Bilderlos, angesichts des uns durch Virologie und Politik zunehmend ausgetriebenen Sterbens und Todes

Heute las ich in der FAZ, dass die ganzen hochbetagten Toten in Norditalien, die offiziell laut virologischem Statusbericht an Covid19 gestorben sein sollen, vielleicht an ihrer Behandlung gestorben sind.

Ein Lungenfacharzt (Dr. Thomas Voshaar, Klinikum Bethanien, Geschäftsführer der Westdeutschen Gesellschaft für Pneumologie) berichtet in dem Interview darüber, wie kompliziert invasive Beatmungen sind und wie schnell die zum Tode führen können, wenn sie „unsachgemäß“ – also zum Beispiel durch corona-notfallmäßig eingesprungene Augenärztinnen oder Gynäkologen – durchgeführt werden.
(Leider wieder hinter einer Paywall, die aktuell aber ausgefallen ist:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/beatmung-beim-coronavirus-lungenfacharzt-im-gespraech-16714565.html?premium)

„Für Patienten ist eine invasive Beatmung grundsätzlich schlecht.[…] Von den beatmeten Covid-19-Patienten haben [weltweit] bislang leider nur zwischen 20 und 50 Prozent überlebt. Wenn das so ist, müssen wir fragen: Liegt das an der Schwere und dem Verlauf der Erkrankung an sich oder vielleicht doch an der bevorzugten Behandlungsmethode? Als wir die ersten Studien und Berichte aus China und Italien lasen, fragten wir uns sofort, warum dort so häufig intubiert wurde. Das widersprach unseren klinischen Erfahrungen mit viralen Lungenentzündungen.“

Wieder einer der „Experten“. – Okay.
Die anderen behaupten ja nunmehr, dass Atemschutzmasken hülfen, was sie vor kurzem noch massiv bestritten haben.

Könnten all diese „Experten“ jetzt vielleicht allesamt einfach mal sagen, dass sie auch schlicht nichts wissen über das, was da nun vielleicht ist oder auch nicht ist !? – Danke!

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Ich sehe mir das aktuelle Treiben der Gattung „Mensch“ an und mein Ekel wird von Tag zu Tag größer. Soviel moderner Hexenzauber, um sich einzubilden, dass man den Tod abwehren könne:
Hochbetagte dürfen jetzt nicht mehr sterben.
Und wenn sie es doch tun – vielleicht mithilfe einer neuen Atemwegserkrankung, die sich dann auf ihre ganzen jahrealten Todesgebrechen einfach aufsetzen würde –, müssen sie es jetzt ganz allein tun, das Sterben. Weil keiner mehr zu ihnen darf.

Auch zu denen, die – gleich, welchen Alters – altbekannte Tode sterben, darf vielerorts niemand mehr. { Wenn der Lebensmensch und ich jetzt in dieser Zeit durch den Krebs hindurch müssten – ich-stehe-gedanklich-still-davor: Keine oder kaum noch Besuche sind aktuell in den Krankenhäusern erlaubt. Wir hätten unter diesen Bedingungen die erste OP-Komplikation nicht überlebt. – Falsch: Wir wären vermutlich nicht einmal bis zur Aufnahme gekommen. ~ ~ ~ Das ist das Gute an einem Tod vor dem Covid19-Irrsinn! }

Und so sorgen all diese „Corona-Maßnahmen“ dafür, dass die Gattung „Mensch“ ihr Ende: Sterben und Tod, noch mehr abwehrt, noch mehr verdrängt, noch mehr aus dem „Leben“ verbannt als ohnehin schon:
Im Corona-Jetzt gilt:
Opi/Omi/Mami/Papi stirbt. Irgendwie. Irgendwo. Opi/Omi/Mami/Papi is tot. Irgendwo. Opis/Omis/Mamis/Papis Sarg wird beerdigt. Irgendwann. Irgendwo und vielleicht nach vorheriger Einäscherung. Und irgendwann wird mir Hinterbliebener/m irgendwo vielleicht die Genehmigung erteilt, das Grab zu besuchen.
Was mir als Hinterbliebener/m dann ein für alle Mal fehlen wird, ist DAS STERBEN, also der Übergang in den Tod, und der Tod selbst: das zu sehen, wird mir als hinterbliebenem Menschen ein für alle Mal fehlen.

Aber so wollen es ja alle – Virologen und Epidemiologen (man sehe mir nach, dass ich da aufs -Innen verzichte: es sind so wenige Frauen nicht nur in dieser Wissenschaftler-Spezies vorhanden) und PolitikerInnen.
Die alle ‚wollen‘ (völlig unbewusst wie wir alle), dass wir als Gattung das Wissen um unser Sterben und unseren Tod endgültig verlernen.

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Ich habe meine Musik-Tickets vom Kühlschrank genommen. Angeblich werden sie in Gutscheine umgewandelt. Die sollen einstweilen bis Ende 2021 gültig sein.
Ich gehe davon aus, dass bereits Mitte 2020 etliche der Orchester, EinzelinterpretInnen, Chöre, Ensembles und Spielstätten krepiert sein werden – nicht am „Virus“, sondern an den „Anti-Virus-Maßnahmen“, also an des Menschen Angst vor seinem bislang immer noch naturgemäßen Ende.
Zur Erinnerung: Dieses Ende heißt bis heute: „Tod“.

Und bis heute sterben die Menschen und sind dann tot.
Und das ist gut so.

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