Klägerfamilie in Weimar.)
Begründung:
1. Die Corona-Maßnahmen seien verfassungswidrig (Verstoß u.a. gegen freie Entfaltung der Persönlichkeit, Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder, Recht auf Gesundheit).
2. Die Corona-Maßnahmen stellten nicht nur eine Gefährdung, sondern bereits eine Schädigung des Kindeswohles dar.
3. Die Corona-Maßnahmen seien nicht evidenzbasiert, d.h. für ihre Wirksamkeit gebe es keinerlei wissenschaftlich gültigen Nachweise.
Link zum Urteil: https://2020news.de/wp-content/uploads/2021/04/Amtsgericht-Weimar-9-F-148-21-EAO-Beschluss-anonym-2021-04-08_online.pdf
Link zu einem journalistischen Bericht darüber (auf einem Blog, der von einem alten SPD-Kämpen gegründet wurde): https://www.nachdenkseiten.de/?p=71509

II.
Warum nun sollen die Corona-Maßnahmen ohne wissenschaftliche Evidenz sein? Wir haben doch den PCR-Test als Diagnoseinstrument für die Feststellung einer Infektion.
Dass ein positiver PCR-Test auch in Krankenhäusern nicht mehr ohne Weiteres anerkannt wird, vielmehr das positiv getestete Personal vom Krankenhaus in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsamt kurzerhand aufgrund der Fehlerhaftigkeit der PCR-Tests zu negativ Getesteten erklärt wird, kann man in dieser Lokalzeitung aus dem Schwarzwald erfahren:
Link zu Bericht über Schwarzwälder Krankenhaus, das PCR-Tests nicht anerkennt: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.waren-tests-falsch-positiv-alle-mitarbeiter-der-helios-klinik-rottweil-sind-corona-negativ.7355b514-d738-446e-a241-ee6893974a78.html

Übrigens hat auch die WHO bereits im Januar 2021 deklariert, dass positive PCR-Tests ohne Vorliegen von Krankheitssymptomen (und wie in einem früheren Artikel postuliert: ohne ärztliche Begutachtung der symptomatisch erkrankten Testperson) nichts aussagen. Vielmehr muss der Test wiederholt werden.
Link: https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05
Und das „Charité-Protokoll“ zur Durchführung des Tests sieht nur einen CT-Wert von unter 30 als aussagefähig darüber an, ob das Sars-CoV2-Virus (bzw. genauer: Bruchstücke davon) in der Probe vorhanden sind.
Link auf die offiziellen Empfehlungen der österreichischen Gesundheitsbehörden zur Quarantäne-Aufhebung vom 31.03.21, die alle PCR-Test mit über 30 CT gemäß dem „Charité-Protokoll“ (S. 5) für nicht-aussagefähig deklarieren bzw. eine Quarantäne bei so einem Test aufheben:
https://www.sozialministerium.at/dam/jcr:531f7e21-0f53-4180-b214-848e19668b52/Empfehlung_Entlassung_von_COVID-19-F%C3%A4llen_aus_der_Absonderung_31.03.2021_fin.pdf

Problem:
a) In der BRD erfährt man fast nie etwas über den CT-Wert (bis vor kurzem lag der aber offenbar fast immer über 30, s. auch oben den Bericht über das Krankenhaus im Schwarzwald).
b) Nach einem positiven Test wird in den seltensten Fällen sofort ein zweiter Test durchgeführt, auch wenn das erste Testergebnis anzuzweifeln ist (z.B. bei Symptomlosigkeit und/oder hohem CT-Wert).

Und es gibt noch mehr interessante (und gute!) Nachrichten zur
III.
Covid-19-Sterblichkeit

Im März 2021 hat einer der international führenden Epidemologen, John P.A. Ioannidis von der Stanford Universität (Kalifornien), eine Meta-Analyse zur Infektionssterblichkeitsrate bei Vorliegen einer Sars-CoV2-Infektion veröffentlicht, die belegt, dass diese Rate nochmals niedriger liegt als schon im Oktober 2020 angenommen (nachdem man im Frühjahr 2020 ja noch von einer extrem hohen Infektionssterblichkeit ausgegangen war):
nämlich bei 0,15% aller Covid-19-Infektionen.
(Eine mittelschwere Influenza-, also Grippe-Epidemie weist eine Infektionssterblichkeit von 1,5 – 3 % auf.)
Link auf die Meta-Analyse: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13554

Und wer sich für Statistik interessiert bzw. für die Frage, ob 2020 in der BRD ein Jahr mit besonders vielen Toten gewesen ist, der wird hier fündig:
Link zum youtube-Video eines Influencers, der die RKI-Zahlen und die des Statistischen Bundesamtes zum Thema „Über- oder Untersterblichkeit in der BRD 2020“ grafisch aufbereitet hat (aber leider ein ziemlicher Schwätzer ist): https://www.youtube.com/watch?v=rJzeZ-TRMRI.

– Spoiler: Nein, es gab keine Übersterblichkeit – im Gegenteil, siehe auch hier:
https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_8.pdf (Bericht des Statistischen Instituts der Ludwig-Maximilans-Universität München vom 05.02.21, ab S. 13; allerdings vermuten die Statistiker dort, dass ohne die Maßnahmen ab März und Oktober 2020 das Resultat anders aussehen könne. In mehreren anderen statistischen Untersuchungen jedoch zeigen sie auf, dass die Maßnahmen zumindest für die vulnerabelste Gruppe der Hochbetagten bis zur Impfung nicht gegriffen haben, s. z.B. hier:
https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_5.pdf S. 7f. und S. 13f.)

Nochmals vom gleichen Institut ein Bericht u.a. zur ausgebliebenen Übersterblichkeit vom 19.03.21:
https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_11.pdf (S. 12-16);
dort auch aufschlussreiche Bemerkungen zur Sinnlosigkeit einer ‚absoluten‘ Inzidenzzahl, S. 2-6.

Das Ganze zur ausgebliebenen Übersterblichkeit vom Münchner Statistik-Institut journalistisch aufbereitet in Focus (endlich mal etwas aus den Mainstream-Medien!): https://www.focus.de/gesundheit/news/ueber-57-000-corona-tote-in-deutschland-statistiker-erklaert-trotz-corona-gab-es-keine-uebersterblichkeit-in-deutschland_id_12941412.html (06.02.21)
[Und ebenfalls von Focus journalistisch aufbereitet die Kritik dieser StatistikerInnen an der (‚absoluten‘) Inzidenz: https://www.focus.de/gesundheit/news/statistiker-der-lmu-100-nicht-gleich-100-der-starre-blick-durch-die-inzidenz-brille-allein-taugt-nichts_id_13106107.html]

IV.
Kurz vor Schluss noch eine persönliche Statistik:
Wenn ich die Corona-Maßnahmen als Vergleichsmaßstab nehmen würde, hieße das: Aus Vorsorge-Gründen müssen sich alle Menschen hierzulande spätestens ab einem Alter von 45 Jahren regelmäßig einer Darmspiegelung unterziehen. (Da ich selbst leider familiäre Risiko-Patientin bin und bereits 5 Darmspiegelungen hinter mir habe, kann ich versichern: Das ist keine angenehme Prozedur.)

Herleitung dieser logischen Folgerung aus den Corona-Maßnahmen:
Mein Mann starb vor zehneinhalb Jahren an oder mit Darmkrebs, da war er knapp 47 Jahre alt (ich denke: Er starb mit Darmkrebs und an den medizinischen Behandlungsfehlern und der ärztlichen Panikmache).
Ob auch bei dieser Krebsart Viren eine Rolle spielen, ist bislang noch eine Forschungshypothese.
Gesichert aber ist:
Rund 23.700 Menschen sterben pro Jahr in der BRD an Darmkrebs (von rd. 58.300 Erkrankten). Nur 10% der Erkrankungsfälle treten bei Menschen unter 55 Jahren auf, weit mehr als die Hälfte bei den über 70-Jährigen. Das mittlere Sterbealter liegt bei 80 (Frauen) bzw. bei 76 Jahren (Männer).
Das Sterberisiko eines im Jahre 2016 45 Jahre alten Menschen in der BRD, binnen der nächsten 10 Jahre an Darmkrebs zu versterben, beträgt 0,1 %.
(Alle Zahlen aus: Krebs in Deutschland. Gemeinsame Publikation des Zentrums für Krebsregisterdaten und der Gesellschaft der epidemologischen Krebsregister in Deutschland e.V. Robert Koch-Institut, Berlin 2019, S. 38-40. Download:
https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/krebs_in_deutschland_node.html)

45-Jährige haben also akutell ein Risiko von 0,1%, innerhalb der nächsten zehn Jahre an Darmkrebs zu sterben, d.h. 1 Mensch von 1000 wird in diesem Zeitraum versterben.
Alle Menschen weltweit haben vermutlich ein 0,15%iges Risiko, an einer Sars-CoV2-Infektion zu sterben, d.h. 1,5 Mensch von 1000 stirbt (innerhalb welchen Zeitraums auch immer).
> Logische Konsequenz:
Entsprechend dem Zwang zum Masketragen, zur Schnell- und PCR-Testung und dem wohl bald folgenden Impfzwang (alles für gesunde = symptomlose Menschen!) müsste es einen Zwang zur Darmspiegelung ab 45 Jahren geben!

Zum Schluss noch etwas Schönes:
Die Französinnen und Franzosen machen mal wieder vor, wie résistance geht (noch dazu fröhlich und zumindest als Augen-, wenn nicht auch als Ohrenschmaus):
Ein Video aus der Pariser Gare de l’Est vom 8. April 21:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=71530
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Dem folgte in einem zweiten Rundbrief noch der Hinweis auf das Entsetzen des ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Richterbundes und jetzigen Direktors des Amtsgerichts Bielefeld, Jens Gnisa, anlässlich der geplanten Veränderung des Infektionsschutzgesetzes, das den Föderalismus aushebeln wird:
(Bericht in der Berliner Zeitung vom 11.04.21:
https://www.berliner-zeitung.de/news/richter-zu-infektionsschutzgesetz-nichtachtung-der-justiz-und-dauerlockdown-li.151817)

Der Richter kritisiert scharf
a) den verfassungswidrigen, demokratiefeindlichen Geist dieses Gesetzes,
b) dass es uns in einen Dauer-Lockdown führen wird, der ausschließlich durch die Bundesregierung oder das Verfassungsgericht aufgehoben werden kann;
c) dass es auf der Grundlage der „Inzidenz“ operiert, die einfach nur ein willkürlicher Wert ohne valide Aussage für das Infektionsgeschehen ist.
Und er äußert tatsächlich: „Man sieht mich selten fassungslos. Aber nun ist es so weit.“

Gnisa ruft die Menschen dazu auf, ihre Bundestagsabgeordneten anzuschreiben und sie aufzufordern, dem Gesetz nicht zuzustimmen.

Ich habe das gestern getan und allen drei Abgeordneten meines Wahlkreises geschrieben. („Seine“ Abgeordneten finden man hier: https://www.bundestag.de/abgeordnete/wahlkreise/, und von der Seite des/der Abgeordneten kann man dann via Kontaktformular schreiben – sowohl unter Angabe der persönlichen Daten als auch anonym; die IP-Adresse wird allerdings 14 Tage lang gespeichert).

Im Dunkel

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Im Dunkel

Jetzt muss ich meinen 8. Orientierungskurs unterrichten.

Zur Orientierung der geneigten Leserschaft: Der Orientierungskurs schließt sich an den Sprachteil des Integrationskurses an (gehört formal aber zum Integrationskurs dazu, in dem MigrantInnen zuvor 600 Stunden lang Deutsch lernen, was viel zu wenig ist, um halbwegs vom Durchschnittsdeutschen akzeptiert Deutsch zu sprechen), umfasst noch einmal ein Modul, also nochmals 100 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, und wird mit einem Multiple-Choice-Test abgeschlossen. Zum Bestehen muss man zum Beispiel wissen, wer den Bundespräsidenten wählt, was ein Schöffe ist, wie die unterste Stufe des politischen Verwaltungsaufbaus heißt, oder was es bedeutet, wenn eine Partei bei der Wahl viele Zweitstimmen bekommt.
– Na, hätten Sie’s gewusst?

Abgesehen davon, dass also über die prüfungsrelevanten Inhalte dieses „Orientierungskurses“ gestritten werden kann – ich habe diese OKs immer gern unterrichtet.
Weil es mir wichtig ist, dass Menschen, die aus anderen Ländern hierher kommen und hier längerfristig leben möchten, verstehen, wie dieses Land, wie dieser Staat tickt – und warum es dieses verfassungsrechtlich festgeschriebene spezielle System von „checks and balances“ in der BRD gibt.

– Ich bin Verfassungspatriotin.
Das Grundgesetz – nein: seine Gültigkeit ist das einzige, das mich stolz macht, diesem Staat anzugehören.
Denn dass ich hier geboren bin, ist ein Zufall; und auf Zufälle kann man nicht stolz sein. Auch kann ich nicht auf das Grundgesetz per se stolz sein, denn ich habe an seinem Entstehen nicht mitgewirkt; stolz aber kann man nur auf etwas sein, für das man selbst etwas geleistet, an dem man selbst mitgewirkt hat.
Doch ich kann stolz sein darauf, dass diese zweifelsohne nicht perfekte, aber aus meiner Sicht respektable Verfassung bis heute gültig ist, denn auch ich habe mein Teil dazu beigetragen.

Und damit bin ich wieder im Dunkel angekommen, und bei dem Problem, das ich jetzt mit meinem 8. Orientierungskurs habe:
Das Grundgesetz ist nicht mehr gültig.
Dem zuwider, was dort aus der Erfahrung der Nazi-Diktatur heraus als Grundrecht kodifiziert worden ist – dem zuwider wird heutzutage (und das seit 13 Monaten) auf staatliche, regierungsamtliche Anordnung hin in diesem Land
• die Menschenwürde millionenfach verletzt, zum Beispiel, indem wir die Alten völlig mutterseelenallein – nämlich corona-isoliert – krepieren und unsere Kinder und Jugendlichen, unsere Azubis und Studierenden verkommen lassen,
• wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit millionenfach verhindert,
• wird die freie Meinungsäußerung und werden (politische) Versammlungen verboten,
• werden die Freizügigkeit, die freie Berufswahl, die ungestörte Religionsausübung millionenfach verboten,
• ist die Freiheit der Kunst und auch die der Wissenschaft abgeschafft,
• steht die Familie nicht mehr unter dem besonderen Schutz des Staates, vielmehr hat dieser Staat den Kindern nun seit einem Jahr verboten, sich zu entwickeln,
• und, sollte es dazu kommen, dass für ‚Geimpfte‘ die Grundrechte wieder gültig werden, für Nicht-‚Geimpfte‘ jedoch nicht, dann wäre es auch mit dem Grundrecht der Gleichheit vor dem Gesetz vorbei.

All das widerspricht dem Grundgesetz, auf dessen Gültigkeit ich bislang stolz war, das nun aber nicht mehr gültig ist.

Ich soll jetzt aber in diesem „Orientierungskurs“ so tun, als ob die gesellschaftliche Basis dieses Landes „Bundesrepublik Deutschland“: seine Verfassung, das Grundgesetz, noch gültig sei.
Ich kann das nicht.
Die KursteilnehmerInnen sind intelligent. Sie sagten heute, am zweiten Tag des Unterrichts, dass das doch alles nicht stimmt, dass davon doch ganz viel verboten ist.

Und ich denke immer öfter an den Artikel 20 des GG, der in jedem OK-Lehrbuch steht und den auch mein Kurs wieder lesen wird. Darin definiert sich die BRD bekanntlich als föderaler, demokratischer Rechts- und Sozialstaat mit Gewaltenteilung.
In Absatz 4 des Artikels 20, den wir auch lesen werden, heißt es außerdem, dass es ein „Recht zum Widerstand“ gibt gegen jeden, „der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen“.

Mir hat dieser Absatz 4 des Art. 20 GG schon immer die größte Mühe bereitet. Ich habe ihn nie verstanden. Denn leider ist dort nicht erläutert, was dieses „Recht zum Widerstand“ umfasst. Wenn ich mich am Widerstand gegen die Beseitiger der demokratischen, rechtsstaatlichen Ordnung der deutschen Republik orientiere, die es vor der BRD gab, dann umfasst dieses Recht auch den Tyrannenmord und den an den Gehilfen des Tyrannen.

Zum Töten eines Menschen fehlt mir alles. (Jene Ärztin, die in jenem Provinzkrankenhaus erst eine völlig fehlerhafte Interpretation ihres Ultraschalls ablieferte und dann die mechanische Steuerung des Morphintropfes wieder einzustellen vergaß, an dessen ungebremstem Durchlauf der Lebensmensch dann binnen etwa einer Stunde verreckt ist – ich habe mich unzählige Male gefragt, warum ich sie nicht ermorden will.)
Vor allem fehlt mir die Mord-Lust.
Und für Notwehr bin ich mir selbst nicht wichtig genug.
Also fehlt mir tatsächlich alles dafür, das Widerstandsrecht anzuwenden, das mir im GG Art. 20, Absatz 4 zugesichert ist und das offenbar in manchen Situationen nur wenige Arten der Verwirklichung finden kann.

Im Moment sehe ich nur eine Option: Ich unterstütze die TeilnehmerInnen meines Orientierungskurses darin zu sehen, dass die Bundesrepublik Deutschland (ihre aktuelle Wahlheimat) dabei ist, das Grundgesetz ganz abzuschaffen, das bereits jetzt von den Regierenden dieses Landes, unterstützt von vielen aus der Judikative, zum größten Teil für ungültig erklärt worden ist.
Dass also die Achtung der Menschenwürde, die Meinungsfreiheit, die freie Entfaltung der Persönlichkeit, die Rechtsstaatlichkeit und alles, was da dranhängt, in Gefahr steht, endgültig abgeschafft zu werden – von den Regierenden, den ParlamentarierInnen, der Judikative, den Medien und auch den ‚einfachen‘ Leuten, kurzum: von der Mehrheit der Menschen in diesem Land. Das nicht mehr meines ist.

Ich mache Gebrauch von GG Art. 20, Absatz 4.
Einstweilen durch Lächerlichkeiten.

Und mit jedem Tag werde ich fassungsloser und wird das Dunkel dichter.