Haben meine Großmütter sich Ähnliches gefragt wie nun ich mich?

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Bündel geschnürt

Die Geburtsdaten dieser beiden Frauen kenne ich nicht. Die eine Oma starb, als ich ein Kind war. Sie starb und wurde fern von unserem Wohnort beerdigt. Das Todesdatum der anderen Oma, die starb und an meinem Wohnort beerdigt wurde, als ich ein junger Mensch war, habe ich schlicht vergessen. (Ich bin nicht gut im Umgang mit Zahlen, war es nie, und habe bekanntlich auch schon wesentliche Daten, also Zahlen, des Lebensmenschen durcheinander gebracht.)
Die Omi wurde wohl so um die 75 bis 85. Die Oma wurde über 90.
Beide Frauen lebten in ihrem mittleren Alter in Nazi-Deutschland, mitten in Berlin.

Nie konnte, nie durfte ich mit einer dieser beiden Frauen darüber sprechen.
Nie konnte, nie durfte ich mit ihren Kindern darüber sprechen, die damals entweder Kind oder Jugendlicher und junger Erwachsener waren.
Es gab nur Schweigen. Oder als letzten Ausweg: Leugnen, irgendetwas gewusst haben zu können. (Nie haben sich die Kinder meiner Großmütter gefragt, ob sie etwas gewusst hätten haben können. Jedenfalls nicht die, die ich kennengelernt habe.
Eins dieser Kinder hat sich allerdings anfangs der 50er Jahre umgebracht, als Elternteil von zwei kleinen Kindern. – Mich zog es immer schon in dieses Schweigen.)

Ich heute weiß.
Wer Augen hat und Hirn, ist – anders als die Politik – tatsächlich „alternativlos“: Er/Sie/X weiß.

Doch ich schweige. Und mache mit. Wie meine Großmütter.
Ich kaufe Orchideen.
Ich kaufe Sommerkleider.
Ich kaufe ein Ticket für das Rheingold.
Natürlich alles im Internet und via PayPups et al.

Ich schweige und mache mit.
Jetzt spritzen wir unsere Kinder zu zigtausenden zu Tode oder/und in Schwerstbehinderungen hinein. Weil die Menschheit wahnsinnig geworden ist. Weil all ihre zivilisatorischen Errungenschaften von den Menschen aufgegeben worden sind in ihrem Wahnsinn. Weil es keine Vernunft mehr gibt, nirgends.
Ich kaufe Orchideen. Ich kaufe Sommerkleider. Ich kaufe ein Ticket für das Rheingold. Ich habe meine Flügel & meine Scholle eingepackt und bilde mir noch ein Weilchen ein, sie auf meinem Rücken durch die Zeit transportieren zu können. – Was haben sich meine Großmütter eingebildet?
Aber die hatten „Familie“ (und das Ideologem geht doch so: Wer Familie hat, muss leben oder für Leben sorgen – egal um welchen Preis).
Ich habe nichts außer der Realität und meinen Phantasmen. Ich kann mir nicht mehr lange ausweichen.
Jedenfalls wünsche ich mir das.

Und wieder sinnlos, wieder vergeblich: Aufklärung

Die StatistikerInnen der Ludwig-Maximilians-Universität München, die mit sehr nüchternen Analysen den Verlauf der Corona-Epidemie von Anfang an begleiten, haben am 28.05.2021 einen neuen Bericht vorgelegt, aus dem nicht nur (wieder einmal) die Unsinnigkeit des „Inzidenzwertes“ hervorgeht, sondern auch, dass die „Corona-Maßnahmen“ auch vom „Lockdown light“ im November 2020 über den „verschärften Lockdown“ im Dezember 2020 bis hin zur „Bundesnotbremse“ im April diesen Jahres keinerlei Auswirkungen auf den Verlauf der Epidemie hatten – und bis heute nicht haben.

Ich zitiere das „Fazit“ auf S. 16f. (Kursivierung von mir, C.L.):

»Um den zeitlichen Verlauf des Infektionsgeschehens mit dem Coronavirus zuverlässig
zu beurteilen, sollte man neben anderen Indikatoren auch die effektive Reproduktionszahl (R-Wert) heranziehen. Im Gegensatz zur Anzahl der berichteten Fälle und der 7-Tages-Inzidenz hängt der R-Wert nur wenig vom Testverhalten und den berichteten positiven Befunden ab. Bei den R-Werten wie sie vom Robert-Koch-Institut täglich bestimmt werden, ergibt sich seit September kein unmittelbarer Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen – weder mit dem Lockdown-Light am 2. November und der Verschärfung am 16. Dezember 2020, noch mit der „Bundesnotbremse“, die Ende April 2021 beschlossen wurde.
«

Und hier gibt es den gesamten Bericht:
https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/pdfs/codag_bericht_16.pdf
Wer mehr Corona-/Covid19-Berichte dieser Forschungsgruppe lesen möchte:
https://www.covid19.statistik.uni-muenchen.de/newsletter/index.html

~ ~ ~
Und sollte ein Mensch/eine Person noch immer nicht wissen, warum die Aufklärung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit klammheimlich wieder abgeschafft worden ist, dann lese er/sie zum Beispiel hier Aktuelles dazu nach (und folge den links):
https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/biodigitale-konvergenz/
https://www.nachdenkseiten.de/?p=72869

. _ . _ . _ .

Milliarden Menschen haben sich täuschen lassen. Sind den Manipulationen, der Propaganda aufgesessen. Darunter unzählige mit sogenannter guter Ausbildung. Auch hierzulande.
All diese BAs und MAs (oder Luftnummern davon), die in den Titelzeilen, den Anmoderationen, den Artikeln, den Interviewfragen und genauso in den Antworten auf solche Interviewfragen keine grammatikalisch korrekte Aussage mehr zu bilden imstande sind, oder denen das gar nicht mehr auffällt beim Lesen oder Hören, weil wir (die Elterngeneration) sie Pisa- und Bologna-idiotisiert haben und sie nun aber Titelzeilen und Anmoderationen und Antworten (zum Beispiel als KanzlerkandidatInnen oder GesundheitsministerInnen) produzieren und rezipieren müssen. – Die sind alle der sich selbstverstärkenden Täuschung durch ihresgleichen aufgesessen.

Milliarden Menschen – und wiederum davon Milliarden mit latenter oder manifester narzisstischer Störung – haben sich täuschen lassen, sind ebenso massiven wie primitiven Manipulationen aufgesessen.

Wie sollen die je sich vergeben können?

Bevor sie ihren Irrtum eingestehen, um sich vergeben zu können, vernichten sie die wie mich, die sie auf ihre Irrtümer hinweisen. Das war immer so.
Und immer hat das nichts geholfen und es wird auch jetzt nichts helfen. Denn jeder Selbstbetrug hat seinen Preis. Währung: Lebensenergie. Und bezahlt wird immer, generationenübergreifend.

Und nochmals etwas Persönliches, das aber exemplarisch – oder: Die Neue Rabulistik derer mit „Haltung“, aber ohne Denken

Ich habe mir vor einigen Wochen erlaubt, das Youtube-Video eines ehemals hochrangigen Arztes zu kommentieren, mit dem dieser Arzt sein Buch über seine eigene Krebserkrankung bewirbt.
In dem Buch geht es offenbar (jedenfalls lt. diesem Youtube-Werbevideo des Autors) darum, dass dieser einstige Prof. Dr. Intensivmediziner als Krebs-Patient am eigenen Leib gemerkt und begriffen hat, was für eine Scheiße seine Berufssphäre und die daraus erwachsenden und sie ihrerseits wieder fütternden professionellen Deformationen der ÄrztInnenschaft de facto ist – vor allem für die sogen. „PatientInnen“.
Entsprechend offen war ich in meinem Kommentar (übrigens meinem allerersten auf Youtube; und ja: Ich habe noch eine alternative Mail-Adresse).

Nun hat sich jemand berufen gefühlt, meinem etwa zwei DIN-A4-Seiten langen Kommentar, in dem ich viele verschiedene Argumente zur Verkommenheit des Medizin-Betriebs und der ÄrztInnenschaft anführe (wie auch eigene Erfahrungen diesbezüglich), als „undifferenziert“ niederzumachen. Mehr nicht. Der hat einfach nur geschrieben, mein Kommentar sei „undifferenziert“. Dafür hat er sieben Zeilen gebraucht.

Ich habe darauf noch einmal reagiert, noch einmal etwa anderthalb DIN-A4-Seiten lang, wieder mit Argumenten und eigenen Erfahrungen. Und der andere hat ebenfalls noch einmal reagiert, erneut nur mit einem Acht-Zeilen-Totschlag: „undifferenziert, unreflektiert, verbittert“ sei ich.

Diese Person hat nicht ein einziges meiner Argumente aufgegriffen – geschweige denn widerlegt. Sie hat nicht eine einzige meiner geschilderten Erfahrungen aufgegriffen – geschweige denn durch eine eigene Erfahrung relativiert.
Diese Person hat mich einfach nur als „undifferenziert, unreflektiert, verbittert“ totgeschlagen mit ihren 7-8-zeiligen Kommentaren, die ohne jede Begründung, ohne jedes Argument daherkommen.

Ich habe das jetzt in meinem letzten Kommentar dort erläutert, diese ‚Technik‘ – die letztlich nur die Neue Rabulistik derer ist, die glauben, dass es wichtiger sei, eine „Haltung“ zu haben als denken zu können.
Denn das, was ich dort, in diesem völlig nebensächlichen Youtube-Buch-Werbe-Video-Kommentarbereich erlebe, steht exemplarisch für das, was überall Raum greift:
Die Preisgabe des Denkens zugunsten ungehemmter Lustbefriedigung.

Und ich bin mir sicher: Dieser Mensch auf dieser Youtube-Seite ist 30 Jahre jünger als ich und hat nie Denken gelernt. Und mithin auch nie Leiden.

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

Langsam gehe ich in ein neues Sein.
Mir schwindet der Bezug. Schwinden

Während ich ein witwesker Eisbär war, hatte ich Bezug: Mir tat die Menschheit ebenso weh wie leid. Und ich habe dafür gekämpft, dass beides anders wird.
Jetzt ändert sich für mich alles ohne jeden Kampf.
Jetzt geht einfach alles verloren.

(Nochmals etwas Persönliches) Witwesein sagen und Ausgrenzung folgt, wieder, immer wieder

Das Leben und die Toten
Gestern war ich beim Zahnarzt: Notfall.
Im letzten Jahr hatte ich – seit etwa 20 Jahren – wieder einmal eine Kronen-Behandlung. Und nun hat am Pfingstsonntag eine davon ihren Geist aufgegeben. (Das ist mir auch noch nicht passiert. Bisher hielten die Dinger mindestens 24 Jahre.)

Leider war es mit blankem neuerlichem Einzementieren nicht getan. Ich war drei Stunden beim Zahnarzt. (Alles nicht schlimm. Keine Schmerzen, jedenfalls für mich nicht, irgendwann kam sogar eine Spritze, die ich nicht mag. Ein sehr engagiertes neues Team; eine herrlich in ihrem Job aufgehende junge Ärztin.)

In drei Stunden kommt das Gespräch – selbst bei ZahnärztInnen, also während man da offenen Mundes rumliegt – auf so Manches.
Worin ich denn promoviert hätte.
Aha, das sei ja sehr interessant. Und was ich denn da so arbeiten würde.
Ich habe geantwortet, dass ich da nicht mehr arbeiten würde.
„Und darf ich fragen, warum nicht?“, so fragte die Zahnärztin zurück (die altersmäßig vermutlich mein Kind sein könnte).

Ich saß da, mit meinen Wattedings und Betäubung (war irgendwann doch nötig geworden wg. Elektrotom) und sonstwas im Mund und war – wie fast immer –
sinnlos.
Ich war diesmal vollkommen sinnlos.
Denn
1. ist mein Leben sinnlos seit dem Tod und
2. einem Anderen davon zu erzählen, macht mein Leben nochmals sinnlos. Weil dieser Mensch immer nur wegrennt, ich den in Angst und Schrecken versetze, wenn ich mich sage.

Ich habe dennoch geantwortet, all meine Sinnlosigkeit.
„Ich arbeite nicht mehr als promovierte Altgermanistin, weil damals mein Mann starb und gleichzeitig mein Institut geschlachtet wurde [ja, Umkehr geht immer], und ich es nicht mehr geschafft habe, mich zu habilitieren.“
~
Ich kenne diese Stille.

Ich fühle mich immer noch schuldig an dieser Entsetzensstille.
Ich beginne sofort mich zu entschuldigen für diese Entsetzensstille, die ich dem Anderen zugemutet habe.
So auch beim Zahnarzttermin heute. Ich banalisiere, was ich erlebt habe: „Das war damals nicht lustig. Sie können jetzt zu dem Schmerzpatienten gehen, wir hier haben ja noch etwas Pause.“ Damit kann das Gegenüber wenigstens aus seiner Schockstarre fliehen.
Und es flieht.
„Ja, sicher, das war nicht lustig. ~ ~ ~ Es tut mir sehr leid für Sie. Es tut mir sehr, sehr leid. Ich bin dann nebenan, beim Schmerzpatienten.“
„Ja, klar, alles gut.“

Dann kommt das Gegenüber wieder. Und neuerdings legt es mir die Hand auf die Schulter, streift dreimal das Spuckschürtzchen glatt, scherzt besonders anheimelnd.

VERDAMMT: IMMER NOCH DARF ICH MEIN LEBEN UND MEIN WITWESEIN NICHT SAGEN, DENN IMMER NOCH SCHOCKIERT ES EUCH.
Und Ihr flieht mich. Und wenn Ihr danach wiederkommt (weil Ihr müsst, nicht freiwillig), dann bin ich für Euch kein Mensch mehr, sondern etwas, dem man die Hand auflegt.

LERNT ENDLICH: WIR ALLE STERBEN! Flieht doch bitte endlich nicht mehr den Tod, nicht mehr die Toten und nicht mehr die, die Tote im Arm hielten und halten.

(Und übrigens: Dass wir alle sterben, ist gut so. Dass wir sterben und es wissen, ist das Einzige, das uns zu Menschen macht: zu Wesen voller Sehnsucht, Angst und Hoffnung – all das macht uns zu uns und offen für den anderen.)

Etwas Persönliches (zu Pingschte)

Die Lebenden radieren
*

Seit unzähliger Zeit schreibe ich hier gegen den Corona-Wahnsinn an, dokumentiere ihn, bezeuge ihn.
Und schreibe damit um des Denkens willen, das vielleicht die einzige Eigenschaft (und mühsame Errungenschaft, das sicher!) der Gattung Mensch ist, die uns zu Menschen macht.

Dabei ist das hier doch das Witwesk.

Ein Raum, vor den mich der Tod gestellt hat, als er meinen Lebensmenschen (wieder einmal thx. @ Thomas Bernhard für dieses Wort!) mit knapp 47 Jahren und nach unzähligen Ärztefehlern verrecken ließ.
Ein Raum, den ich mir nach dem Tod über viele Jahre hin mühsam als meinen Raum geöffnet habe, und in den ich dann eingetreten bin.

Das hier ist mein Raum.
Doch ich sage hier seit 14 Monaten nichts mehr.
Ich dokumentiere hier seit vielen Monaten nur noch den Corona-Wahnsinn der Menschen.
Ich schreibe nur noch für das Denken.

Aber ich bin auch noch da: Ich, Corinna Laude.
Ich, die ich auch nach über zehneinhalb Jahren immer noch meinen Lebensmenschen Fio Bernhard Theobald und meine einstige Existenz auf dem Weg zur Professur und alle Selbstverständlichkeiten vermisse (und jetzt, seit 14 Monaten im „Corona“-Wahnsinn, so bitter wie nie),
ich existiere, noch.

Mein Sein, das vor allem ein Vermissen ist, also lückenhaft, durchlässig, hellhörig für Glücksangebote und all denen gegenüber durch und durch skeptisch, weil es ein erfahrenes Vermissen ist –, mein Sein wurde nunmehr seit über einem Jahr durchdrungen von Entsetzen
darüber, wie irre die Menschheit werden kann, was die Gesellschaft der BRD vorgeführt hat und bis heute vorführt mit ihren „alternativlosen Corona-Maßnahmen“ und ihrem unverbrüchlichen Glauben an diese „Maßnahmen“ – kurzum: mit ihrem Rückfall in den Totalitarismus und in primitivstes Existieren, das kein Denken kennt.

Aber neben diesem Entsetzen bin ich noch da: ich, Corinna Laude.
Nebenbei habe ich zusammen mit meiner Kollegin einen Integrationskurs (wg. „Corona“ erst nach einem Jahr und drei Monaten) erfolgreich zu seinem Ende geführt und einen neuen vor sechs Wochen im online-Modus genauso erfolgreich begonnen.
Nebenbei habe ich die Wohnung dem alljährlichen Frühjahrsputz unterzogen und kürzlich den Balkon bepflanzt, also startklar für die Deck-Chair-Saison auf meinem ganz persönlichen Ozeandampfer gemacht (fehlt nur noch das Wetter).
Nebenbei habe ich lange darüber nachgedacht, wie ich den etwa 35-40 Jahre alt gewordenen, vor einem Jahr verstorbenen 2-Meter-Ficus Benjamini des Lebensmenschen ehren könnte, und ob ich diesen sehr großen LEEREN Platz neben meinem Schreibtisch, den er hinterlassen hat, noch einmal füllen möchte.

Und auch dafür habe ich etwas gefunden, so wie ich den alten Kurs gut beendet, den neuen gut begonnen, den Frühjahrsputz gründlich getätigt, den Balkon bunt bepflanzt (und die auch in Gärtnereien waltenden „Corona“-Engpässe mit Ideenreichtum und grünem Daumen ausbalanciert) habe.
– Auch für diesen SEHR GROßEN LEEREN PLATZ des toten Ficus vom toten Fio, der einst in diesem Raum (als wir ihn noch gemeinsam bewohnten) ganz frei stand, der dann im Witwesk immer neben meinem Lesesessel und somit neben meinem Schreibtisch und der Balkontür stand, und der vor etwa anderthalb Jahren krepiert ist – auch für diesen SEHR GROßEN LEEREN PLATZ habe ich etwas gefunden; vermutlich wegen des Horror vacui, der auch mich nicht verschont.
Lange habe ich überlegt. (Auch, weil es in der dürftigen Witwenkasse immer ums Geld geht.) Ob ich noch einmal einen Ficus Benjamini kaufen solle? (Der letztjährig für meinen eigenen Verstorbenen bei Lidl gekaufte ist ein kleines Wachstumswunder. Aber in diesem Jahr gab es bislang keine Angebote.)
– Dann habe ich in einer Nacht entschieden: Ganz anders!
Ich habe drei kleine und, wie sich herausgestellt hat, fitte Orchideen, einen „Blumenständer“ sowie als weitere Augenfreude und Witwenluxus drei gläserne Orchideenstäbe erworben.
Und der Stamm des toten Ficus liegt nun sternenilluminiert im Bücherregal. Wenn ich ihn ansehe, sehe ich, wie er seine unglaubliche Krone über uns rascheln lässt, in Speyer auf dem Balkon und im Schlafzimmer, in Frankfurt nur im Schlafzimmer und in Berlin in den zwei Wohnzimmern über all unseren lipschitz-Momenten.

Es gibt mich noch. Ich, Corinna Laude, Witwe ihres Lebensmenschen Bernhard Fio Theobald, abgebrochene Professorin der Altgermanistik, nunmehriger witwesker Eisbär, nebenberufliche DaZ-Dozentin und immer Schreibende: Ich bin noch da – allem Corona-Wahnsinn der Menschheit zum Trotz.

Das wollte ich noch einmal, vielleicht ein letztes Mal, anmerken, hier in MEINEM RAUM.
(Und das heißt wie immer nichts anderes, als dass ich mich dessen selbst vergewissern wollte. – Sei’s drum, wenn das nötig war!)

Danser encore! Venceremos!
(Tja, solange ichWitwe noch mein Kleinminikleinleben freud-voll ausgestalte mit geputzten Fenstern, gekauften Orchideen, gebastelten Blumenregalen und [ideell auch noch belohnter!] Hingabe an meine Deutschkurse, solange kann ich nicht leugen zu glauben, dass „Hoffnung“ bestünde – ich nicht nur witwesker Eisbär, sondern auch immer noch Idiotin, denn ich hab schon wieder vergessen, was ich mir freigekämpft hatte: Oper und Konzert, Gemäldegalerie und Aquarium. Doch als Ungespritzte werde ich dort nie wieder Zugang haben. Also kein Tanz mehr und wie immer kein Sieg für die jenseits von Profit&Macht.
Warum aber herrschen Profit&Macht? Und warum ist denen eigen, immer alles zu zerstören? Alles an Humanitärem: Solidarität, Mitgefühl, Kreativität, Gedankenfreiheit, also Zweifel und Rücksichtnahme. Und warum sieht das JETZT niemand mehr außer wenigen? Ist die Geilheit nach Profit&Macht das Definitionskriterium, das Alleinstellungsmerkmal des Homo sapiens sapiens? Erleben wir gerade den endgültigen Wettkampf der Evolution zwischen denjenigen Homini sapiens sapiens, die Profit&Macht und jenen, die Mitgefühl&Gedankenfreiheit leben?
Und was hab ich damit zu tun?! Ich bin ein witwesker Eisbär. Mich sollte all das nicht mehr interessieren. Ich bin 45 Jahre nicht in die Oper gegangen. Wenn es mir irgendein faschistoid-totalitärer deutscher Staat auch künftig wie heute schon verbietet, kann es mir doch egal sein, oder?)

* Mein heutiges Beitragsbild übrigens ist schon sehr alt, mindestens fünf Jahre. Als ich ihm damals seinen Titel „Die Lebenden“ gab, meinte ich, ohne es zu wissen, genau die gleichen Menschen, die ich heute damit meine.
Auch heute noch hat die Mehrzahl von denen den Radiergummi in der Hand und löscht aus, was ihnen nicht ins Leben passt.
Nur, dass ihr „Leben“ ein Tod aller Lebendigkeit geworden ist.
Aber es gibt auch noch solche wie mich. Und es wird sie nach mir noch geben.

KEIN besonderer „Alarm auf den Intensiv-Stationen“ – oder: Der Beschiss durch Regierung und DIVI

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Jetzt ist es durch ein Gutachten ausgewiesener ExpertInnen (wieder einmal) bestätigt:

Die Merkel-Regierung, die Landesregierungen, die ‚wissenschaftlichen BeraterInnen‘ und darunter insbesonder die DIVI (Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, deren unsachgemäßer Behandlung von Menschen, die schwer an Covid-19 erkrankt sind, schon die PneumologInnen [https://m.focus.de/gesundheit/news/bis-zu-50-prozent-sterben-daran-lungenarzt-fruehe-kuenstliche-beatmung-ist-groesster-fehler-im-kampf-gegen-corona_id_12787476.html] im letzten Sommer Einhalt zu bieten versucht haben) – sie haben willentlich und wissentlich (wieder einmal) entgegen allen Fakten PANIK (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.pdf?__blob=publicationFile&v=6, s. im link z.B. S. 13) verbreitet mit ihren FALSCHEN Alarm-Meldungen zur „kritischen Lage auf den Intensivstationen“.

Die Autorengruppe um Prof. Dr. med. Matthias Schrappe (ehemal. stellvertr. Vorsitzender des von der Bundesregierung einberufenen Sachverständigenrates ‚Gesundheit‘) hat am 16.05.2021 ihre 3. Adhoc-Stellungnahme zur intensivmedizinischen Versorgung [http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_files/thesenpapier_adhoc3_210516_endfass.pdf] in der BRD während der SARS-2/CoViD-19-„Epidemie“ [sic!] vorgelegt und dort folgendes dokumentiert:

– die BRD hatte (bereits vor 2020) und hat im europäischen Vergleich die höchste Zahl an Intensivbetten (auf 100.000 Einwohner 33,9 Intensivbetten – Österreich 28,9, England 10,5, Spanien 9,7, Italien 8,6);
– Covid-19-PatientInnen binden in der BRD durchschnittlich 4% der intensivmedizinischen (und 2% der stationären) Kapazitäten.
Da aber leider keine Statistik über etwaige Komorbiditäten geführt wird, da also völlig unklar ist, ob die Menschen auf der Intensivstation liegen, weil sie vielleicht einen Herzinfarkt, einen Blinddarmdurchbruch oder einen Verkehrsunfall hatten und außerdem positiv auf SarsCoV-2 getestet wurden, oder ob sie wegen einer Covid-19-Infektion auf der Intensivstation liegen – da also solche Statistiken nicht geführt werden, ist unklar, ob es sich bei diesen 4% wirklich um „Covid-19“-PatientInnen handelt;
– 2020 haben die Krankenhäuser von der Bundesregierung 10,2 Milliarden € an „Ausgleichszahlungen“ (z.B. für Belegungsausfälle aufgrund freizuhaltender Betten oder für Hygiene-Artikel im Zusammenhang mit „Corona“) sowie für knapp zusätzliche 11.000 Intenivbetten 530 Millionen € erhalten;
– seit Sommer 2020 wurden – allen „Triage“-Alarm-Rufen (gerade seitens der DIVI) zum Trotz – inkl. „Reservekapazität“ etwa 16.000 Intensivbetten ‚abgebaut‘ (von im August 2020 gemeldeten über 40.000 Betten zu nunmehr, Mai 2021, gemeldeten 24.000 Betten);
– an einem mehr oder minder spontan aufgetretenen Personal-Mangel hat dieser Betten-‚Abbau‘ nicht gelegen: Eine Abnahme der aktiv tätigen Pflegekräfte lässt sich zumindest statistisch für 2020 nicht nachweisen, die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet sogar eine deutliche Zunahme der sozialversicherungpflichtigen Beschäftigten im Sektor Alten-/Krankenpflege;
– nachhaltige und öffentlichkeitswirksame Maßnahmen zur Rückgewinnung z.B. verrenteten oder in einen anderen Sektor gewechselten Pflegepersonals hat es durch die Bundes- und Landesregierungen nicht gegeben, „obwohl solche Programme eigentlich die naheliegendste Maßnahme gewesen wäre[n]. Solche Appelle hätten auch ohne Umstände Anzreize finanzieller oder immaterieller Natur beinhalten können.“ (S. 5)

Und schließlich findet man dort auch diese Informationen:
– Die Zahl der „jüngeren“ Covid-19-PatientInnen auf den Intensivstationen steigt nicht an (aktuell liegen etwa 130 Menschen zwischen 30 und 40 Jahren mit einer Covid-Infektion hierzulande auf der Intensivstation, und noch ein Mal: Ob sie wegen der Covid19-Erkrankung oder wegen eines Suizidversuches + positivem PCR-Test dort liegen, gibt diese Statistik leider für keinen Intensivpatienten an);
– die Letalität einer Covid-19-Infektion sinkt.
– Was aber im europäischen Vergleich seltsam erhöht ist und sogar noch steigt, das ist die Behandlungen von Covid-19-Patientinnen in deutschen Intensivstationen: Am 27.4.21 z.B. wurden in der BRD 61% der hospitalisierten Covid-19-PatientInnen auf Intensivstationen [aktuelle Korrektur der Autorengruppe: 41%; ergänzt am 21.05.21] behandelt, doch in der Schweiz waren es nur 25% und in Italien nur 11%.
Es drohe eine intensivstationäre „Überversorgung“ in der BRD (S. 5). Denn dass die Deutschen „deutlich schwerer erkranken als die übrigen Bewohner Europas, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.“ (S. 23)

Und noch ein paar weitere Zitate aus dieser Sachverständigen-Stellungnahme:
> Über die „Triage“-Warnrufe (seitens Regierung und v.a. DIVI):
„Implizit wurde damit gedroht, man müsse Patienten ‚ersticken lassen‘. Diese Angst-basierte Kampagne spielte eine entscheidende Rolle bei der Durchsetzung der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung. Hinsichtlich ihrer Faktenbasierung lassen sich diese Äußerungen jedoch nicht nachprüfen, zumindest steht der Dramatik der Aussagen ein deutlicher Mangel an verwertbaren Daten gegenüber.“ (S. 16)

> Zum Mangel an Daten-Erhebung (eine Basis-Aufgabe staatlichen Handelns …) allerorten:
„Mangelnde Daten zur Komorbidität lassen eine Unterscheidung von ‚Intensivpflichtigkeit mit oder wegen CoViD-19‘ nicht zu.“ (S. 4)
„Die objektive Datenlage bezüglich der zur Verfügung stehenden Anzahl von Pflegekräften ist nicht belastbar. Es fehlen Institutionen, die zu diesem Thema unabhängige Informationen generieren.“

> Zu allem Regierungshandeln im Kontext der „Pandemie“, die diese Stellungnahme schlicht eine „Epidemie“ nennt:
„Man kann es vielleicht mit den folgenden Worten am besten ausdrücken: diese Zahlen generieren weitaus mehr Fragen als sie beantworten.“ (S. 28)

Man lernt nie aus – oder: „Tagesspiegel“, die 2.

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Gestern lernte ich, dass diese „Tagesspiegel“-Ressort-Leiterin, die an der Bildung der Perfekt-Form deutscher Verben scheitert, Frau Dr. Sauerbrey, die ich in meiner letzten Nachricht hier persönlich anschrieb, nicht nur Leiterin des Ressorts „Meinung/Causa“ ist (was immer das für ein „Ressort“ auch sein mag), sondern dass diese Frau Dr. Sauerbrey auch Mitglied der Chefredaktion des „Tagesspiegels“ ist.

Ich bin ja froh über jeden Erkenntnisfortschritt, den in diesen fast völlig erkenntnisverbotenen Zeiten irgendjemand machen darf.
Ich witwesker Eisbär durfte nun also das alles an dieser Frau Doktor Sauerbrey erkennen: dass sie, die die Perfektformen der deutschen Verben nicht kennt, Chefredakteurin vom „Tagesspiegel“ ist und dass sie dort ein Ressort leitet, für das (freilich, ohne das Wissen von Frau Dr. Sauerbrey, da wette ich drauf!) die „Gedankenpolizei“ in George Orwells Roman „1984“ Modell steht.
Denn dass die von des Gedankens Blässe auch nicht ansatzweis „gestriffene“ Frau Doktor und stellvertrende Chefredakteurin Anna Sauerbrey qua Amt Massen-Meinung erzeugen muss und das auch will (es gibt ja noch andere journalistische Jobs …), geht aus der Bezeichnung ihres Ressorts und aus ihrem Gebaren, das sich einer Gedankenpolizei namens „Netzwerk Antischwurbler“ [wahhahaha!!!!und mimimi!!!! – Warum ein generisches Maskulinum???!!!] bedient hat, eindeutig hervor.

Und der „Wissenschaftsredakteur“ dieser Postille „Tagesspiegel“, offiziell von selbiger als „Leiter unserer Wissens-Redaktion“ tituliert [Ha- lle- lu- ja! „Wissens-Redaktion“ — Verzeihung, aber wie infantilisiert seid Ihr dort beim Tsp?! Wissenschaft als Institution hat mit Wissen als Gemeinplatz oder (bei Euch eher als) Gefühlsäußerung nichts zu tun. Und übrigens: Das Fugenelement „s“ kommt ganz ohne folgenden Bindestrich aus. Bitte, Ihr Menschen beim Tsp., befleißigt Euch doch unserer aktuell lebenden deutschen Sprache und Orthografie – vielleicht fällt selbst Euch dann auf, was für irrsinnige Redaktionen Ihr da eingerichtet habt!]
– der „Leiter der Wissens-Redaktion“ der Postille „Tagesspiegel“ also stottert auf die Nachfrage zu dem von ihm selbst aufgebrachten Thema „Übersterblichkeit“ etwas von ‚in den letzten Monaten‘ und schließlich etwas von ‚Indien‘.

An alle anderen, an alle, die noch Menschen sind:
Bitte
endlich Mut Finden!
Aufstehen!
Danse encore!
Venceremos!

@ Dr. Anna Sauerbrey vom „Tagesspiegel“ (Ressortleiterin „Meinung/Causa“)

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Und um des Zeugnisses willen:
https://freie-linke.de/freier-funke/2021/05/was-viele-querdenker-am-neuen-konzept-zero-covid-noch-immer-nicht-recht-begriffen-haben
Endlich, endlich habe ich – nach den mir in diesen entsetzlichen Zeiten so hilfreichen Webseiten von Norbert Häring (https://norberthaering.de/) und den NachDenkSeiten (https://www.nachdenkseiten.de/) – eine weitere linke Initiative der Aufklärung (samt Dialektik) gefunden.
Und nicht minder hilfreich ist mir der Corona-Ausschuss. Aber auch Reitschuster.de und die Achse des Guten.
Ich danke allen dort!

Nun aber also:
@ Dr. Anna Sauerbrey vom „Tagesspiegel“ (Ressortleiterin „Meinung/Causa“)
zu sehen und zu hören u.a. hier: https://plus.tagesspiegel.de/tagesspiegel-live-am-11-mai-um-19-uhr-alles-richtig-gemacht-bei-allesdichtmachen-142085.html
(Und ich veröffentliche das nur deshalb hier, weil Frau Sauerbrey beim Tsp. keine Kontakt-Adresse führt. Gern hätte ich sie angeschrieben.)

Sehr geehrte Frau Dr. Sauerbrey,

Sie firmieren als Ressortleiterin beim „Tagesspiegel“ (Ressort „Meinung/Causa“ – was immer das für ein Ressort sein mag), doch mit Schrecken musste ich während der Rezeption des „Tagesspiegel-live“-Videos vom 09.05.21 feststellen, dass Sie unfähig sind, das Partizip Perfekt des Verbs „streifen“ zu bilden.

Zu Ihrer Information: „streifen“ ist ein schwaches Verb und bildet das Partizip Perfekt dementsprechend und logischerweise ohne Vokalwechsel auf –t:
„gestreift“. Hilfsverb ist „haben“, nicht „sein“.

Ich gebe aus persönlicher Erfahrung zu: So etwas zu wissen, wenn es einem nicht wortwörtlich in die Wiege gelegt wurde, ist mühsam.
So mühsam wie die Lektüre zum Beispiel von virologischen oder epidemologischen Studien. (Ich hatte Bio-Leistungskurs ohne akademisches Elternhaus. Ich weiß also auch, wie hart solch eine Lektüre ist.)

Ja, das ist echt ‚krass harte Arbeit‘, so würden Sie vielleicht sagen,
das mit der Verbkonjugation und das mit der Lektüre virologischer und sonstiger naturwissenschaftlicher Studien.

Aber diese Arbeit erwarte ich von JournalistInnen, also von Ihnen, Frau Sauerbrey: Harte Arbeit erwarte ich von Ihnen, denn dafür werden Sie gut bezahlt. Und dafür wurden Sie mit unseren Steuergeldern ausgebildet während Ihres Studiums.
Dafür, dass Sie als journalistische Wortarbeiterin zumindest das mit der Perfekt-Bildung der deutschen Verben hinbekommen als Basis Ihres Tuns!

Eines Tuns, das ja auf dieser Basis – dem sicheren Umgang mit der Sprache – überhaupt erst anfängt.
Denn Ihr Tun sollte ja darin bestehen, nicht etwa falsche Perfekt-Formen zu verbreiten, sondern Ihre Leserschaft zum Beispiel darüber zu informieren, was in etlichen peer-reviewed wissenschaftlichen Studien mittlerweile erarbeitet worden ist
zu
a) dem PCR-Test, den selbst die WHO im Januar diesen Jahres zu einem vollkommen nichtigen Diagnose-Instrument erklärt hat, wenn es um irgendwelche Infektionen geht;
zu
b) der „Corona-Inzidenz“, die (auch infolge von Punkt a) als völlig ballaballa erwiesen wurde;
zu
c) den ideologischen Hintergründen der sogenannten „Corona-Pandemie“ (beispielsweise darüber, dass wie aus der Pistole geschossen im Frühjahr 2020 viele Staaten die gleichen „Maßnahmen“ verordneten, als unter den epidemologisch-virologischen und medizinischen Fachleuten noch völlig ungeklärt war, worum es sich handelte – und darüber, dass diese „Gleichschaltung“ auf ein jahrzehntelanges Training durch Fortbildungsmaßnahmen seitens des IWF, der WHO und anderer global players zurückzuführen ist).

Frau Sauerbrey, Sie sind Tagesspiegel-Journalistin,
Sie stammeln sich durch die Sprache. – Sie dauern mich.
Aber da Sie sich mit Ihrer falschen Sprache daran beteiligen, Menschen zu desinformieren, Menschen zu verdummen, Menschen in ungerechtfertigte Panik zu versetzen, und mehr noch:
Da Sie sich mit Ihrer falschen Sprache daran beteiligen, Menschen zu diffamieren und Menschen mundtot zu machen und Menschen zu vernichten,
habe ich aufgehört, mit Ihnen Mitleid zu empfinden dafür, dass Sie schon am Partizip Perfekt des Verbs „streifen“ scheitern.

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Einst, vor vielen, vielen Jahren, haben mein Geschwisterkind und ich unseren Vater dazu bewogen, Abonnent einer Tageszeitung zu werden, statt ab und an mal die „B.Z.“ zu kaufen (jene Desinformationskampagne für den Kleinbürger, den die Springer-Presse damals in Berlin betrieb).
Wir schenkten unserem Vater ein Tagesspiegel-Abonnement.
Und er hat es Jahr um Jahr verlängert. Nach seinem Tod hat es die Mutter Jahr um Jahr verlängert.
Ich kann nur hoffen, dass dieses Abonnement längst gekündigt worden ist.

Klartext weltweit von Institutsleitern, Verbandsvorsitzenden, Nobelpreisträgern aus den Disziplinen: Virologie, Epidemologie, Pathologie, Pneumologie, Intensivmedizin und so weiter

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Ein österreichischer Prof. Dr. Dr. und Facharzt u.a. in Mikrobiologie, Virologie, Epidemologie hat für den österreichischen Privatsender „Servus TV“ Anfang diesen Jahres eine Dokumentation erstellt. Die ist nun online.

Er ist um die Welt gereist und hat mit Kollegen gesprochen: unter anderem mit Ärzten und Ärzteverbandsvorsitzenden in Bergamo, mit deutschen und österreichischen Pathologen, mit us-amerikanischen Pneumologen, mit ärztlichen Klinik-Konzern-Beratern in Thailand, mit weltweit renomierten Physikern, Chemikern, Virologen, Epidemologen. (Sorry, alles Jungs.)
Das Thema: Die Corona-„Pandemie“.

https://www.servustv.com/videos/aa-27juub3a91w11/

Jede Minute von den insgesamt 90 Minuten ist absolut sehenswert.
(Wer wenig Zeit hat, möge sich bitte wenigstens diese fünf Minuten ansehen: 45:18 – 50:57.)
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Heute habe ich per Autopsie erfahren, dass die Leute glauben, „der Inzidenzwert“ gebe an, wie viele an Covid19 erkrankte Personen von 100.000 Menschen in mindestens ärztlicher, wenn nicht in Krankenhausbehandlung seien.
Das zu glauben, bekannte heute ein Mensch mit akademischer Bildung und einem intellektuellen Berufsleben, das freilich schon seit mehreren Jahren altersbedingt beendet ist.

Es ist gut, dass ich schon längst alle Hoffnung aufgegeben habe. Andernfalls wäre ich heute angesichts dieses Bekenntnisses („Aber die Inzidenz sagt doch die Covid-Kranken in ärztlicher Behandlung oder schon in den Krankenhäusern!“) vollkommen hoffnungslos geworden. So aber habe ich die „Inzidenz“ erklärt. Und den „PCR-Test“.
– Ich bin sicher: Dieser Mensch, der nur die Süddeutsche und den Tagesspiegel liest, kein Fernsehen sieht und paar „was mit Medien“-Kinder in hohen akademischen Positionen im europäischen Ausland hat, die entsprechend bubblen, will nichts mehr begreifen. Ich bin sicher: All mein Erklären war völlig umsonst. Egal. Solange ich lebe, lege ich Zeugnis ab.

Noch einmal eine Rundmail

Werden mich unsere Enkel- und Urenkelkinder fragen: „Du hast doch alles gewusst, warum hast Du nichts getan?“ – Nein: Diese Frage noch zu stellen, wird niemand mehr da sein.
Dennoch: „Zeugnis-Ablegen bis zum letzten.“ (Victor Klemperer)

Heute ist Kriegsende. Vor 76 Jahren haben die nationalsozialistischen Deutschen endlich kapituliert, und der von ihnen begonnene Krieg, der etwa 60 Millionen tote Menschen verursacht hat, war zu Ende.
Und ihre Vernichtung von etwa 6 Millionen Menschen in Todesfabriken war auch zu Ende.

Das Vernichtungswerk meiner Vorfahren war heute vor 76 Jahren endlich zu Ende.

Meine Großeltern waren beteiligt. Mein Vater wurde mit 18 oder 19 noch eingezogen.

Und es war großes Schweigen, während ich heranwuchs.
Nie habe ich erfahren, warum mein Großvater in „russischer Kriegsgefangenschaft“ war („er war doch nur Hausmeister!“). Einmal erfuhr ich, dass mein Vater sich unter Leichen auf einem LKW verstecken musste nach dem Kriegsende. Ein einziges Mal wurde mir diese Information zuteil, und weitere Fragen (ich hatte sie!) waren Tabu, „verboten sich von selbst“ (so nennt sich das bis heute), wurden mir untersagt.

Heute ist dieses deutsche Vernichtungswerk seit 76 Jahren zu Ende.

Seit bald anderthalb Jahren hat ein neues begonnen.

Deshalb habe ich noch einmal eine Nachricht verschickt, eine Rundmail, meine dritte an diese AdressatInnen, hier kommt sie, denn ich adressiere sie an alle Menschen:

»
[…] erneut möchte ich mit euch ein paar Informationen zur Corona-Pandemie teilen, erneut kommen sie weitgehend aus ‚untadeligen‘ Presseerzeugnissen – in diesem Falle aus der Berliner Zeitung:
a) 05.05.21, https://www.berliner-zeitung.de/open-source/notfallsanitaeter-meine-kritik-an-den-corona-massnahmen-li.156271 :
Ein Notfall-Sanitäter grenzt sich massiv von der Kritik an der Schauspieler*innen-Initiative“#allesdichtmachen“ ab („Der Shitstorm gegen die Initiative war maßlos bis repressiv“) und bringt aus seiner beruflichen Erfahrung als Notfallsanitäter ein paar Klarstellungen zur Pandemie-Situation („Davon, dass die Einsatzbelastung über das Aufkommen früherer Jahre gestiegen sei, kann keine Rede sein.“).

b) 07.05.21, https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/anwaeltin-widerstand-aus-der-mitte-der-gesellschaft-waechst-li.157912 :
Eine Anwältin, die bislang insbesondere Flüchtlinge und sozial benachteiligte Menschen vertritt, ist angesichts des neuen Infektionsschutzgesetzes alarmiert über den Zustand unseres (einstigen) freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates:
„Wir sollten besorgt nach China schauen. Wir sind nicht mehr so weit entfernt von einem System, in dem die Gewährung der Grundrechte an vom Staat vorgegebenes Wohlverhalten gekoppelt wird.“
Diese Entwicklung weg vom demokratischen Freiheits- hin zum „paternalistischen“ Sicherheitsstaat, in dem die Gerichte das Handeln der Regierung nicht mehr kritisch kontrollieren, sondern nur noch seine willfährigen Sekundanten sind, sieht sie spätestens seit 9/11 gegeben.
In der aktuellen Situation beobachtet sie, dass wir unser Rechtssytem völlig umgekrempelt und das Prinzip der Beweislast in sein Gegenteil verkehrt haben: „Die Menschen müssen beweisen, dass sie nicht krank sind. Alle werden als potentielle Gefährder*innen angesehen. Alle müssen nun beweisen, dass sie für die Gesellschaft ungefährlich sind, was natürlich nicht geht. […] Um die Grundrechte zurückzubekommen, muss die Gesundheit nachgewiesen werden.“
Entsprechend kritisch äußert sie sich auch zur ‚Impfung‘, die immer stärker zu einer Zwangsimpfung zu werden drohe.

c) Nun kommt etwas Unbotmäßiges (also etwas aus keinem der Leitmedien): Es gibt mittlerweile eine Initiative von Menschen aus medizinischen und juristischen Berufen, die für #allesdichtmachen danke sagen.
Gestern fand ich dort das (mich) sehr bewegende Zeugnis eines über 70 Jahre alten Richters a.D., der nun sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben wird, weil er die Corona-Politik unserer Bundesregierung für gänzlich irrsinnig hält:
https://www.youtube.com/watch?v=Z7X1KE-ZUqA

Beste Grüße
Corinna (hoffentlich habe ich im Betreff meiner Nachricht für alle, die sich mit Ansichten, die mit ihrer eigenen nicht identisch sind, nicht auseinandersetzen wollen, darauf hingewiesen, dass nun wohlmöglich eine solche Ansicht folgt)
«

Und weil ich den letzten link hier schon gestern veröffentlich habe, folgt jetzt noch ein neuer (thx. @ einen!):
Die Möhre sagt, was über #allesdichtmachen von allen BürgerInnen unisono und im Namen der An-Covid-Toten zu sagen ist – aber nur der An-Covid-Toten! Nicht, dass wir uns da erdreisten dürften, auch im Namen der Krebs-, Herzinfarkt- oder sonstigen Toten zu sprechen!!! Denn über die, über den ganz normalen Tod, der immer und überall alle zwischen 0 und über 100 Lebensjahren zu sich nimmt, müssen wir jetzt und immerdar SCHWEIGEN !
https://www.youtube.com/watch?v=TXzqyVTNHys