Meine erste „Ordnungswidrigkeit“ in all meinen Leben, weil ich shoppen wollte

„Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Die erste Ordnungswidrigkeitsstrafe (OWI) in all meinen Leben also erhielt ich gestern in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße, als ich shoppen gehen wollte (das war mir etwa drei Monate lang verboten worden), dabei einen mir unbekannten Herren traf, der mit einer Laterne in der Hand unterwegs war, und mit ihm ins Gespräch kam.
Vielleicht kamen wir ins Gespräch nicht nur, weil er diese merkwürdige Laterne trug, sondern weil ich – wie bei meinen Spaziergängen und Shoppingtouren seit Jahresende üblich, als das Regime mir den Besuch von Weihnachtsmärkten verboten hatte – neben meinen Ohrringen und neben (trotz nun 11 Jahren Witwenschaft) meinem Ehering auch eine kleine, dezent funkelnde Lichterkette trug. (Wie gesagt: Seitdem das Regime mir zur letzten Weihnachtszeit den Besuch von Weihnachtsmärkten verboten hat, trage ich immer eine Lichterkette bei mir, denn vielleicht verbietet das Alof-Scholz-Regime demnächst den Straßenlaternen, in meiner Gegenwart zu leuchten … Und außerdem: Meinem ästhetischen Empfinden entsprechen dezent funkelnde Lichterkettchen, wie ich sie trage, vollauf – kurzum: Ich finde sie schön und kleidsam!)
Jedenfalls kamen wir beiden Lichter-Träger ins Gespräch, als ich da so unterwegs zum Shoppen war. Wir unterhielten uns über Licht. Über die Effekte des Lichts. Sogar ein paar Minuten lang darüber, dass die europäische Geistesepoche, die wir auf Deutsch „Aufklärung“ nennen, auf Englisch „Enlightenment“ genannt wird. Und darüber, wie lange diese Epoche schon hinter der Menschheit liegt.
Und wie wir da so miteinander im Gespräch waren, ich lichtfunkelnd unterwegs zum Shoppen, der Herr mit der Laterne unterwegs zu was auch immer – traten plötzlich ein paar von der Schwarzen Soldateska in unseren Weg und hinderten uns an der Ausübung unserer grundgesetzlich verbrieften Rechte.
Der Schwarze-Soldateska-„Beamte“ mit der Dienstnummer 682XX (der Rest der Dienstnummer ist mir bekannt: Ich habe sein Dienstnummernkärtchen von ihm erhalten, wie es mir grundgesetzlich verbrieft zusteht, nachdem ich etwa 10 Mal danach verlangen musste) forderte meinen Personalausweis, redete mich währenddessen mehrfach mit „junge Frau“ an, was ich mir unter Hinweis auf mein Alter verbat (der Soldateska-Knabe hätte mein Sohn sein können!), und weigerte sich, mir seinen Namen zu nennen, sowie mich als „Dr. Laude“ anzusprechen, was jedoch in meinem Personalausweis steht.
(Ich erwäge intensiv, gegen diesen „Beamten“ der Schwarzen Soldateska Anklage wegen Amtsmissbrauchs, Altersdiskriminierung und Vergehens gegen Art. 1 GG zu erheben.)
Dann führten der und sein Schwarzer Soldateska-Trupp mich und ein paar andere Menschen, die in dieser Fußgängerzone unterwegs gewesen waren, erst in die eine Richtung ab, dann, nachdem sie von einem Kumpanen erfahren hatten, dass sie in die falsche Richtung gelaufen waren, in die andere. Da frug ich die Schwarze Soldateska, ob die mich hier zum Trimmdich zwingen wolle, ob ich hier gar genötigt würde, auf und ab zu paradieren, und verfiel in Stechschritt.
Da ich aber jedweden Militarismusses abhold bin (und erst recht heutzutage, da die Gattung sich in einem letzten Krieg auszulöschen im Begriff ist – soll sie, dann hat endlich die Evolution wieder eine Chance!), nahm ich Abstand vom Stechschritt und ging in dem Schritt weiter, der mir eigen ist, wenn ich Besorgungen zu erledigen habe.
– Flugs ertönte es aus dem Munde dieses Schwarzen Soldateska-Burschis, der mein Sohn hätte sein können: „Nu renn Se doch nich so!“ Da tat mir das Soldateska-Häuflein fast leid: Ich hatte etwa fünf von denen im Schlepptau, die mit meinem Cityfrau(©Lebensmensch)-Tempo einfach ein Problem hatten, da in ihrer ganzen Montur mit dem schwarzen Helm in Schulglobus-Größe vorm Bauch baumelnd und in Stiefeln von den Ausmaßen eines Kinderlähmungsschuhs. Gleichwohl ignorierte ich mein Mitleid, ließ keinen Deut von meinem Tempo ab und sagte dem Soldateskaburschi Nummero 682XX, der alterstechnisch – aber auch nur das – mein Sohn sein könnte: „Es tut mir leid: Wenn ich etwas zu erledigen habe, laufe ich immer so. Wenn ich shoppen gehe, laufe ich viel langsamer. Aber nun haben wir ja etwas zu erledigen, das Sie erledigen wollen. Ich hingegen möchte shoppen gehen. Also erledigen Sie jetzt endlich Ihre Erledigung, damit ich endlich wieder shoppen gehen kann!“
Im Cityfrau-Sauseschritt liefen wir etwa 100, vielleicht auch 200 Meter, dann – erneut erst im Hü und Hott – musste ich in einen Kreis aus Schwarzer Soldateska eintreten (von etwa 15 von denen gebildet, in dem etwa 5 – 8 Menschen standen, die sich alle nicht kannten):

(leider bin ich auf dem Foto verdeckt von der Schwarzen Soldateska, wie auch deren zweite Hälfte direkt vor dem Eingang zur „Mall“ namens Wilma von denen in der sichtbaren Kreisreihe verdeckt ist.
Übrigens: Während wir etwa 5-8 Menschen im Kreis der Schwarzen Soldateska dort etwa 25 Minuten lang völlig willkürlich festgehalten und derweil mit völlig willkürlichen Bußgeldern belegt wurden, kamen etwa 50 bis 70 Menschen aus diesem Eingang der „Mall“. – Nur ein einziger rief der Schwarzen Soldateska zu, dass sie sich schämen solle, nur ein Einziger! Ich wiederum rief ihm zu, dass er vorsichtig sein solle, sonst erginge es ihm wie mir und er würde verhaftet, nur weil er shoppen gehen wollte.
Frage an die LeserInnen hier: Würdet Ihr, die Ihr fast alle immer noch zu denen gehört, die montags nicht spazieren gehen – würdet Ihr wenigstens so anständig sein wie dieser Mann, oder seid Ihr wie die 50 bis 70 anderen, die den Kopf in den Sand gesteckt haben, als wir da völlig willkürlich von Schwarzer Soldateska in Alof Scholzen und Titelbetrügerin Giffeys Befehl umzingelt standen?).

Derweil wir da so standen, kamen die Gefährte der Schwarzen Soldateska angefahren (in einer Fußgängerzone), rund 5 – 6. Und die Schwarze Soldateska spannte ein „crime-scene“-Band zwischen mehreren Bäumen in dieser Fußgängerzone, um ihre Gefährte vor den Passanten abzusichern.

Und dann stellte die Schwarze Soldateska zu allererst einmal ihre fliegenden Amtsstubenambiente-Tische auf, um an selbigen ihrer Schwarzen-Soldateska-Pseudobürokratie-Willkür, umwogt vom heimeligen Amtsstubenambiente, walten zu können (s. Titelbild des Beitrags).
Und dann waltete die Schwarze Soldateska ihres Willkür-Amtes und ließ mich mit den anderen PassantInnen ohne jeden Grund 25 Minunten warten, nahm ohne jeden Grund unsere Personalien auf, und verkündete uns am Ende ohne jeden Grund, dass wir nun eine „Ordnungswidrigkeit bekommen“ hätten, und erteilte uns ohne jeden Grund einen „Platzverweis“, so dass ich weder shoppen noch einkaufen gehen konnte.
Ich bat das Bübchen von der Schwarzen Soldateska, das mein Sohn hätte sein könnte, um eine Stulle für morgen, den vom Berliner Regime zum Feiertag erklärten „Frauentag“, da ich nun leider nicht mehr einkaufen gehen konnte.

Doch die Bübchen und die Mädelchen von der Schwarzen Soldateska (eins der Mädelchen stand direkt nebendran) lassen Menschen verhungern, genauso wie die Bübchen und Mädelchen von der pervertierten Antifa.

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Den neuen Gesellschaftsvertrag, den ich im Gegensatz zum alten nie unterschrieben habe, habe ich schon vor diesem Erlebnis heute, am 07.03.2022, gekündigt:
https://berlin.freie-linke.su/2022/03/07/kuendigung-des-neuen-gesellschaftsvertrages/

Wer jetzt immer noch schweigt, wer jetzt immer noch mitmacht, macht sich schuldig.

22 Gedanken zu „Meine erste „Ordnungswidrigkeit“ in all meinen Leben, weil ich shoppen wollte

  1. Ich hab die ganze Zeit immer schon das Gefühl dass das Kriegsspiele sind, in Vorbereitung dessen was sie erwarten und sonst noch so planen mit uns. (Galoppierende Inflation, Gelbwesten, Aufstände, Russlandfeldzug, Bargeldabschaffung, Totalüberwachung, „Grosse Transformation“ (Alof) Richtung China., Zwangs-DNA-Veränderung wie vom WEF/Yuval Harari propagiert)

    1. LIebe/r Chrissi,

      ja, dass es sich bei all der Entmenschlichung, die wir nun seit zwei Jahren schrittweise erleben, um eine Vorbereitung auf die geplante Zukunft handelt, denke ich auch schon länger. Allerdings würde ich da nicht von „Spielen“, auch nicht von „Kriegsspielen“ sprechen, denn mit einem Spiel (eine der menschlichsten Tätigkeiten überhaupt) hat all das nicht das Geringste zu tun: es ist ernsthafter Wahnsinn.
      Aber ich habe selbst unzählige Male erfahren, dass das Leben (und damit die Zukunft) nicht „planbar“ ist – diesbezüglich also bin ich durch und durch optimistisch.
      (Dass ich es für wahrscheinlich halte, dass den großen Planern ihr ganzer Plan um die Ohren fliegt und die Menschheit gleich mit, tut meinem Optimismus keinen Abbruch.)

      Einen herzlichen Gruß von Corinna Laude aus dem Witwesk

      1. Liebe Frau Laude, meinen allerhöchsten Respekt und Dank für Ihre Zivilcourage mit Witz und Mut, die ich seit einem Jahr übers Blog mitverfolge, erbaut dank der Texte, erschauernd ob der Staatsmonströsitäten. Wir haben nun tatsächlich ganz neue Irrsinnslevels erreicht, für mein Gefühl mit den ersten Lockdowns, aber vielleicht war ich vorher nur zu blind um die Zeichen zu erkennen. Plötzlich ist es nur noch ein Irrsinnsstaat. Ich verabscheue auch die Kriegstreiberei und -rhetorik in den Hauptmedien Deutschlands. Coronawahn scheint mir nahtlos in Ukrainewahn überzugehen. Dabei ist der Staat, die EU, die USA, hoffnungslos pleite. Sie drucken zwar noch, denn „es ist ja nur Geld“ (Habeck), aber die Staaten haben per unfassbarem Gelddrucken einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Aktuell kippt die Lage durch unkonteollierbare Preissteigerungen/Inflation. Wir können jetzt in Zeitlupe zusehen wie dem Soldateskastaat die Macht über die wesentlichsten Dinge entgleitet, während er sich noch auf die Verfolgung und Knebelung der wenigen Selbstdenker konzentriert. Ein gewisses Amusement ist schon dabei bei all dem Grauen.

        Meine optimistischste ZukunftsVariante beinhaltet auch ein Weiterdurchwursteln, bei dem sich der renitente Teil der Bürger die uralte völlig normale Realität zurückerobern kann, weil der Staat plötzlich ganz andere Probleme hat. Vielleicht ein bisschen kaltheisser Krieg, eine fundamentale Währungskrise…all das gabs in den 70ern bis 90ern auch schon, und wir hatten trotzdem viel Spass. Dorthin möchte ich wieder zurück.

        1. Liebe/r Chrissie,

          nö. Durchwurschteln mag ich mich nicht (mochte ich noch nie).
          Und wenn unser ziviler Widerstand nun scheitern sollte, wenn also Alof Scholzens faschistoides Dahmen-Lauterbach-Krankheitsregime jetzt in Gestalt des Impfzwangs über uns hereinbrechen sollte (und damit all dem anderen, das Sie angesprochen haben und um das es in Wirklichkeit geht, zum „totalen Sieg“ verhelfen sollte), dann werde ich nicht mit dem Durchwurschteln beginnen.

          Ich habe gottseidank keine Kinder. Ich habe glücklicherweise zu meinen Blutsverwandten schon vor vielen Jahren den Kontakt eingestellt (einer der wenigen Akte der Befreiung in meinem Leben). Meine angeheirateten Verwandten und fast alle einstigen ‚FreundInnen‘ und Bekannten haben ihrerseits schon vor Jahren den Kontakt zu mir eingestellt.
          – Kurzum: Ich bin frei von Verpflichtungen anderen Menschen gegenüber. – Wen wundert’s: Ich bin ein witwesker Eisbär.

          Und ein solcher wurschtelt sich nicht durch.
          Ein solcher sagt es, wenn die Menschlichkeit mit Staatsstiefeln getreten wird.
          Und ein solcher stirbt einen selbstbestimmten Tod, wenn er für dieses Sagen mit einem Staatsstiefel-Tod bedroht wird. (Jaja: Witweske Eisbären taugen auch nicht zum Märtyrer.)

          Ich verstehe aber, dass es den meisten Menschen anders ergeht. Und ich respektiere das (jedenfalls ein Stück weit.)

          Sie sind im Widerstand gegen diesen Wahnsinn – da ist es doch egal, von wo aus! (Ich war anderthalb Jahre auch ausschließlich von meiner Eisscholle aus im Widerstand und habe geschrieben und geschrieben und geschrieben: Rundmails, individuelle Mails, im Witwesk, habe versucht, Gespräche zu führen und Gespräche zu führen und Gespräche zu führen. – Ich bin erst seit Ende August letzten Jahres auf der Straße und andernorts außerhalb meiner Eisscholle im Widerstand. Und weiß: Widerstand, auch wenn er vermutlich abermals völlig vergeblich sein wird, ist an jedem Ort not-wendig; nur sollte er wirklich Widerstand sein und bleiben, keine ‚innere Emigration‘)

          Einen herzlichen Gruß
          Corinna Laude

  2. Ich realisiere ERST JETZT, dass die Gründe/Verbote gegen die Anticoronawahndemos nur rein vorgeschoben sind, und mit Infektionsschutz nicht das geringste zu tun haben. So stark war meine Gehirnwäsche durch 50 Jahre BRD-Erziehung, dass ich bis jetzt immer noch irgendwie an das Gute im Staat geglaubt habe. So lächerlich ist das.

    1. Alter, etwas ausgenudelter Spruch – trotzdem wahr: Besser spät als nie! (Und bitte nicht zu lange schämen, sondern auf die Beine kommen und in den Widerstand gehen!)

      1. Ich bin von Anfang an im Widerstand, leider nur online von einer einsamen Insel aus. (Wäre ich in Berlin gewesen, wäre ich laufend dabei gewesen…ich weiss, leicht gesagt.) Mehrmals aus Twitter entfernt worden. Ab und zu Zuarbeiter für prominentere noch nicht gelöschte.

  3. Danke für den sehr lesenswerten Bericht. Ich bin ganz knapp den Greifern entkommen. Meine Partnerin haben sie leider erwischt (die mit der roten Mütze).
    Nächsten Montag führen wir das System wieder vor.
    Liebe Grüße von einem Mann mit Laterne

    1. Lieber Mann mit Laterne,

      danke für die Solidaritätsbekundung! Ich hoffe, Ihre Partnerin hat diesen perversen Übergriff gestern gut verkraftet.
      Lesenswert finden offenbar einige meinen Bericht darüber (seltsamerweise brechen die normalerweise äußerst bescheidenen Besucherzahlen im Witwesk heute alle Rekorde – vielleicht liest ab jetzt auch die Schwarze Soldateska bzw. ihre Schnüffel-Abteilungen mit).
      Ich bin am kommenden Samstag auf der friedlichzusammen-Demo (Start 14 Uhr im Mauerpark), um wieder einmal gegen diesen faschistoiden Irrsinn und die damit verbundene Entmenschlichung zu protestieren. Aber am Montag sehen wir uns dann gewiss in der Wilmersdorfer!

      Einen herzlichen Gruß aus dem Witwesk von Corinna Laude

  4. Das Bild mit der Personalienaufnahme erinnert mich irgentwie an Bilder aus den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bei der Ankunft der Güterzüge in den Lagern.

    1. Mich nicht. Und ich empfehle, bei Erinnerungsassoziationen extrem vorsichtig zu sein (https://berlin.freie-linke.su/2022/02/26/redeverbot-fuer-die-geschichte/). Ich assoziere zu diesem Foto (Mein Titel: „5-Personen-Schikanierung durch 50x schwarze Soldateska an zwei Campingtischchen; Berlin, Wilmersdorfer Straße, 07.03.22“) schlicht „Lächerlichkeit des Amtsschimmels“ (und stinken tut es auch leicht modrig, wenn ich mir das Foto betrachte).

      1. Ich verstehe Ihre Aversion gegen Geschichtsassoziationen. Dennoch erinnert die Vorgehensweise der Soldateska an das damalige. Und die Spritzung mit Experimental-Gen-Therapie an die damaligen Menschenversuche. Und das Vorgehen gegen russische Mitbürger an … Russenverfolgung?

  5. wahrscheinlich hat Putin den ganzen Corona-Scheißdreck zusammen mit den Chinesen ausgeheckt, um uns lahmzulegen.
    das würde auch erklären, wieso in Russistan nur ko

    Kochsalz-Plörre (genannt sPUTINck) „verumpfen“ wird….

    1. Das sehe ich völlig anders. Gleichwohl schalte ich auch Ihren Kommentar frei: Zeugnis muss von allem abgelegt werden, bis zum letzten. (Falls er ironisch gemeint war, bitte ich um Verzeihung: Das hat sich mir nicht erschlossen.)

      1. Nein war nicht ironisch, aber eine – zugegebenermaßen unbelegte – reine Mutmaßung.
        Da der letzte Satz etwas unleserlich war, dieser hier nochmal in Reinschrift:
        „Das würde auch erklären, wieso in Russistan nur Kochsalz-Plörre (genannt sPUTINck) „verumpfen“ wird….“

          1. Meinen Sie mit Ihrem „?“, dass ich erläutern soll, wie ich das sehe? – Dann hier die Kurzversion: Ich gehe mitnichten davon aus, dass „Putin den ganzen Corona-Scheißdreck zusammen mit den Chinesen ausgeheckt habe“. Vielmehr denke ich, dass zwei andere Thesen weitaus plausibler sind:

            a) Sars-CoV2 (sofern überhaupt ein ’neues‘ Virus – und sofern überhaupt existent …) ist ein Laborunfall, der der (nachgewiesenen) us-amerikanisch-chinesischen Kooperation im Wuhan-Labor entsprang und sich dann als extrem hilfreicher Zufall für die Etablierung des Kontrollregimes unter Führung der happy few in WEF, den Geldverwaltern Blackrock und Vanguard und den Digitalkonzernen sowie – für eine kurze Zeit – der Pharmaindustrie herausstellte;

            b) Sars-CoV2 ist eine gewollte Zeugung aus dem (nachgewiesenermaßen) us-amerikanisch mitfinanzierten chinesischen Labor in Wuhan, weil diverse Planspiele ergeben hatten, dass man mittels einer fiktiven Pandemie die Etablierung besagten Kontrollregimes völlig problemlos hinbekommen könnte.

            So oder so: das Resultat ist identisch.

  6. Mal im Ernst: Hattest du gedacht, immer davonzukommen? Wenn man etwas häufiger macht, geht es auch mal schief. Da können wir uns doch keinen Kopp drum machen, wie man bei uns sagt.
    Natürlich war das reine Bullenprovokation: Für die Normalos, die aus dem Kaufrausch kommen, sollte sichtbar sein, was sie erwartet, wenn sie aus der Reihe tanzen.
    Eigentlich, wenn die Welt rund laufen würde, hätte sich jeder -ja meinzwegen auch jede – mit in den Ring stellen müssen. Hunderte, Tausende. Aber das passiert eben nicht. Also nimm diese alberne OW als Adelsprädikat.
    Weg mit dem Maulkorb. War heute einkaufen (ohne Windel) und hatte das Gefühl, sehr freundlich bedient zu werden. Aber vielleicht ist das nur subjektiv. Und geht auch nicht überall.
    Ich sage gerne „NEIN“.

    1. Lieber Renzo,

      keineswegs hatte ich gedacht, „immer davonzukommen“ mit meinem vom Regime seit etwa drei Monaten inkriminierten Tun namens „Shoppen und Spazierengehen“.
      Bedenklich finde ich allerdings, dass Sie sich diese Regime-Denke angeeignet haben, denn wer von „davonkommen“ und von „schief gehen“ spricht, sagt:
      ‚Ich mache etwas Verbotenes, wenn ich Glück habe, komme ich damit davon.‘ Und: Mein illegales Tun kann schief gehen.‘

      Ich hingegen möchte beim Shoppen und Spazierengehen nicht neuerdings immer denken müssen, ob ich wohl heute damit „davon komme“!
      Und ich möchte, dass diese Aktivitäten nicht „schief gehen“ können in Form einer Festsetzung durch die Schwarze Soldateska samt Bußgeldbescheid (allenfalls dergestalt, dass ich beim Shoppen nix finde, das mir zusagt)!

      Und ich möchte nicht durch Zufall „davonkommen“, wenn ich die ersten neunzehn Artikel des Grundgesetzes immer noch ernst nehme (das sind die, in denen die unveräußerlichen Menschenrechte stehen), obwohl das Regime diese unsere provisorische Verfassung namens Grundgesetz (die beste je auf „deutschem“ Boden!) seit zwei Jahren mit seinen schwarzen Stiefeln tritt.

      Und ich möchte nicht denken, dass etwas „schief gegangen“ sei, wenn ich für dieses Grundgesetz friedlich auf die Straße gehe und deswegen von der Schwarzen Soldateska des Regimes festgesetzt und bußgeldbeschieden werden.
      – Denn dann ist nicht etwa irgendetwas, das ich tat, schief gegangen, sondern ganz im Gegenteil: Dann ist alles richtig gelaufen, was ich tat: Das Regime in Gestalt seiner Schwarzen Soldateska hat sich als das gezeigt, was es ist: Eine faschistoide Willkür- und Gewaltherrschaft mit durchaus auch lächerlichen Zügen (fliegende Campingtischchen als Amtsstuben-Ambiente etc.).

      Im Ernst: Sie, lieber Renzo, und ich sind uns in der Sache weitgehend einig (z.B. darüber, dass diese Veranstaltung eine reine Provokation seitens der Schwarzen Soldateska gewesen ist, die sich darüber hinaus als Drohgebärde an die „Normalos [… im] Kaufrausch“, wie Sie sie nannten, wandte).

      Und deshalb sage ich: Ich will in dieser Zeit jetzt nicht „davonkommen“! Und nichts ist „schief“ gegangen, wenn ich – wie wir alle im Widerstand – das Regime nackt dastehen lasse.

      Also werde ich am Montag wieder in meiner Fußgängerzone schaufensterbummeln, spazieren gehen – mithin: das vom schwarze Stiefel tragenden Regime in den Staub getretene Grundgesetz in Ehren und in der kollektiven Erinnerung halten. Mit meinem Schmuck aus Metall und Licht. Und wenn es sich ergibt, dabei mit anderen Menschen ins Gespräch kommen.
      (Und zuvor bin ich am kommenden Samstag ab 14 Uhr im Mauerpark bei der friedlichzusammen-Demo, obwohl die Veranstalterinnen wieder superdevot zum Maskentragen blasen; und dann am Montag um 12:30 Uhr bei der Pflegedemo auf dem Pariser Platz.)

      Einen herzlichen Gruß aus dem Witwesk von Corinna Laude

  7. Hallo Corinna, ich lese hier zum 1. Mal mit, kenne aber den Blog von aa schon lange, wo Du ja auch unterwegs bist. Ich habe mal eine blöde, neugierige Frage zu den Geschehnissen vor der „Wilma“: Was genau werfen sie Dir eigentlich vor? Ich erkenne nämlich nach Deiner Beschreibung nichts Strafbares!

    1. Liebe Conny,
      vielen Dank für die völlig berechtigte Frage! Allerdings werde ich sie erst beantworten können, nachdem ich Akteneinsicht beantragt habe. Während der „Maßnahme“ hieß es zunächst, dass man nur unsere Personalien überprüfen wolle; dann wurden wir zu einer „versammelten Gruppe“ deklariert und das als strafbewehrter Tatbestand ausgegeben (ich wies wiederholt darauf hin, dass ich keine Gruppe sei und nicht eine einzige der anderen Personen, die um mich rumstanden, kennte). Dass eine „OWI“-Anzeige gegen uns erhoben wurde, erfuhr ich erst, als ich meinen Perso zurück erhielt. Da aber das Soldateska-Bürschlein mir gegenüber auch einen sofortigen Platzverweis ausgesprochen hatte und plötzlich ganz seltsam dreinblickte, als ich aufgrund dessen fragte, ob ich mich nun in Luft auflösen müsse oder wenigstens noch bis zur nächsten Querstraße die Wilmersdorfer weiter entlang laufen könne (und was ich tun solle, falls auf diesem Weg ein weiterer Greifertrupp seiner Sorte mich verhaften würde), nahm ich Abstand von dem Ansinnen, mich nach dem Grund der gegen mich erstatteten Ordnungswidrigkeitsanzeige zu erkundigen.
      Wie gesagt: Das steht ja in den Akten, die ich irgendwann wohl mal zu Gesicht bekommen werde.
      Und dann werde ich berichten.

      Einen herzlichen Gruß aus dem Witwesk!

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